So bekämpfen Sie Wühlmäuse biologisch

, Stand: 03.06.2011

Wühlmäuse lassen sich nur schwer aus dem Garten vertreiben. Hinzu kommt, daß sie erstaunlich schell diverse Fallen durchschauen und diese umgehen.

Was also bleibt, um die Wühlmäuse zu vertreiben, ohne sie mit Chemikalien und Giften zu töten?

Wenn es den Wühlmäusen stinkt, ziehen sie um

Packen Sie sie deshalb an ihrer empfindlichen Nase. Stopfen Sie Knoblauchzehen, Nußbaumblätter oder sogar Heringsköpfe in ihre Gänge. Auch Jauche aus Holunderblättern hilft.

Dazu geben Sie Holunderblätter in einen Eimer und füllen diesen dann mit Wasser auf. Nach ein paar Tagen gießen Sie die Jauche in die Eingänge der Wühlmaus-Bauten.

Probieren können Sie es auch mit Gerüchen anderer Art, zum Beispiel mit Hundehaaren.

Lärm vertreibt Wühlmäuse

Ein weiterer Weg, Wühlmäuse zu bekämpfen ist, ihnen mit Lärm den Spaß am Buddeln zu verleiten. Ein tickender Wecker, eingebuddelt in der Nähe des Wühlmausbaus kann helfen. Wichtig: es muss ein mechanischer Wecker sein.

Vor dem Eingraben ziehen Sie den Wecker auf und packen ihn in eine Plastiktüte - oder noch besser in einen Plastik- oder Metallbehälter, damit das Ticken einen Resonanzraum hat. Vergessen Sie nicht, den Wecker regelmäßig aufzuziehen.

Lebendfallen

Bleiben noch die Lebendfallen, mit denen Sie die Wühlmäuse fangen können. Wichtig ist, dass der Geruch der Falle nicht die Mäuse vertreibt. Lassen Sie die Falle also erst ein paar Tage in der Erde liegen oder reiben Sie sie mit Schmutz ab, bevor Sie sie im Mausbau verbuddeln.

Außerdem sollten keinerlei menschen Gerüche an der Falle hängen. Fassen Sie die Falle am besten mit richtig schön alten und schmutzigen Gartenhandschuhen an. Auch den Köder - beispielsweise Apfelstücke - sollten Sie nicht mit bloßer Hand berühren.

Wenn Sie eine Maus gefangen haben, setzen Sie sie weit entfernt wieder aus - falls Sie die Maus auf der Wiese nebenan wieder freisetzen, wird sie ganz schnell wieder ihren Bau suchen. Und die Falle kennt sie dann schon.

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Aktualisiert am: 03.06.2011


Ihr Kommentar:


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@christine kurecki: ich versuche buttersäure! Wenn das auch nichts
hilft, grabe ich den Gemüsegarten eigenhändig 1 Meter tief um!
[Martha | 28.04.2014] Antworten


habe eine firma beauftragt-1000,00€ bezahlt für 3xigen gaseinsaTZ
GEGEN Wühlmäues.
Der vergaser war weg und die Wühlmäuse waren wieder da.
[christine kurecki | 16.08.2012] Antworten


Habe mal gehört, man soll leere Bierflaschen mit dem Flaschenhals in
die Löcher stecken. Die Tiere mögen den Geruch nach Alkohol nicht.
[Michaela | 29.05.2011] Antworten


Habe heuer extrem viel Wühlmauslöcher und Maulwurfhaufen im Garten,
sodass sogar gesäte oder gesetzte Pflanzen gelockert werden. Habe es
mit Holunderblättern (irgendwo gehört oder gelesen)probiert, dafür
kommen sie an anderer Stelle wieder daher.
Habe auch Kaiserkrone im Blumenbeet, aber überall kann man das auch
nicht setzen.

[Islitzer | 08.07.2010] Antworten


Wir versuchen es gerademit der "Kaiserkrone". Die kann man in jedem
Gartencenter bekommen und sollen auch helfen
[Gerold | 21.08.2004] Antworten


Viehzeug!Selbst Buttersäure hilft nur für kurze Zeit,auch
el.-mech.Geräte mit Batterien sind nur kurzzeitig
wirksam(Gewöhnungsfaktor).Ich werde es mal mit Gift probieren.Etwas
muß ja mal helfen.
[W.Rothe | 23.06.2004] Antworten


ich hab heute versucht saure milch (2 tage offen in der sonne stehen
gelassen) in die eingänge der bauten zu schütten! mal schaun obs
wirkt!
[rafael | 16.06.2004] Antworten


Mottenkugeln in die Löcher, das hilft.
[franz | 22.03.2004] Antworten


Angeblich ist es möglich Wühlmäuse durch eingegrabene leere
Flaschen zu vertreiben. Der offene Flaschenhals soll bei dieser
Methode aus dem Boden schauen, um bei Wind ein für das menschliche
Ohr nur schwer warnehmbares Geräusch zu erzeugen, welches den
Baumwurzenagern gar nicht gefällt und sie vertreiben soll. Wer hat
schon Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt? Bitte um kurze
Mitteilung richterandre@freenet.de.
[André | 19.10.2003] Antworten