Mit diesen Tipps bereiten Sie sich gut auf eine Prüfung vor

Um sich auf eine Prüfung jeder Art vorzubereiten, können Sie viele Faktoren positiv beeinflussen, die Ihnen in der Gesamtheit das Lernen erleichtern und die Prüfung besser durchstehen lassen.

Geeigneten Ort zum Lernen finden

Ein fester Platz zum Lernen ist nicht nur für Schüler äußerst sinnvoll. So finden Sie die geeignete Stelle:

Achten Sie auf eine ruhige Umgebung. Das heißt, dass abgelegene Bereiche Durchgangszimmern oder Räumen mit hoher Geräuschkulisse (beispielsweise an einer Straße) vorzuziehen sind.

Lassen Sie ein Licht aufgehen: Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung. Wenn möglich, stellen Sie den Schreibtisch vor ein großes Fenster. Müssen Sie auf künstliches Licht zurückgreifen, ist dieses mit 60 Watt stark genug. Für Rechtshänder muß die Lichtquelle auf der linken Seite stehen und für Linkshänder auf der rechten.

Halten Sie den Arbeitsplatz in Ordnung. Legen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten fest, an denen sie die Arbeitsfläche aufräumen. Auf diese Weise verhindern Sie ein Superchaos, an dessen Aufräumen Sie nur mit Grauen denken können. Eine Hilfe gegen Blätterstapel bieten beschriftete Ablagefächer.

Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre. Hängen Sie ein schönes Poster an die Wand oder stellen Sie eine Grünpflanze mit auf den Tisch. Wenn Sie sich gerne an ihren Arbeitsbereich denken, fällt Ihnen der Einstieg leichter.

Nutzen Sie Ihr Tageshoch, um effektiv zu lernen

Auch für das Lernen gilt: Nutzen Sie die Zeiten, ini denen Sie besonders leistungsfähig sind.

Allerdings: Optimale Arbeitszeiten, die für jeden Menschen gelten, gibt es nicht. Normalerweise stellt sich zwischen 8 und 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr ein Leistungshoch ein.

Das kann aber je nach Schlaf- und Arbeitsgewohnheiten des Einzelnen stark variieren. Wichtig ist, dass Sie sich feste Lernzeiten suchen, dass Sie sich jeden Tag zur gleichen Zeit an den Schreibtisch setzten.

So stellt sich das Gehirn automatisch auf das Lernen ein, genauso wie sie abends müde werden.

Lernplan aufstellen

Um viel Prüfungsstoff effektiv zu lernen, empfiehlt es sich, einen Lernplan zu schreiben. Das geht so:

  1. Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier und teilen Sie dieses in drei etwa gleich große Spalten ein.
  2. Notieren Sie alle Teilbereiche des Prüfungsstoffs in die linke Spalte, wobei sie zwischen den Einheiten jeweils 10cm Platz lassen. Zum Beispiel: Sie müssen Sich auf eine Englischprüfung vorbereiten. In dem Test werden die Teilbereiche “Diktat”, “Grammatik” und “Übersetzung” geprüft. Schreiben Sie also diese Wörter untereinander in die erste Spalte.
  3. Vermerken Sie in der zweiten Spalte alle Aufgaben, die Sie erledigen müssen, um den jeweiligen Abschnitt in der ersten Spalte sicher zu beherrschen. Dazu gehört vor allem der Lernstoff, den Sie bewältigen müssen. Suchen Sie alle Seitenzahlen und Übungsnummern der Aufgaben heraus, die Sie für diesen Bereich lösen wollen.
  4. In die dritte Spalte notieren Sie zu jeder einzelnen Aufgabe die Zeit, welche Sie in etwa benötigen werden. Fertig ist der Lernplan.
  5. Ein zweites Blatt dient Ihnen als Lernkalender. Schreiben Sie mit jeweils 10 cm Abstand untereinander alle Tage, die bis zum Prüfungstermin verbleiben.
  6. Halten Sie fest, wieviel Zeit sie an den einzelnen Tagen zum Lernen verwenden können. Verteilen Sie nun die Aufgaben vom ersten Blatt in Ihrem Lernkalender. Verwenden Sie dabei die Zeitangaben aus der dritten Spalte des ersten Blattes und gleichen Sie diese mit dem Zeitplan genau ab. So teilen Sie die Aufgaben auf die einzelnen Tage auf.
  7. Hängen Sie Ihren Lernplan an einer gut sichtbaren Stelle auf. Und das Wichtigste: Halten Sie sich daran.

Anfangsschwierigkeiten überwinden

Oft löst schon der Gedanke an zu bewältigenden Lernstoff großes Unbehagen aus. Diesem Problem können Sie beseitigen:

Verschaffen sie sich zunächst einen Überblick über den zu bewältigenden Lernstoff: Werfen Sie einen Blick ins Hausaufgabenheft oder listen Sie die zu bewältigenden Aufgaben auf.

Suchen Sie sich nun den Teil aus, der für Sie am leichtesten oder am interessantesten ist. Das erleichtert Ihnen den Einstieg und Ihr Gehirn wird für die schwierigeren Aufgaben vorbereitet.

Auf Prüfungssituationen vorbereiten

Black outs oder Panikattacken während eines Tests können Sie verhindern, wenn Sie als Vorbereitung zu Hause hin und wieder eine Prüfungssituation durchspielen. Fragen Sie Ihren Lehrer oder Professor, wieviel Zeit Sie zum Beispiel für die gegebene Hausaufgabe benötigen dürfen. Bei der Bearbeitung stellen Sie sich einen Wecker mit auf den Schreibtisch, der nach angegebenen Zeit klingelt. Achten Sie besonders darauf, sauber und ruhig zu arbeiten. So trainieren Sie sich trotz Zeitdruck auf die Aufgaben zu konzentrieren.

Belohnung hilft

Nutzen Sie Belohnungen um Ihre Motivation am Lernen zu fördern. Legen Sie sich eine Liste mit kleinen und großen Lernprämien zu. Diese können Sie individuell auf sich abstimmen. Für den einen kann ein ausgedehnter Spaziergang attraktiv sein, während ein Anderer lieber ins Kino geht. Passen Sie die Belohnung an Ihren Arbeitsaufwand an und bauen Sie diese in Ihren Arbeitsplan mit ein.

So können sie sich zum Beispiel nach einer halben Stunde Lernen einen Erfrischungsdrink genehmigen. Nach einem besonders schwierigen Kapitel, für das Sie mehr Zeit beanspruchten, gönnen Sie sich ein erholsames Bad. Wie Sie sehen, müssen Belohnungen nicht immer teuer sein oder der schlanken Linie schaden. Vielleicht hilft Ihnen beim nächsten Lerntief der Gedanke an den bevorstehenden Genuß leichter durchzuhalten.

Ähnlichkeitshemmung verhindern

Lernt man sehr ähnlichen Stoff hintereinander, wie zum Beispiel erst Vokabeln in Spanisch und danach in Französisch, so kann es leicht zu Verwechslungen kommen.

Ein abwechslungsreiches Lernprogramm hilft: Variieren Sie die Fachbereiche, das heißt wenn Sie mit Vokabeln beginnen, schließen Sie als nächstes Mathematik- oder Physikaufgaben an. Stehen Ihnen lediglich Aufgaben eines einzigen Bereiches zur Verfügung, können Sie zwischen schriftlichen und mündlichen Arbeiten abwechseln.

Beim Lernen Pausen einhalten

“Mach mal Ne Pause” – Nehmen Sie sich diesen Spruch beim Lernen zu Herzen. Unterbrechen Sie Ihre Arbeit etwa alle 30 bis 45 Minuten für eine kurze Pause. Nutzen Sie die Zeit um Ihr Gehirn mit frischem Sauerstoff zu versorgen: Stehen Sie auf, strecken Sie sich und machen Sie einige Gymnastikübungen am offenen Fenster.

Gönnen Sie sich nach einem Lernblock von circa drei Stunden eine längere Erholungsphase von mindestens einer Stunde.

Der Abend vor der Prüfung

Halten Sie den letzten Abend vor einem Test vom Lernen frei. Dadurch setzt sich das Wissen im Gehirn, und Sie erinnern sich am nächsten Tag leichter an den Stoff.

Jetzt noch Stoff nachzulernen, verwirrt eher, als zu helfen. Schlimmer noch: die Verunsicherung kann sich auf Lernstoff übertragen, den Sie vorher sicher beherrscht haben.

Versetzen Sie sich stattdessen in eine angenehme Stimmung:

Gehen Sie mit Freunden aus, entspannen Sie sich in der Sauna oder beschäftigen Sie sich mit Ihrem Lieblingshobby.

Prüfung: Nervosität beseitigen

Sie kenne das flaue Gefühl im Bach, vor oder während einer Prüfung? So schaffen Sie Abhilfe:

Bereiten Sie sich rechtzeitig und gründlich auf den Test vor. Wer schon mit einem schlechten Gewissen den Prüfungsraum betritt, gerät leichter in Panik, als ein gut vorbereiteter Teilnehmer

Gehen Sie mit einer positiven Einstellung ans Werk. Ersetzen Sie Gedanken wie “Das schaffe ich doch eh nicht” durch “Ich habe mich gut vorbereitet und werde die Aufgaben richtig lösen”. Sagen Sie sich die positiven Sätze in Geist immer wieder vor. Malen Sie sich aus, wie es wäre, wenn Sie die Prüfung schon erfolgreich bestanden haben. Stellen Sie sich dabei möglichst viele Details vor.

Lassen Sie sich von anderen Prüflingen nicht verrückt machen. Gehen Sie sich kurz vor der Prüfung auf kein Gespräch mehr ein, bei dem es sich um den abgefragten Stoff dreht. Setzten Sie sich auf Ihren Platz, atmen Sie noch ein paarmal tief durch und konzentrieren Sie sich auf die Aufgaben, sobald Sie diese vor sich liegen haben.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.