So hilft Ihnen Linux, mehr über Dateitypen zu erfahren

Oft findet man in einem Verzeichnis Dateien mit unbekanntem Zweck oder verloren gegangener Endung vor. Dann liefert das Linux-Tool file wertvolle Informationen. Das Tool analysiert die genannten Dateien nach verschiedenen Kriterien und gibt aus, worum es sich dabei jeweils handelt. So gibt es beispielsweise aus, ob es sich um Text-, Grafik- oder PDF-Daten handelt.

file /pfad/zur/datei.txt

Zusätzlich ermittelt file je nach Typ weitergehende Detailinformationen. Für Grafiken zeigt es zum Beispiel die Pixelmaße an. Bei Zeichensatzproblemen interessant: file erkennt erkennt die Kodierung von Textdateien und meldet dann zum Beispiel “ASCII text” oder “UTF-8 text”.

So sieht ein Beispielaufruf von file aus

Hier beispielhafte Aufrufe auf einem Debian-System mit der jeweiligen Ausgabe von file

Eine Grafikdatei

mysrv:~# file /usr/share/apache2/icons/up.gif

GIF image data, version 89a, 20 x 22

Eine reine Textdatei

mysrv:~# file /etc/hosts

ASCII text

Eine komprimierte Datei

mysrv:~# file /var/backups/dpkg.status.1.gz

gzip compressed data, was “dpkg.status.0”, from Unix, last modified: Thu Mar 13 15:59:17 2008, max compression

So erfahren Sie, zu welcher Anwendung eine bestimmte Datei gehört

Um statt des allgemeinen Type konkret herauszufinden, zu welchem Software-Paket eine bestimmte Datei gehört, schreiben Sie:

rpm -qif /ein/pfad/zur/datei.xyz

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.