Dieses kostenlose Tool pflegt Ihre digitale Musikbibliothek

Das Programm Musicbrainz Picard hilft beim Einsortieren schlecht gepflegter Audiodateien, also Dateien mit fehlenden ID3-Tags, Schreibfehlern oder aussagelosen Dateinamen.

Die Freeware identifiziert einen Song anhand verschiedener Informationen. Nach der Erkennung können Sie die Dateien dann sauber gegliedert in die Verzeichnisstruktur Ihrer Musiksammlung ablegen lassen.

Picard ist ein freies, in Python geschriebenes Tool, das auf vielen verschiedenen Plattformen, wie Windows, Mac OSX oder Linux läuft. Es nutzt die Informationen des freeDB-Servers, einem  Projekt für die Sammlung von musikrelevanten Daten, um Titel zu identifizieren und einem Album zuzuordnen. Es kann mit MP3, FLAC, WMA, Ogg Vorbis und MP4 umgehen und beherrscht neben den verbreiteten ID3-Tags auch Vorbis Comments und APE-Tags.

Bei den Songs, die Sie dem Programm zum Verarbeiten geben kann es sich um eine gänzlich ungeordnete MP3-Sammlung handeln. Sie kippen quasi alles in das Programm hinein und es sortiert nach und nach alle MP3s albenweise ein. Da es dabei wegen verschiedenen Compilations und Song-Versionen oft mehrere Möglichkeiten gibt, können Sie vor dem endgültigen Speichern noch selbst manuell eingreifen.

Musicbrainz Picard Hauptfenster
Musicbrainz Picard Hauptfenster

Mit dem Speichern legt Picard die Dateien dann auf Wunsch an einem neuen Ort mit einem von Ihnen festzulegenden Namensschema ab. Dabei werden die internen Songinformationen der MP3s (ID3-Tags) aktualisiert und auf Wunsch auch gleich das Bild des CD-Covers mitgespeichert.

So konfigurieren Sie das MP3-Tool Picard

Holen Sie sich zu Ihrem Betriebssystem passende Version von http://picard.musicbrainz.org/downloads/.

Bei der Installation lassen Sie am besten gleich auch alle Plugins mitkopieren, weil diese nützliche Zusatzfunktionen nachrüsten.

Installation Picard
Installation Picard

Nach der Installation rufen Sie das Programm auf und gehen zum Menüpunkt Einstellungen – Einstellungen.

Dort wählen Sie den Punkt Cover-Bild und stellen sicher, dass die Option Cover-Bilder in Tags einbetten aktiv ist. Damit erhält jedes Datei das Coverbild und sieht so beim Abspielen auf einem grafikfähigen Player besser aus.

Beim Punkt Dateibenennung in den Einstellungen legen Sie fest, welche Aktionen Picard durchführen soll, wenn Sie später auf ein Album oder einen Song die Aktion Speichern auswählen.

Bei uns sieht der entsprechende Dialog so aus (wobei Sie das Zielverzeichnis, also hier “E:”, ihren eigenen Gegebenheiten entsprechend anpassen müssen):

Picard Einstellungen Speichern
Picard Einstellungen Speichern

Die Einstellungen sorgen dafür, dass Picard die erkannten Dateien vom Quellverzeichnis zum Zielort verschiebt und dabei leer gewordene Verzeichnisse gleich entfernt. Das ist praktisch, wenn Sie einen Schwung an ungeordneten MP3s in einem bestimmten Ausgangsverzueichnis haben, denn damit verbleibt nur Unerledigtes im Ausgangsverzeichnis.

Der kompliziert aussehende Eintrag im Feld Dateibenennung ist die Vorgabe des Programms. Hier müssen Sie also nichts ändern. Sie sorgt dafür, dass die MP3s in Unterverzeichnissen in einem Pfad des Musters “InterpretAlbum” in Ihrerm Zielverzeichnis landen, wie die beispielhaften Pfade unterhalb des Eingabefeldes zeigen, also etwa “e:The BeatlesHelp!

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.