Fritzbox: Kontakte importieren und sychronisieren

Wenn Sie das in der Fritzbox integrierte Telefonbuch verwenden kommt schnell der Wunsch auf, es mit vorhandenen Kontaktinfos zu füttern, statt alles neu eingeben zu müssen.

Die Fritzbox unterstützt dies auch ganz gut und bietet dabei verschiedene Quellen an, aus denen es die Daten beziehen kann, wie das Adreßbuch Ihres E-Mail-Programms, ein Webdienst oder eine einfache Textdatei aus einem Datenexport.

So funktionieren die Varianten für den Abgleich

Prinzipiell kennt die Box zwei unterschiedliche Funktionsweisen:

  • vorhandene Daten aus einer Quelle importieren
  • eine dauerhafte Verbindung zu einem Online-Dienst anlegen
Funktionsprinzipien Telefonbuch
Funktionsprinzipien Telefonbuch

Im ersten Fall, wo Sie zum Beispiel die Kontakte Ihres Smartphone in die Fritzbox übertragen, werden Änderungen im Bestand des Smartphone oder im Telefonbuch der Fritzbox nicht auf die jeweils andere Seite übertragen. Wiederholen Sie später den Vorgang, erhält die Fritzbox einfach die neueste Version der Kontakte des Geräts, eventuell in der Box gemachte Änderungen gehen aber verloren, weil der Import der Daten das vorhandene Telefonbuch zuerst leert.

Bei der anderen Variante, der Synchronisation gleicht sich die Fritzbox einmal täglich um Mitternacht mit Ihren in einer Online-Anwendung gespeicherten Kontakten ab. Ihr Router unterstützt dabei Web.de, GMX, 1&1 sowie Google als Dienstanbieter. Änderungen, die Sie online vornehmen, kommen dabei durch die nächtliche Synchronisation auf die Fritzbox. Und auch andersherum werden im Telefobuch der Fritzbox getätigte Korrekturen oder Neuzugänge auf Ihre Online-Kontakte übertragen.

Es gibt nur eine Einschränkung: Löschen Sie einen Kontakt in der Fritzbox, dann bleibt der bei 1&1, GMX und Web.de bestehen. Nur bei Verwendung von Google wird auch dort der Kontakt durch das Löschen in der Box entfernt.
Wenn Sie zum Beispiel auf Ihrem Smartphone einen der genannten Dienste zum Verwalten Ihrer Kontaktdaten verwenden, dann ist die Synchronisation ein gutes Mittel, um die dort gespeicherten Informationen mit dem Telefonbuch der Fritzbox abzugleichen.

So speichert Ihre Fritzbox neue Kontakte

Bei der Variante über den Import können Sie direkt das im Router vorhandene Telefonbuch überschreiben oder ein neues anlegen. Die Koppelung an einen Dienst dagegen erfordert unbedingt, dass Sie ein neues Telefonbuch verwenden.

Welches Telefonbuch ein bestimmtes Schnurlostelefon verwenden soll, können Sie entweder in der Fritbox selbst festlegen oder am Telefon auswählen. Letztere Option gibt es allerdings nur bei AVM-Telefonen, da der DECT-Standard, mit dem andere Telefone mit der Fritzbox “sprechen”, diese Option nicht vorsieht.

So übertragen Sie die Kontaktdaten von Ihrem Smartphone

Möchten Sie einfach einmalig den Stand der Kontakte auf Ihrem Handy auf die Fritzbox kopieren, dann verwenden Sie dazu am besten die App “Fritz!App Fon”, die es kostenlos für Fritz!App Fon für iOS und Fritz!App Fon für Android gibt.

In der App gehen Sie zum Menüpunkt Mehr und dort auf den Eintrag Kontakte exportieren. Damit verschickt Ihr Handy alle Kontakte als Anhang einer E-Mail. Geben Sie als Adressaten einfach Ihre eigene Adresse an. Unter Android sehen Sie zusätzlich zum Versand per E-Mail  eventuell noch weitere Optionen für den Export, E-Mail ist aber wahrscheinlich die einfachste Variante.

Kontakte exportieren iPhone
Kontakte exportieren iPhone

Auf dem Computer empfangen Sie dann diese Nachricht und speichern den XML-Anhang – zum Beispiel am Desktop.

Nun gehen Sie mit dem Browser zur Verwaltungsoberfläche der Fritzbox und gehen zum Menüpunkt Telefonie – Telefonbuch.

Wenn Sie nun auf den Punkt Wiederherstellen gehen und dann die auf Ihrem Computer gepspeicherte XML-Datei auswählen, werden alle vorhandenen EInträge ausradiert und mit den Daten Ihres Smartphone überschreiben.

Fritzbox Kontakte importieren
Fritzbox Kontakte importieren

Möchten Sie das nicht, dann wählen Sie vor dem Klick auf Wiederherstellen den Punkt Neues Telefonbuch aus, geben und und geben dem neuen Verzeichnis einen beliebigen Namen. Der Name des Telefonbuchs spielt deshalb keine Rolle, weil es sowieso den Namen erhält, den Ihr Smartphone hat. Sie können das Telefonbuch aber natürlich nach dem Import noch ändern.

So halten Sie das Fritzbox-Telefonbuch dauerhaft aktuell

Durch die ständige Synchronisation mit Ihren Kontaktdaten bei 1&1, Web.de, GMX oder einem Google-Konto haben Sie die Chance, auf mehreren Geräten den selben Stand zu bekommen.

Dazu gehen Sie in der Fritzbox auf den Menüpunkt Telefonie – Telefonbuch und legen über Neues Telefonbuch eine neue Kontaktliste an.

Geben Sie dem Buch einen Namen und wählen Ihren Dienstanbieter aus.

In diesem Schritt können Sie auch gleich festlegen, welche der Mobiltelefone dieses Telefonbuch nutzen sollen.

Fritzbox Kontakte synchron halten
Fritzbox Kontakte synchron halten

Wie die weiteren Schritte aussehen, hängt von Ihrem Anbieter ab. Bei 1&1 genügt es zum Beispiel, Ihre Zugangsdaten anzugeben und bei Google findet die typische Authorisierung in einem neuen Fenster statt, wo Google noch einmal explizit darauf hinweist, welche Zugriffsrechte das Gerät (also Ihre Fritzbox) fordert.

Klappt der Zugriff auf Ihren Online-Anbieter, dann holt sich die Box nun die Kontakte und füllt damit das neu angelegte Telefonbuch. Der Abgleich damit erfolgt dann jeden Tag einmal um Mitternacht.

Haben Sie Änderungen in der Fritzbox oder auf einem anderen Gerät gemacht, die Sie sofort synchronisieren möchten, dann klicken Sie in der Ansicht des Telefonbuchs auf den Knopf mit dem beiden grünen Pfeilen.

Fritzbox Telefonbuch manuell synchronisieren
Fritzbox Telefonbuch manuell synchronisieren

 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.