Kinder: So erkennen Sie wann der richtige Zeitpunkt zum Fahrrad fahren lernen gekommen ist

Es gibt keine Pauschalregelung, in welchem Alter das Kind Fahrradfahren lernen sollte. Die meisten Kinder bestimmen selbst den richtigen Zeitpunkt. Wie bei allen Lernvorgängen so spielt auch beim Fahrradfahren das Nachahmen und das Sich-Ausprobieren eine wichtige Rolle. Manche Kinder, vor allem solche mit älteren Geschwistern, beginnen schon mit drei Jahren, andere wollen es lieber erst mit fünf oder sechs Jahren versuchen. Es ist auch gar nicht so ungewöhnlich, dass die ersten Fahrversuche nicht im Beisein der Eltern, sondern bei Freunden oder Bekannten gestartet werden. Sollte Ihr Kind nicht direkt den Wunsch äußern, Sie aber dennoch das Gefühl haben, dass der richtige Zeitpunkt für den Lernbeginn gekommen ist, so fragen Sie es einfach, ob es mit dem Fahrradfahren beginnen möchte. Falls es zögernd reagiert, so warten Sie lieber noch ein Weilchen ab.

Kinder mit ihren Raedern - (Foto: iStockphoto/Carmen Martínez Banús)
Kinder mit ihren Raedern – (Foto: iStockphoto/Carmen Martínez Banús)

Erst mit 10 Jahren alleine mit dem Fahrrad im Straßenverkehr

Bedenken Sie bitte auch, dass die Fahrradprüfung in der Schule aus gutem Grund erst in der vierten Klasse auf dem Lehrplan steht. Vorher sind Kinder nicht in der Lage sich auf das Fahrradfahren zu konzentrieren und gleichzeitig auf den Straßenverkehr zu achten. Aus diesem Grund sollten Grundschüler auch frühestens in der vierten Klasse alleine mit dem Rad zur Schule fahren.

So bringen Sie Ihrem Kind das Fahrrad fahren bei

Es ist einfach unvermeidlich: Irgendwann sind den Kindern zwei Beine meist nicht mehr genug, sie wollen auf zwei Rädern unterwegs sein. Mindestens so aufregend wie für die Kinder ist dieser Moment für die Eltern, die meist ein Wechselbad von Stolz und Sorge plagt. Damit es gleich beim ersten Mal gut klappt, sollten Sie folgende Tipps beachten.

Zubehör: Fahrrad, Helm und Sicherheitswimpel

Fahrrad: Als Eltern sollten Sie dafür sorgen, dass Ihrem Kind das richtige Rad zur Verfügung steht. Das Rad sollte sicher sein und richtig eingestellt werden. Dass das Rad über eine Klingel, Reflektoren und am besten noch einen Wimpel verfügt, versteht sich von selbst. Der Kettenschutz sollte geschlossen sein, und die Bremsen auf Funktionstüchtigkeit überprüft worden sein. Helm und Schutzausrüstung: Auf den Kopf gehört ein Helm und der muss gut sitzen, damit er den Kopf des Kindes bei den unweigerlichen Stürzen gut schützt. Für die ersten Versuche sind auch Knie- und Ellenbogenschützer für Inline-Skater nicht schlecht. Sicherheitswimpel und Sicherheitsweste: Ein langer Wimpel am Gepäckträger macht Autofahrer frühzeitig auf die kleinen Verkehrsteilnehmer aufmerksam. Damit werden die kleinen rechtzeitig gesehen, bevor sie zum Beispiel zwischen parkenden Autos auftauchen. Auch eine leuchtfarbene Sicherheitsweste mit Reflexstreifen macht die Kleinen besser sichtbar.

Mutter bringt Kind das Radfahren bei - (Foto: iStockphoto/Vyacheslav Osokin)
Mutter bringt Kind das Radfahren bei – (Foto: iStockphoto/Vyacheslav Osokin)

Die Einstellung des Fahrrads

Die Sattelhöhe wird optimal so gewählt, dass das Kind, wenn es auf dem Sattel sitzt, mit beiden Füßen gut den Fußboden erreichen kann, wenigstens mit den Fußballen. Falls das Kind etwas unsicher ist, können Sie das Rad auch durchaus vorerst so einstellen, dass Ihr Sprössling mit beiden Füßen komplett den Boden berührt und später die Einstellungen regulieren. Das gibt mehr Sicherheit. Der Lenker ist so einzustellen, dass er und die Bremsgriffe bequem erreicht werden können. Eine aufrechte und bequeme Sitzhaltung ist ideal und zugleich rückenfreundlich.

Die Stützräder-Frage

Stützräder sind zum Glück völlig aus der Mode gekommen. Sie behindern nur unnötig den Lernprozess beim Fahrradfahren und stören das Gleichgewichtsgefühl des Radanfängers. Investieren Sie vor dem ersten Fahrrad lieber in einen Roller oder ein Laufrad. Damit trainiert das Kind frühzeitig den Gleichgewichtssinn, der Umstieg aufs Fahrrad fällt vielen dann buchstäblich kinderleicht.

Der Ort zum Üben

Ideal ist ein ruhiges Lernumfeld, wo Sie und Ihr Kind möglichst nicht von parkenden oder gar fahrenden Autos gestört werden. Es empfehlen sich für den Anfang flache und glatte Flächen ohne Hindernisse. Falls Sie nicht über derartige Plätze verfügen, so können Sie gern auf Parkplätze (etwa am Sonntag) oder auf verkehrsberuhigte Zonen oder Spielstraßen ausweichen. Haben Sie keine Angst, die ersten Fahrübungen auf asphaltierten oder gar betonierten Flächen auszuführen. Wiesen eignen sich nicht für diese Zwecke. Und wenn Sie Ihrem Kind das Fahren auf asphaltierten Flächen zutrauen, so wird auch nichts passieren.

Die psychologische Unterstützung

Die größte Hilfeleistung, die Sie Ihrem Kinde nun angedeihen lassen können, ist Ihre Ermutigung. Ermuntern Sie Ihr Kind immer wieder, und bestärken Sie es damit in der eigenen Zuversicht und im Selbstvertrauen. Erklären Sie dem Kind das Treten und das Anfahren, führen Sie es mit Ihrem eigenen Rad vor. Es ist auch nichts gegen ein anfängliches Anschieben einzuwenden. Laufen Sie die ersten paar Meter neben dem Rad her, so fühlt Ihr Kind sich beschützt. Über kurz oder lang werden Sie aber loslassen müssen, denn die Kleinen entwickeln unweigerlich ein beträchtliches Tempo. Und das ist auch notwendig, denn es ist viel schwieriger bei langsamen Tempo das Gleichgewicht zu halten als bei schnellem Tempo. Nach einigen Versuchen wird es so nach und nach die neuen Bewegungsabläufe und das neue Gleichgewichtsgefühl verinnerlichen.

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit

Sollte das Kind anfangs länger als eine Viertelstunde für sichtbare Erfolge benötigen, so brechen Sie lieber ab. Ansonsten frustrieren Sie das Kind zu sehr. Fangen Sie dann lieber am nächsten Tag neu an. Sobald aber die ersten Tretversuche geglückt sind und das Rad nebst Kind einige Meter allein rollt, können Sie den Schwierigkeitsgrad steigern: Üben Sie nun das Bremsen, dann das Kurven meistern. Und immer wieder das Anfahren und Bremsen sowie das Auf- und Absteigen. Ein paar Tage später kann dann auch der Untergrund etwas variiert werden. Fahren Sie kleine Strecken auf Wiesen- oder Waldwegen. So erweitert das Kind das eigene Fahrgefühl, erlangt mehr Sicherheit und Kontrolle über das Fahrrad.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.