Garten gießen: Der richtige Zeitpunkt und die richtige Menge sind wichtig

Im Sommer blüht der Garten. Doch in der Sommerhitze trocknet alles auch schnell aus. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Garten und Ihre Pflanzen feucht halten, ohne Wasser zu verschwenden.

Morgens gießen bringt den besten Erfolg

Gießen Sie Ihre Gartenpflanzen möglichst früh am Morgen wenn alles noch kühl ist. Später sind Boden und Pflanzen von der Sonne schon zu sehr aufgeheizt. Die plötzliche Abkühlung mit dem Wasser würde dann den Pflanzen schaden. Schaffen Sie es vor zehn Uhr nicht, wässern Sie am Besten nach 16 Uhr.

Wasser für die Gießkanne - (Foto: Martin Goldmann)
Wasser für die Gießkanne – (Foto: Martin Goldmann)

Achten Sie auf die richtige Wassertemperatur

  • Am besten bekommt den Pflanzen warmes Wasser. Für kleine Flächen könen Sie zum Beispiel morgens eine Gießkanne auf die Terrasse stellen oder aus einer Regentonne gießen.
  • Gießen Sie mit einem Schlauch dann prüfen Sie die Wassertemperatur die aus dem Schlauch kommt. Liegt der Schlauch tagsüber in der Sonne, kann sich das Wasser darin enorm aufheizen. Pflanzen die damit gegossen werden, werden regelrecht verbrüht. Lassen Sie daher erst das alte Wasser aus dem Schlauch und verwenden Sie das frische Wasser

Beim Gießen kommt es auch auf die Technik an

  • Gießen Sie in Raten: Sprenkeln Sie anfangs nur einen Teil des Wassers über das Beet. Wenn das Wasser in die oberste Erdschicht eingedrungen ist, wässern Sie erneut. Auf diese Weise speichert das Erdreich die Feuchtigkeit länger.
  • Zielen Sie beim Gießen mit dem Gartenschlauch nie direkt auf die Pflanzen. Der harte Strahl legt die Wurzeln frei oder schadet den Ästen. Halten Sie den Schlauch schräg nach oben. Das Wasser fällt dann in einem großen Bogen auf das Beet.

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So bekommen Gartenpflanzen die Menge Wasser, die sie brauchen

Einige Pflanzen wie Tomaten, Rosen und Hortensien benötigen im Sommer besonders viel Wasser. Die Schwierigkeit dabei ist, das Wasser auch wirklich an die Wurzeln heran zu bringen.

Durch häufiges Gießen wird der Boden um die Pflanzen herum fest und hart. So kann die Erde das Wasser kaum noch aufnehmen und ein großer Teil des Wassers fließt zur Seite ab oder verdunstet von der Oberfläche.

Abhilfe schafft es hier einmal pro Woche den Boden um die Pflanze herum mit einer kleinen Hacke aufzulockern. So kann das Wasser besser in die Erde eindringen und die Wurzeln der Pflanze nehmen es schneller auf.

Gießen Sie lieber mit einem weichen Riesel-Strahl oder einer Gießkanne mit Verteilerkopf, als mit einem harten Strahl. Der spült nämlich die Erde weg und das Wasser fließt zu schnell ab, anstatt in den Boden einzudringen.

Kleine Helferlein machen das Gießen leicht und effektiv

Sie können auch schon beim Einpflanzen der Pflanze einen zur Wurzel führenden Drainageschlauch mit verlegen. Gießen Sie dann in den Schlauch wird das Wasser durch die kleinen Drainageöffnungen im Erdreich verteilt und dringt bis in die Tiefe vor.

Auf einem ähnlichen Prinzip funktioniert das Gießen über einen Tontopf. Graben Sie dazu in unmittelbarer Nähe der Pflanze einen Tontopf mit der Öffnung nach oben ein. Der Topf soll nicht mit Erde gefüllt werden, sondern bis zur Oberfläche reichen. Zum Gießen füllen Sie nun den Topf mit Wasser. Über den porösen Ton wird das Wasser allmählich an den Boden abgegeben.

So sparen Sie Wasser für Ihre Kübelpflanzen

Kübelpflanze wird gegossen - (Foto: Martin Goldmann)
Kübelpflanze wird gegossen – (Foto: Martin Goldmann)

Pflanzen brauchen Wasser. Besonders im Sommer trocknet die Erde schnell aus und die Pflanzen drohen zu verdorren. Denn dann verbrauchen nicht nur die Pflanzen das Wasser, sondern es verdunstet aus dem Erdreich heraus.

Ein übriges dazu tun die Pflanzkübel selbst. Auch sie können sie im Sonnenlicht erwärmen und steigern noch die Verdunstung.

Kieselsteine helfen Wasser sparen

Wenn Sie Wasser sparen oder einfach nicht so oft nachgießen wollen, besorgen Sie sich ein paar grobe Kieselsteine für jede Kübelpflanze.

Sie sparen Gießwasser, indem Sie die Erde jedes Pflanzenkübels mit ein paar der groben Kiesel abdecken. Dadurch trifft nicht so viel Sonnenlicht direkt auf den Erdballen und es verdunstet weniger Wasser.

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