Wühlmäuse vertreiben – es geht auch ohne Gift

Wühlmäuse können zu einer echten Plage für Gartenbesitzer werden. Sie ernähren sich von Wurzeln und schädigen so die Pflanzen nachhaltig. Lesen Sie jetzt, wie Sie Wühlmäuse vertreiben.

Äpfel an einem Baum
Besonders gern mögen Wühlmäuse die Wurzeln von Obstbäumen. (Foto: Martin Goldmann)

Gerüche gegen Wühlmäuse

Wühlmäuse haben sehr sensible Nasen. Das kann man sich zunutze machen, wenn man sie vertreiben möchte. Bewährt haben sich zum Beispiel:

  • Knoblauch und Zwiebeln: Verteilen Sie zerdrückten Knoblauch oder klein geschnittene Zwiebel in den Gängen der Wühlmäuse. Noch effektiver ist es, wenn Sie Knoblauch oder Zwiebeln anpflanzen.
  • Sauer gewordene Buttermilch: Gießen Sie sauer gewordene Buttermilch in die Gänge der Wühlmäuse.
  • Buttersäure: Buttersäure hilft ebenfalls bei der Bekämpfung von Wühlmäusen. Der Geruch ist allerdings auch für unsere Nasen unangenehn und der Einsatz nicht ganz ungefährlich. Alternativ können Sie eine Mischung aus Buttermilch und Molke verwenden, die Sie zu gleichen Teilen mischen. Beträufeln Sie ein Tuch mit der Buttersäure oder dem Buttersäure-Ersatz. Lassen Sie dies durchziehen und legen Sie es dann in die Gänge der Wühlmäuse.
  • Pfefferminze: Pflanzen Sie Pfefferminze – diesen Geruch mögen Wühlmäuse ebenfalls nicht.
  • Alkohol: Wenn Sie das nächste Mal einen Wein oder einen Sekt trinken, heben Sie die leere Flasche aus. Diese können Sie verkehrt herum in die Erde stecken, um die Wühlmäuse zu vertreiben.
  • Jauche aus Holunderblättern: Geben Sie Holunderblätter in einen Eimer und füllen diesen mit Wasser auf. Nach ein paar Tagen gießen Sie die Jauche in die Eingänge der Wühlmaus-Bauten.
  • Zierpflanzen: Auch den Geruch einiger Zierpflanzen mögen Wühlmäuse nicht. Hierzu zählen zum Beispiel Narzissen, Pfingstrosen und Steinklee.
  • Tierhaare: Der Geruch von potentiellen Feinden kann Wühlmäuse ebenfalls vertreiben. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, sammeln Sie Tierhaare und verteilen Sie diese in den Gängen der Wühlmäuse.

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Stellen Sie sicher, dass der Geruch bestehen bleiben, indem Sie ihn regelmäßig erneuern.

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Lärm gegen Wühlmäuse

Ein weiterer Weg, Wühlmäuse zu bekämpfen ist, ihnen mit Lärm den Spaß am Buddeln zu verleiten. Ein tickender Wecker, eingebuddelt in der Nähe des Wühlmausbaus kann helfen. Wichtig: es muss ein mechanischer Wecker sein.

Vor dem Eingraben ziehen Sie den Wecker auf und packen ihn in eine Plastiktüte – oder noch besser in einen Plastik- oder Metallbehälter, damit das Ticken einen Resonanzraum hat. Vergessen Sie nicht, den Wecker regelmäßig aufzuziehen.

Tipp: Kombinieren Sie die Geräusche mit einem Geruch, um Wühlmäuse zu vertreiben.

Lebendfallen für Wühlmäuse

Bleiben noch die Lebendfallen, mit denen Sie die Wühlmäuse fangen können. Wichtig ist, dass der Geruch der Falle nicht die Mäuse vertreibt. Lassen Sie die Falle also erst ein paar Tage in der Erde liegen oder reiben Sie sie mit Schmutz ab, bevor Sie sie im Mausbau verbuddeln.

Außerdem sollten keinerlei menschen Gerüche an der Falle hängen. Fassen Sie die Falle am besten mit richtig schön alten und schmutzigen Gartenhandschuhen an. Auch den Köder, beispielsweise Apfelstücke, sollten Sie nicht mit bloßer Hand berühren.

Wenn Sie eine Maus gefangen haben, setzen Sie sie weit entfernt wieder aus – falls Sie die Maus auf der Wiese nebenan wieder freisetzen, wird sie ganz schnell wieder ihren Bau suchen. Und die Falle kennt sie dann schon.

Darum sollten Sie kein Gift gegen Wühlmäuse einsetzen
Auch wenn Gift zuverlässig gegen Wühlmäuse wirkt, sollten Sie es nicht einsetzen. Denn was Wühlmäusen schadet, schadet auch anderen Lebewesen und dem Boden.

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