Ausmisten leicht gemacht

Wegwerfen, verkaufen, verschenken, behalten? Diese Fragen stellen sich, wenn man sich ans Ausmisten der eigenen Sachen macht. Nur die wenigsten schaffen es, sich sofort und kompromisslos von Dingen zu trennen, in denen Sie keinen Nutzen (mehr) sehen. Mit unseren Tipps klappt es besser.

10 Tipps zum Ausmisten

  1. Legen Sie drei Kisten an: “Behalten”, “Vielleicht”, “Kann weg”.
  2. Schreiben Sie auf die “Vielleicht”-Kiste ein Verfallsdatum. Was nach danach noch in der Kiste ist, kann endgültig weg.
  3. Fragen Sie sich immer: “Warum soll ich es behalten?”, statt “Warum soll ich es wegwerfen?”.
  4. Legen Sie eine Flohmarktkiste an. Hinein kommen Sachen, die Sie noch verkaufen können.
  5. Setzen Sie als Regel im Haushalt: “Wenn etwas rein kommt, muss etwas anderes raus”.
  6. Fragen Sie sich täglich, was Sie ausmisten können.
  7. Stellen Sie sich vor, wie Ihre Wohnung aussieht, wenn Sie fertig ausgemistet haben.
  8. Beachten Sie beim Ausmisten, dass Akten und Schriftstücke Pflichtaufbewahrungszeiten haben.
  9. Sammeln Sie Punkte: Für jeden ausgemisteten Gegenstand einen Punkt. Bei 10, 50 und 100 Punkten gönnen Sie sich etwas Schönes.
  10. Sie brauchen zum Ausmisten kein System – im Gegenteil: Das Aufstellen des Systems ist schon wieder ein Hindernis.
Kartons zum Ausmisten
Hier ist Ausmisten nötig. – (Foto: Martin Goldmann)

10 Fragen: Warum ausmisten?

Die folgenden 10 Fragen helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen. Gleich, ob es sich um Gegenstände oder Dokumente handelt, überlegen Sie:

  1. Werde ich das je wieder brauchen?
  2. Habe ich es je gebraucht?
  3. Hatte ich bereits vergessen, dass ich es überhaupt besitze?
  4. Habe ich etwas Gleichartiges, das besser ist?
  5. Ist es alt, hässlich, kaputt, unmodern oder nicht effizient?
  6. Wenn ich es wegwerfe: Könnte ich es jederzeit leicht wiederbeschaffen?
  7. Habe ich es ein Jahr oder länger nicht gebraucht?
  8. Löst der Gegenstand in mir ungute Gefühle aus?
  9. Könnte jemand anders es besser gebrauchen als ich?
  10. Welche andere Befürchtung habe ich, die mich von der Trennung abhält?

Überlegen Sie beim Ausmisten, wie viele dieser Fragen Sie mit “Ja” beantworten müssen, um sich dann tatsächlich von dem entsprechendem Gegenstand zu trennen.

6 Tipps zum Kleidung ausmisten

Wundern Sie sich über zu viel Wäsche? Finden Sie im Schrank alle möglichen Klamotten, nur nicht die, die Sie brauchen? Haben viele Sachen Löcher oder sind schäbig?

Dann wird es Zeit, den Kleiderschrank einmal gründlich auszumisten.

  1. Am besten holen Sie dazu alles aus dem Schrank heraus und legen es auf eine große freie Fläche – vielleicht das Bett.
  2. Dann nehmen Sie jedes Kleidungsstück einzeln in die Hand und überlegen “Warum soll ich das noch behalten?”.
  3. Eine große Hilfe ist auch eine Freundin oder ein Freund als unabhängige Entscheidungshilfe.
  4. Möchten Sie das Kleidungsstück nicht behalten, werfen Sie es in eine Ecke auf den Boden.
  5. Später holen Sie einen großen Müllsack, packen die Klamotten dort hinein und stecken das Ganze gleich in den Kofferraum.
  6. Bei der nächsten Fahrt zum Einkaufen oder Büro suchen Sie einen Altkleider-Container, der Ihre Alt-Klamotten bekommt.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.