KFZ-Leasing – diese 8 Tipps sollten Sie beachten!

KFZ-Leasing ist eine Alternative zum Kauf eines Neuwagens. Lassen Sie sich aber nicht von niedrigen Raten blenden, denn es gibt hier einige weitere Parameter zu beachten, die das Auto über die Laufzeit zu einem teuren Vergnügen machen können.

KFZ-Leasing – Diese Punkte sollten Sie vor dem Vertragsabschluss prüfen

  1. Stellen Sie fest, um welche Art des Leasing es sich handelt. Die Variante Kilometerleasing ist wegen des fehlenden Restwertrisikos für Privatleute eigentlich immer die bessere Wahl.
  2. Versuchen Sie, die voraussichtliche jährliche Kilometerlaufleistung realistisch abzuschätzen und lassen sich vom Verkäufer hier nicht “herunterhandeln”, weil das später für Sie teuer werden kann.
  3. Leasingraten für Verträge mit einer einmaligen Sonderzahlung fallen zwar immer geringer aus, diese Sonderzahlung verschleiert aber den tatsächlichen monatlichen Aufwand für die Finanzierung und ist am Ende der Laufzeit aufgebraucht.
  4. Der Restwert muß realistisch berechnet sein. Ist er zu niedrig angesetzt und Sie haben kein Vorkaufsrecht, dann geben Sie während der Laufzeit effektiv zu viel Geld aus. Ist der Restwert dagegen zu hoch, senkt das zwar die monatlichen Raten aber im Fall des Restwertleasing kommt das dicke Ende zum Schluß, wenn weil Sie die Differenz zum tatsächlichen Restwert aufbringen müssen.
  5. Fordern Sie klare Regeln für akzeptierte Abnutzung an. Dann gibt es nach der Fahrzeugrückgabe keine Überraschungen, bei denen von Ihnen Nachzahlungen gefordert werden.
  6. Stellen Sie sicher, dass der Leasing-Vertrag ganz genau die Sonderausstattung definiert, die Sie möchten. Oft bleiben die Firmen hier bewusst vage, um je nach Verfügbarkeit der Fahrzeuge etwas ähnliches liefern zu können.
  7. Prüfen Sie, ob der Vertrag eventuelle einmalige Zahlungen enthält, die Sie vielleicht gar nicht auf dem Schirm haben, wie Überführungskosten oder Nebenkosten der Finanzierung.
  8. Beim Abschluss denkt keiner gerne daran, aber Sie sollten klären, welche Folgen der Vertrag für unvorhergesehene Ereignisse wie ein Unfall mit Totalschaden oder ihre Zahlungsunfähigkeit vorsieht.

So funktioniert das Leasing eines Autos

Die Grundidee beim KFZ-Leasing: Sie zahlen nicht den Neuwert eines Automobils, sondern lediglich den während der Laufzeit aufgetretenen Wertverlust. Nach Ende der Laufzeit geben Sie das Auto ab und Die monatliche Leasingrate berechnet sich also im Grunde so:

(Neuwert – Restwert nach Laufzeit) / Anzahl Monate

Weil der Leasing-Geber – also die Bank des Autohersteller oder ein Leasingunternehmen –  Ihnen das Geld nicht umsonst verleiht, kommt noch ein Aufschlag für Zinsen obendrauf.

Wenn Sie ein vorliegendes Leasing-Angebot nachrechnen möchten, können Sie dazu ganz einfach den Taschenrechner von Windows nutzen. Denn er hat eine Funktion zur Berechnung von Leasingraten.

Das unterscheidet Kilometerleasing von Restwertleasing

Wichtig ist es beim Leasing zwei Varianten zu unterscheiden:

Beim Kilometerleasing  ist die Anzahl der in der Laufzeit gefahrenen Kilometer einer der wichtigsten Parameter. Wenn Sie das Fahrzeug nach dem Vertragsende in einem akzeptablen Zustand abgeben und die zurückgelegten Kilometer im Rahmen der ausgemachten Höhe liegen, sind Sie von allen Pflichten befreit. Liegt der Kilometerstand über dem ausgemachten Wert, müssen Sie für jeden Mehrkilometer den vertraglich vereinbarten Wert zahlen.

Bei Minderkilometern gibt meist entsprechend Geld zurück – wenn auch immer deutlich weniger als bei der Überschreitung. Enthält Ihr Leasingvertrag eine definierte Gesamtlaufleistung, dann handelt es sich um einen solchen Vertrag. Auf jeden Fall trägt das Autohaus oder die Leasing-Bank das Restwertrisiko, also den finanziellen Schaden, wenn nach dem Ende der Laufzeit der tatsächlich erzielbare Verkaufspreis unter dem vertraglich vereinbarten Restwert liegt.

Beim Restwertleasing dagegen ist der Restwert des Fahrzeugs nach der Laufzeit der bestimmende Faktor. Der Restwert wird bei Vertragsabschluss vom Händler festgelegt. Nach dem Ende des Leasing legt ein Gutachter dann den tatsächlichen Restwert fest. Liegt der unter dem vertraglich ausgemachten Betrag, etwa weil das spezielle Modell oder die Motorisierung (wie nach der Dieselaffäre) nicht mehr so gefragt ist, dann müssen Sie die Differenz selbst zahlen oder dem Leasing-Geber das Fahrzeug abkaufen und selbst den Verkauf in die Hand nehmen.

Bei einer umgekehrten Entwicklung, wenn also der echte Restwert höher als zu Beginn ausgemacht, geht übrigens oft ein Teil des Mehrerlöses an den Leasing-Geber. Hier lohnt es sich, die Vertragsbedingungen genau zu studieren. Generell birgt diese Variante mehr Risiko als das Kilometerleasing, weil eine unrealistische Berechnung des Restwerts durch den Autohändler und eine negative Entwicklung am Gebrauchtwagenmarkt zu Ihren Lasten gehen.

Einen Vertrag nach dem Prinzip des Restwertleasing erkennen Sie an einer Vertragsklausel unter dem Punkt “Fahrzeug-Rückgabe”, die lauten könnte:

Reicht der tatsäch­lich erzielte Gebraucht­wagen­erlös nicht aus, garan­tiert der Leasing-Nehmer den Differenz­betrag zum vertraglich vereinbarten Restwert.

So erhalten Sie einen realistische jährliche Laufleistung

Keiner kann in die Zukunft schauen und ein Wechsel in den Lebens- oder Arbeitsbedingungen spiegelt sich fast immer auch in den gefahrenen jährlichen Kilometern wider. Sie können aber immerhin recht einfach ihre frühere Kilometerleistung ermitteln und als Anhaltspunkt nutzen:

    • Holen Sie sich das Scheckheft Ihres aktuellen Fahrzeugs oder die früheren Kundendienst-Rechnungen.
    • Suchen Sie den ältesten und jüngsten Eintrag heraus, der in Ihrem Besitz des Fahrzeugs fällt bzw. die älteste und neueste Rechnung.
    • Bilden Sie jeweils die Differenz aus den Kilometern und dem Datumswert in Jahren und teilen den ersten durch den zweiten Wert. Haben Sie das Auto etwa 2,5 Jahre gefahren und dabei 45.000 km zurückgelegt, lautet die Rechnung: 45000 / 2,5 = 18.000
      Sie wären also 18.000 km pro Jahr gefahren.

Falls Sie Excel auf Ihrem Computer installiert haben, können Sie es zur Berechnung der exakten Differenz in Jahren nutzen. Dann wird die Abschätzung der beim KFZ-Leasing zu wählenden jährlichen Kilometeranzahl genauer.

Das sind die Tücken bei der Sonderzahlung

Wenn Sie beim KFZ-Leasing zu Vertragsbeginn eine Sonderzahlung leisten, senkt das natürlich Ihre monatlichen Raten. Sie sollten aber bedenken, dass diese Sonderzahlung nach dem Ende der Laufzeit einfach aufgezehrt ist. Darum ist es nicht empfehlenswert, den Verkaufspreis ihres Gebrauchtwagens als Sonderzahlung einzusetzen.

Steht nach dem Ende der Leasingzeit ein Anschlußleasing fürs nächste Automobil an, haben Sie diesen Bonus nicht mehr und müssen gegebenenfalls beim neuen Auto Abstriche bei Modell oder Ausstattung machen, oder müssen höhere Leasingraten leisten, als beim letzen Fahrzeug.

 

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