Renovieren: der richtige Anstrich

Wollen Sie Flächen mit einer seidenglänzenden oder seidenmatten Lackfarbe beschichten, erübrigt sich im allgemeinen die Verwendung eines Vorlackes. Derlei füllstoffreiche, matt auftrocknende Lackfarbe ist dann ünnötig, da die heutigen Lackfarben schon recht gut füllen. Verwenden Sie für die erste und für die zweite Beschichtung die gleiche Lackfarbe.

Die meisten Lackfarben werden ziemlich dickflüssig geliefert und müssen erst streichfertig verdünnt werden. Der richtige Verdünnungsgrad ist von Lackfarbe zu Lackfarbe verschieden.

Eine Faustregel: Tauchen Sie das Rührholz in die Lackfarbe und halten Sie es dann rasch senkrecht ungefähr 15-20 cm über die Oberfläche der Lackfarbe. Die ablaufende Farbe bildet einen sich nach unten verjüngenden Strahl. Dieser sollte beim Auftreffen auf die Oberfläche etwa so dick wie eine Stricknadel sein.

Die Wahl des Verdünnungsmittels beeinflusst das Trockenverhalten der Lackfarbe. Verwendet man Kunstharz- oder Universalverdünnung, so zieht die aufgetragene Lackfarbe schneller an. Pinselspuren verlaufen dann nicht mehr richtig. Nimmt man zum Verdünnen Terpentinersatz trocknet der Lack langsamer. Das ist dann ideal, wenn Sie größere Flächen bearbeiten, da Sie dann nicht so leicht Ansätze bekommen.

 

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