Römertopf: Tipps und Kniffe zum Umgang mit dem sensiblen Tontopf

Der Römertopf eignet sich hervorragend zum Garen ohne Fett. Gemüse und Fleisch können Sie ohne Wasser im eigenen Saft schmoren. Alle Vitamine und Mineralstoffe sowie alle Aromen bleiben dadurch erhalten.

Welcher Römertopf ist der richtige

Größe und Form

Die kleinste Größe eignet sich für Geflügel und für Fleischportionen bis zu 1,5 Kilogramm.

Die mittlere Größe ist eigentlich die Universalgröße und fasst bis zu 2,5 Kilogramm. Darin können Sie Fleischmahlzeiten für mehrere Personen oder größeres Geflügel zubereiten.

Der große Römertopf lohnt sich wenn Sie öfter mal Ente, Gans, Pute oder Wild braten möchten. Er nimmt Fleisch und Gemüse bis zu einem Gewicht von 6 Kilogramm auf.

Die extra flachen und länglichen Römertöpfe sind für die Freunde leckerer Fischmahlzeiten gedacht, denn sie eignen sich sehr gut für verschiedene Fischsorten. Auch längere Spargelstangen können Sie darin kochen.

Farbe

Ob der Römertopf aus hellem oder aus rotem Ton besteht, hat keinen Einfluss auf seine Funktion.

Glasur

Eine Glasur im Römertopf ist nicht nur unnötig, sondern widerspricht dem Prinzip des Römertopfes. Denn die zum Garen notwendige Flüssigkeit wird den Lebensmitteln aus dem wassergesättigtem Ton des Topfes zugeführt. Durch die Glasur wird aber die Abgabe des Wassers nach innen verhindert.

Roemertopf mit Huhn - (Foto: iStockphoto/JackJelly)
Roemertopf mit Huhn – (Foto: iStockphoto/JackJelly)

Der Umgang mit dem Römertopf

Grundsätzlich ist ein Römertopf nur für das Garen im Backofen gedacht. Er darf weder auf offenes Feuer gesetzt werden noch ist er für die heiße Herdplatte geeignet.

Vor seinem ersten Gebrauch sollten Sie den Römertopf mindestens 30 Minuten lang wässern. So können sich die Poren aus Ton mit Wasser voll saugen.

Vor jeder Benutzung muss der Tontopf auch in Zukunft ausführlich in kaltem Wasser baden. Die absolute Mindestzeit ist dabei 10 Minuten, ansonsten würde der Römertopf im heißen Backofen zerspringen. Da die Lebensmittel im Topf aber die zum Garen notwendige Flüssigkeit aus dem Ton entnehmen, empfiehlt sich ein deutlich längeres Bad von gut 60 Minuten.

Zutaten einfüllen und garen: Nach dem Bad, können Sie den Topf mit allen Zutaten füllen und dann geht es ab in den Ofen. Aber Achtung: Nicht vorheizen! Römertöpfe kommen in den kalten Ofen, damit sich der Ton langsam an die steigenden Temperaturen gewöhnen kann und keine Risse bekommt.

Nach dem Ende der Garzeit sollten Sie den heißen Römertopf auf ein Brettchen, eine Korkunterlage oder auf ein Tuch abstellen. So kann er langsam etwas abkühlen. Auch hier Vorsicht: Stellen Sie den heißen Römertopf nie gleich auf eine kalte Unterlage, durch den starken Temperaturunterschied, könnte er sonst zerspringen.

Die Pflege des Römertopfes

Reinigen lässt sich der Tontopf leicht. Am besten wird er unter klarem heißem Wasser mit einer Bürste gereinigt. Auf keinen Fall darf der er in die Spülmaschine. Es ist übrigens völlig normal, wenn sich der Römertopf mit der Zeit etwas verfärbt.

Nach dem Säubern lassen Sie Ihren Tontopf einige Tage an der Luft trocknen. Erst wenn er durch und durch trocken ist, kommt er wieder den Schrank.

Zubehör

Ein kleines Metallgitter auf dem Boden des Römertopfes kann hilfreich beim Garen von Fleisch und Geflügel sein. Es verhindert, dass die Nahrungsmittel im Römertopf anbrennen oder ankleben während des Schmorens.

Ein Rezeptbuch für den Römertopf wird beim Kauf des Topfes meist gleich mitgeliefert. Darin finden Sie auch die genauen Zeiten für das Dünsten und Braten im Tontopf.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.