WLAN Kaufberatung: Das brauchen Sie für ein WLAN

WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, zu Deutsch „Drahtloses Netz“. Statt über Kabel werden in einem WLAN Daten per Funk von einem Computer zum anderen übertragen. In diesem Beitrag lernen Sie etwas über die Anschaffung und den Aufbau eines WLAN.

WLAN Kaufberatung: Das brauchen Sie für ein WLAN

WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, zu Deutsch „Drahtloses Netz“. Statt über Kabel werden in einem WLAN Daten per Funk von einem Computer zum anderen übertragen.

Damit WLAN funktioniert, braucht jeder angeschlossene Computer eine WLAN-Karte. Diese gibt es als Einschub-Karte für Notebooks und auch als Steckkarte für den PC.

Die Einschubkarten für Notebooks sind etwa scheckkartengroß und passen in den Standardsteckplatz, den praktisch alle Notebooks haben. Viele moderne Notebooks haben bereits eine Funknetzwerkkarte eingebaut, beispielsweise Notebooks, die die Bezeichnung „Centrino“ im Namen tragen.

Alternativ können Sie USB-WLAN-Adapter verwenden. Die passen sowohl an Notebooks wie auch an normales Computer, sofern diese über einen USB-Stecker verfügen.

Wie ist ein Funknetzwerk aufgebaut?

Es gibt zwei Arten, ein Funknetzwerk zu betreiben.

  • über einen Access Point, auf Deutsch “Zugangspunkt”. Das ist eine Art „Funkzentrale“. Der Access Point empfängt die Daten, die ein Computer über Funk sendet und leitet sie an den Empfänger weiter. Das kann ein weiterer Computer im Funknetz sein oder einer, der über ein Netzwerkkabel mit dem Access Point verbunden ist.
  • per direkter Funkverbindung zwischen zwei Computern im so genannten Ad-Hoc-Modus. Hierbei wird ein Access Point nicht benötigt.

Wie schnell ist ein Funknetzwerk?

Das kommt darauf an, mit welchem Übertragungsstandard das Netzwerk arbeitet. Arbeitet es nach dem Standard 802/11b, so werden die Daten angeblich mit 11 MBit/s übertragen – zumindest steht das auf vielen Packungen und in Anzeigen.

In Wirklichkeit liegt diese Geschwindigkeit aber nur um die 4,5 bis 6 MBit pro Sekunde. Damit ist beispielsweise eine 5 MByte große MP-3-Datei in acht bis neun Sekunden übertragen.

Der schnellere und inzwischen weit verbreitete Standard ist 802/11g. Hier werden die Daten angeblich mit bis zu 54 MBit pro Sekunde versandt. Allerdings ist auch dies nur ein theoretischer Wert. In der Praxis kommen 10 bis 20 MBit pro Sekunde heraus.

Eine fünf MByte große MP3-Datei wäre damit innerhalb von 2,7 bis 1,35 Sekunden übertragen.

Darüber hinaus gibt es noch spezielle Verfahren, die für noch höhere Geschwindigkeit sorgen. Allerdings funktionieren diese Übertragungsraten in der Regel nur, wenn Sie alle notwendigen Bestandteile von einem Hersteller kaufen.

In beiden Fällen ist ein Funknetzwerk jedoch wesentlich langsamer als ein verkabeltes Netzwerk.

Kann ich Produkte unterschiedlicher Hersteller kombinieren?

Ja, so lange beide den Standard 802/11b oder 802/11g erfüllen. Sie können sogar Geräte beider Standards miteinander kombinieren. Falls Sie sich eine neue Ausrüstung für das Funknetzwerk kaufen, sollten Sie aber am besten sowohl die Karten wie auch den Access Point von einem Hersteller wählen. Denn die sind in jedem Fall gut aufeinander abgestimmt und funktionieren zuverlässig.

WLAN, Funknetzwerk: So schnell sind 11 MBit/s wirklich

Laut dem Standard überträgt 802.11b die Daten mit einer Geschwindigkeit von 11Mbit pro Sekunde. Doch das ist nur ein theoretischer Wert. In der Praxis liegen die Übertragungsraten bei guten Bedingungen um die 4,5 bis 6 MBit pro Sekunde. Damit ist beispielsweise eine 5 MByte große MP-3-Datei in acht bis neun Sekunden übertragen.

Das Problem: Sobald mehrere Computer am Netzwerk angeschlossen sind, teilen sie sich die dort zur Verfügung stehende Übertragungskapazität.

Deshalb sind langsame Funknetze mit nominell 11 MBit/s allenfalls für einfache Arbeiten geeignet: Das Surfen im Internet oder, um mal eine Datei auf einem anderen Computer zu speichern.

Für große Kopieraktionen sind diese inzwischen schon älteren Funknetze zu langsam. Auch das Abspielen von Videos über das Netzwerk brauchen Sie gar nicht erst mit 11 MBit/s anzufangen.

WLAN, Funknetz: So schnell sind 54 MBit/s wirklich

Geschwindigkeit ist alles: Laut Standard werden die Daten in einem 802.11g-Funknetz mit bis zu 54 MBit pro Sekunde versandt.

Allerdings ist auch dies, wie die 11 MBit bei 802.11b, ein theoretischer Wert. In der Praxis kommen 10 bis 20 MBit pro Sekunde heraus.

Das entspricht rund 1,2 bis 2,4 MByte pro Sekunde. Eine fünf MByte große MP3-Datei wäre damit innerhalb von 2,7 bis 1,35 Sekunden übertragen.

Dennoch sind 54-MBit-Funknetze gut zu gebrauchen. Sie sind schnell genug, um auch größere Datenmengen, zum Beispiel Videofilme, über das Netzwerk zu übertragen.

Access Point oder Router für WLAN: Was kaufen?

Wer schon einen kabelgebundenen DSL-Router hat und dennoch ein WLAN aufbauen möchte, braucht eigentlich nur einen Access Point. Das ist eine Art Funkzentrale für Ihr WLAN.

Doch beim Einkaufen sollten Sie ein wenig vorausplanen. Denn oft ist ein WLAN-Router schon günstiger oder für gleich viel Geld zu haben wie ein Access Point.

Der Vorteil beim Kauf eines WLAN-DSL-Routers ist, dass Sie ihn auch für den DSL-Zugang nutzen können. Eventuell kann er sogar mehr als Ihr aktueller DSL-Router. Für ein paar Euro mehr können Sie sich also ein komplett neues Zugangspaket gönnen, statt dann zwei Geräte miteinander zu ergänzen.

Achten Sie außerdem auf die Anzahl der Ports: Viele Access Points haben nur einen Anschluss und Sie brauchen noch einen Switch, um ihn im Netzwerk richtig einsetzen zu können. WLAN DSL Router haben oft auch schon einen Switch mit eingebaut.

Die meisten DSL-Router haben inzwischen einen WLAN Access Point eingebaut.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.