Ameisen im Garten
Ameisen im Garten sind eigentlich nützlich, da Sie den Boden verbessern, Aas und Pflanzenreste beseitigen und Samen verbreiten. Außerdem stehen viele Ameisenarten unter Naturschutz und auf der roten Liste.
Wollen Sie die Ameisen in Ihrem Garten dennoch nicht überall haben, können Sie einzelne Pflanzen schützen, die Völker von einer Stelle vertreiben und einzelne Beete durch bestimmte Pflanzen schützen.
Um einen Ameisenbefall zu vermeiden, sollten Sie ein paar Vorsorgemaßnahmen treffen.
Verwenden Sie beim Verlegen von Steinplatten im Garten groben Splitt als Untergrund. Damit erschweren Sie den Ameisen den Nestbau.
Behandeln Sie von Blattläusen befallene Pflanzen möglichst schnell, da die Läuse Ameisen anziehen.
Wollen Sie Ihre Gemüsebeete schützen, pflanzen Sie doch einige der folgenden Pflanzenarten dazu. Denn die Duftstoffe von Tomaten, Lavendel, Tausendgüldenkraut, Farnen, Wacholder, Kerbel und Majoran mögen Ameisen nicht.
Einzelne Pflanzen schützen Sie mit Leimringen, Kalk oder zerkleinerten Eierschalen, die Sie um die Pflanze herum verteilen.
Haben die Ameisen sich für ihr Nest einen Platz ausgesucht, an dem es Sie stört, vertreiben Sie die Tierchen. Dazu ebnen Sie das Nest immer wieder ein oder wässern es mit Hilfe des Gartenschlauchs oder einer Gießkanne. Diese Prozedur müssen Sie mehrfach wiederholen, bis die Ameisen vertreiben lassen. Ihre Vertreibungsaktion können Sie mit Duftstoffen, wie Zitronenöl oder Zitronenschale, Zimt, Nelken, Eukalyptusöl, Zedernduft oder Essig. Sie können auch Teile der oben zur Ameisenabwehr empfohlenen Pflanzen verwenden.
Weiter:
Das mit den Pflanzen, die angeblich Ameisen abhalten, stimmt leider
überhaupt nicht. "Meine" ameisenstraße ist quer vor Lavendel und
Majoran.
[blau sieben | 01.07.2009]
Habe Tomaten ins neue Gewächshaus gepflanzt, zwei Tage später sind die
Ameisen "eingefallen" und haben das komplette Areal eingenommen.
Tomaten mögen sie anscheinend. :-(
[Effa Pee | 19.05.2010]
Aktualisiert am: 2006-06-14 19:33:59
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