Kater loswerden: Das hilft Ihnen nach einer langen Partynacht

, Stand: 20.07.2014  Tipp druckenDrucken Symbol Kommentare 69 Kommentare

Alkoholgenuss ohne Reue gibt es nicht. Am nächsten Morgen sitzt einem der Kater im Nacken. Und den will man los werden. Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind die Symptome. 

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. rät dies, damit Sie Ihren Kater loswerden.

Ein Kater mit Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Durst ist den meisten von uns schon im Morgengrauen begegnet und den ganzen Tag treu geblieben.

Der Grund: Alkohol wird in der Leber zunächst zu Acetaldehyd abgebaut, das die Blutgefäße erweitert und Kopfschmerzen auslöst. Ein in der Leber begrenzt vorhandenes Enzym baut Acetaldehyd zu Essigsäure ab. Ist es verbraucht, verstärken sich die Vergiftungssymptome.

Verkaterter Mann mit Kaffee

Wenn Sie auf alkoholische Getränke nicht verzichten möchten, können Sie den Kater folgendermaßen in Schach halten:

  • Schaffen Sie eine gute Grundlage. Jetzt darf es ruhig etwas Fettreiches sein.
  • Nicht soviel durcheinander trinken! Die Ausnahme: Nichtalkoholisches - am besten Wasser - tut dem Flüssigkeitshaushalt gut. Schlecht sind dagegen warme, zuckerreiche oder kohlensäurehaltige Getränke.
  • Auch die Geschmacksstoffe im Getränk rufen Nebenwirkungen hervor. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass klare Getränke (Weißwein, Gin) leichter verträglich sind als farbige (Rotwein, Whisky).
  • Vor dem Schlafengehen: Heizung aus und Fenster auf.
  • Das klassische Katerfrühstück mit Rollmops und Gurken gleicht den Mineralstoffverlust aus. Gegen den Flüssigkeitsverlust viel Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen. Auf schwarzen Kaffee lieber verzichten. Er wirkt - wie Alkohol - dehydrierend.
  • Und danach an die frische Luft - ein Spaziergang wirkt jetzt Wunder.

Und wenn es Ihnen immer noch schlecht geht? Kamillen- und Pfefferminztee beruhigen den aufgebrachten Magen und helfen gegen die Übelkeit.

Auch die Homöopathie hält mit Nux vomica ein geeignetes Präparat bereit. Ein vorbeugend leberschützendes Präparat ist der Extrakt aus der Mariendistel. Einnahmeempfehlungen gibt Ihnen ein Heilpraktiker. Adressen von Therapeuten in ganz Deutschland erhalten Sie unter der Telefonnummer 0228/61 10 49.

Quelle: Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Tipps aus der Redaktion

  • Übrigens: Auch Trinken will gelernt sein:
  • Bleiben Sie bei einer Sorte Alkohol
  • Meiden Sie stark zuckerhaltige Alkoholika (Liköre, Punsch, süßen Wein), warme Getränke (Grog, Glühwein) und kohlesäurehaltiges (Sekt, Prosecco)
  • Verzichten Sie außerdem soweit wie möglich aufs Rauchen, denn Nikotin und Alkohol haben zusammen eine verheerende Wirkung
  • ...und vor allem: Trinken Sie wenig!

Wenn Sie dann noch vor dem Schlafengehen eine aufgelöste Alka-Seltzer trinken, hat der Kater am nächsten Morgen fast keine Chance.

Isotonische Getränke und Wasser

Die Hammer-Methode für alle, die unbedingt zur Arbeit müssen:

Eine Flasche stilles Mineralwasser und ein Isostar-Getränk zu sich nehmen, eine halbe Stunde später eine Kopfschmerztablette. (Nicht gleichzeitig einwerfen!!!) Während der halben Stunde nochmal ins Bett. Das Mineralwasser und die in dem isotonischen Getränk enthaltenen Mineralstoffe bringen Ihrem Körper, die durch den Alkohol entzogenen Mineralien und die Flüssigkeit zurück. Das geschieht in Ruhe am besten. Manchmal erübrigt sich danach sogar die Kopfschmerztablette.

Falls Sie am Vorabend zusätzlich auch noch ausgiebig geraucht haben sollten, empfiehlt sich für den weiteren Tagesverlauf die Einnahme von Vitamin C haltigen Getränken oder Nahrung, also O-Saft oder Südfrüchte. Das Verlangen nach Rollmops, sauren Gurken und salzigem Mineralwasser ist übrigens ganz natürlich, es erklärt sich durch den hohen Salzverlust nach Alkoholgenuß.

Für den nächsten feuchtfröhlichen Abend sollten Sie indes Vorsorge treffen:

Essen Sie vor dem Trinken ausgiebig vitamin-, mineralstoffreiche Kost, Trinken Sie zu jedem Glas Alkohol ein Glas Mineralwasser. Essen Sie auch während des Abends immer wieder eine Kleinigkeit und trinken Sie einfach etwas weniger. Das ist auf jeden Fall gesünder.

Christina Medla ist Heilpraktikerin in Fürth

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@Madman: Ich habe mittlerweile einige von diesen "Wundermitteln"
ausprobiert. Das einzige was bei mir persönlich am Besten geholfen
hat war Alkorin. Nehme es mittlerweile seit einiger Zeit und komme
damit am nächsten Tag sehr gut zurecht.
[ac | 24.03.2014] Antworten

Ich nehme seit Jahren Ukon No Chikara vor dem Alkoholkonsum und habe
seit dem eigentlich nie mehr einen Kater gehabt :) Gibts online zum
bestellen.
[Dominik | 23.10.2013] Antworten

wer morgens essen oder trinken kann ohne sich zu übergeben hat ja
wohl keinen kater ^^
[fritze | 19.09.2013] Antworten

Mir hilft es wenn ich abends noch ein zwei shots jägermeister trinke
:D klingt zwar komisch aber ist so :D
[annikajo | 24.08.2013] Antworten

@Ufz Hulla: Kaffee enthält Koffein, das in den Nierentubuli die
Rückresorption des Primärharns hemmt. Er hat also sehr wohl eine
entwässernde Wirkung
[Tom | 10.08.2013] Antworten

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Aktualisiert am: 20.07.2014
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