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Rosen schneiden

Wer schöne verzweigte und dichte Rosen möchte, muss diese regelmäßig schneiden. Das geschieht aber nicht im Herbst, sondern erst im Frühjahr.

Im Herbst entfernen Sie lediglich vertrocknete Blätter und Triebspitzen. Auch die Früchte sollten Sie entfernen, da sich hier oft Pilzerkrankungen einnisten.

Erst im Frühjahr wird die Rose zurück geschnitten. Dazu sollten Sie sich einen sonnigen, frostfreien Tag aussuchen. Ideal ist der Zeitraum zwischen Januar und März.

Als erstes entfernen Sie alle abgestorbenen und kranken Triebe. Krankes Holz erkennen Sie am verfärbten Mark. Diese Zweige müssen soweit zurück geschnitten werden, bis das Mark wieder weiß ist. Wollen Sie ältere Rosen verjüngen, entfernen Sie alle zwei bis drei Jahre den ältesten Trieb. Die Lücke wird dann von jungen Trieben wieder gefüllt.

Wie der weitere Beschnitt aussieht hängt vom Rosentyp ab.

Kletterrosen werden gar nicht zurück geschnitten, bis sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Erst dann wird die Spitze der langen Triebe eingekürzt. Seitentriebe sollten Sie allerdings jedes Jahr auf etwa 5 cm einkürzen. So wächst die Rose dichter. Triebe die nicht blühen sollten Sie stehen lassen. Sie versorgen die Pflanze mit wichtigen Nährstoffen.

Beetrosen und Zwergrosen werden kaum zurück geschnitten. Alle paar Jahr ist aber ein Verjüngungsschnitt notwendig. Dann wird die Rose auf etwa ein drittel ihrer Wuchshöhe eingekürzt. Auch hier können Sie die Rose verjüngen, indem Sie alle paar Jahre einen alten Trieb entfernen.

Strauchrosen werden ebenfalls nur sparsam ausgelichtet. Die ersten Jahre müssen Sie eigentlich gar nicht gekürzt werden. Danach ist es innvoll sehr lange Triebe um die Hälfte zu kürzen. So bleibt die Form des Busches erhalten. Auch diese Rosen profitieren davon hin und wieder verjüngt zu werden.

Rambler-Rosen sollten Sie gar nicht schneiden. Erst wenn die Pflanze zu groß wird, können Sie ihr mit der Heckenschere Einhalt gebieten.

Hochstammrosen sind am pflegeintensivsten. Sie müssen jedes Jahr so geschnitten werden, das die Kugel auf dem Stamm in Form bleibt. Dazu entfernen Sie störende Seitentriebe und kürzen die Triebe auf fünf bis acht Augen.

Zum Schneiden verwenden Sie am besten eine scharfe Astschere. Bei kleineren Rosen geht auch eine scharfe Haushaltsschere. Um Ihre Hände zu schützen empfehlen sich Arbeitshandschuhe oder feste Gartenhandschuhe.

Scheiden Sie die Rose immer oberhalb eines Auges schräg nach unten. Die hohe Seite der Schräge liegt dabei über dem Auge. Mit der Schnittstelle können Sie beeinflussen, in welche Richtung die Rose austreibt. Der neue Trieb bildet sich immer auf der Seite des letzten Auges.

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Veröffentlicht am: 29.08.2005
Aktualisiert am: 2005-08-30 16:04:13

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