So vertreiben Sie Ameisen aus Ihrem Haus oder fangen sie in einer Ameisenfalle

, Stand: 15.08.2014  Tipp druckenDrucken Symbol Kommentare 215 Kommentare

Ameisen im Haus können ziemlich stören. Wie also soll man sie los werden? Wollen Sie nicht gleich zur Chemiekeule greifen, zum Beispiel weil Sie kleine Kinder oder Haustiere haben? Dann können Ihnen folgende Tipps helfen, die unerwünschten Mitbewohner wieder los zu werden.

Ameise an Hauswand

Finden Sie einzelne Ameisen in Ihrer Wohnung, fegen Sie diese einfach auf eine Schaufel und befördern Sie die Krabbeltiere ins Freie. Mit etwas Glück kommen sie nicht wieder.

Schnell-Tipps: So halten Sie Ihr Haus von Ameisen frei

  • Weichen Sie einen Schwamm in Essig ein und platzieren Sie ihn neben der Ameisenstraße. Tauchen Sie den Schwamm nach einiger Zeit in kochendes Wasser um die daraufsitzenden Ameisen zu töten.
  • Ameisen vertragen kein Backpulver. Behandeln Sie damit die Stellen, an denen die Quälgeister ins Haus gelangen.
  • Ameisenstraßen lassen sich am besten mit Zimt unterbrechen. Streuen Sie das Pulver auf den Ameisenweg.

Lichter ausschalten

Verirrt sich eine Königin mit ihrem Gefolge auf dem Hochzeitsflug in Ihre Wohnung, schalten Sie die Lichter aus und öffnen Sie die Fenster. Die Ameisen folgen dem Licht nach draußen. Eventuell können Sie mit einem Ventilator oder Fön etwas nachhelfen. Nachzügler befördern Sie mit Schaufel und Besen wieder nach draußen.

Hat sich schon eine Straße gebildet, sollten Sie schnell handeln und diese blockieren. Kommen die Ameisen durch kleine Ritzen oder Löcher, schließen Sie diese. Gute Dienste leisten dabei Gips, Silikon und Acryl.

Bauen Sie Hindernisse gegen Ameisen

Gelingt es Ihnen nicht, den Eingang zu verschließen, unterbrechen Sie die Straße durch Hindernisse, wie doppelseitiges Klebeband, Backpulver, verbröselte Eierschalen, Kalkpulver, oder Silika-Gel (das finden Sie in den kleinen Beutelchen die in den Packungen von vielen Elektrogeräten stecken, um dort die Luftfeuchtigkeit aufzusaugen).

Duftstoffe, wie Lavendel, Lorbeer, Eukalyptus, Zitrone, Nelke und Zimt mögen Ameisen nicht. Bringen Sie diese Materialien als zusätzliche Abwehr an den Ameisenstraßen an. Wer einen Garten hat, kann auch getrocknete Tomatenstauden verwenden.

Entdecken Sie ein richtiges Ameisen-Nest, haben Sie mehrere Möglichkeiten es zu entfernen. Schnell und effektiv aber auch ziemlich brutal ist es, das Nest mit kochendem Wasser zu übergießen. Damit töten Sie die Ameisen und die Brut. Die Überreste können Sie dann einfach entfernen.

Notfalls hilft der Staubsauger

Ist das Nest gut zugänglich, können Sie es auch per Staubsauger aufsaugen. Anschließend müssen Sie allerdings den Staubsaugerbeutel wechseln und den Staubsauger gründlich von verirrten Ameisen reinigen.

Wollen Sie die Ameisen nicht töten, sondern nur umsiedeln, füllen Sie ein Gefäß mit Stroh oder Holzwolle und stülpen Sie es über die Ausgänge des Nestes. Die Ameisen sammeln sich dann im Stroh oder der Holzwolle. Die können Sie dann einfach an einen anderen Ort bringen. Die Töpfe müssen Sie allerdings zwei bis dreimal pro Tag frisch machen und die Ameisen umsiedeln.

Haben sich die Ameisen in wertvollen Möbeln, Holzteilen Ihres Hauses, wie Dachstuhl, Holzwänden oder Fachwerk, eingenistet, kann ein Profi sie dort mit Hilfe von Heißluft vertreiben.

Ameisenbefall verhindern

Hier noch ein paar Tipps, mit denen Sie verhindern, dass die Ameisen überhaupt ins Haus kommen:

Bieten Sie den Ameisen keine Nahrungsquellen. Verschließen Sie Mülleimer, lassen Sie keine Lebensmittel offen rum liegen. Besonders überreifes Obst und Süßigkeiten sind attraktiv für Ameisen. Auch gefüllte Futternäpfe von Hund und Katze, sowie die Futterreste in Vogelkäfigen sind ein Schlaraffenland für Ameisen.

Behandeln Sie schwerzugängliche Ritzen, etwa am Holzboden, in Tür und Fensternähe schon beim Bauen vorsorglich mit Ameisen abhaltenden Stoffen wie Backpulver, Kalk oder Silikagel.

Mögliche Eingänge, wie Spalten und Ritzen an Türrahmen und Mauerspalten sorgfältig abdichten.

Blumentöpfe, die Sie im Herbst ins Haus holen, sollen Sie vorher gründlich auf Ameisen untersuchen. Hat sich ein Ameisenstamm in dem Topf angesiedelt, hilft es, die Pflanze aus dem Topf zu nehmen und eine Weile in einem Eimer Wasser einzuweichen. Dabei ertrinken die Ameisen. Anschließend kann die Pflanze in einen neuen Topf gesetzt werden.

Nach Reisen in den Süden sollten Sie Ihr Gepäck sorgfältig kontrollieren und eventuell mitgereiste Ameisen sofort beseitigen.

Auch in Obstkisten und anderen nicht fest verschweißten Nahrungsmitteln können sich Ameisen verstecken. Entfernen Sie solche blinden Passagiere sofort.

So bauen Sie eine einfache Ameisenfalle

Wollen Sie Ihre Terrasse oder den Balkon vor Ameisen schützen, stellen Sie den kleinen Krabbeltieren doch eine Falle.

Füllen Sie eine Schale mit schalem Bier, das Sie mit reichlich Zucker vermischt haben. Wichtig dabei ist, dass die Schale glatte Wände hat und die Flüssigkeit mindestens 1 cm hoch steht.

Das Bier lockt die Ameisen an, die dann darin ertrinken.

Als alternative Lockmittel eignen sich auch in Wasser aufgelöster Honig, verdünnter Fruchtsirup oder Likör.

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@Werner P. aus Wien: hier ist wohl ein Witzbold am werk
[dudelsack | 22.07.2014] Antworten

Wir haben Millionen
[XXXXXXXX | 05.07.2014] Antworten

@Barbara Urekic: Da hilft wohl nur noch Gift. Oder ein Kammerjäger.
Versuch mal Backpulver hinzustreuen wenn kein Gift streuen magst.
[Patricia | 06.05.2014] Antworten

Ich halte mir seit dem letzten Jahr einen Ameisenbärwelpen.Ist sogar
stubenrein---- Funktioniert hervorragend---
[Schubi | 07.04.2014] Antworten

Ich weiß echt nicht was ich am besten gegen die Fliegenden Ameisen
tun soll vor allem wie ich die nester loswerde weil sie in der wand
innen sind ich kann ja nicht die Wand runterreißen und mein
Fensterbrett ist aus Holz wo aus der ecke und Seite die Ameisen
rauskommen außer ich dreh die Heizung auf dann bleiben sie zwar
drinnen sind aber nicht tot und ich kann ned dauernd die Heizung
aufgedreht lassen und das Fenster offen lassen weil es sonst zu heiß
ist! Bitte gebt mir gute Tipps die wirklich helfen das auch die Nester
zerstört sind!
[Barbara Urekic | 05.04.2014] Antworten

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Aktualisiert am: 15.08.2014
Bildnachweis: Martin Goldmann