So finden Sie mit Windows den besten Wert für die MTU

Die MTU ist ein Wert in den Netzwerkeinstellungen Ihres Computers, der die bei falscher Einstellung zu Problemen wie abgebrochenen Downloads oder nichtfunktionierenden Web-Anwendungen führen kann.

Zu große MTU kann ein Problem sein

Die MTU (Maximum Transmission Unit) bestimmt, wie groß die TCP/IP-Datenpakete maximal sein dürfen, die Ihr Computer absendet. Das Problem ist dabei ein zu großer Wert. Denn dann muss das Datenpaket auf seinem weiteren Weg zum Ziel in zwei Teile aufgeteilt weitergeschickt werden.

Derart fragmentierte Pakete werden von manchen  Zwischenstationen – wie etwa einem Router oder einer Firewall – nicht geduldet und darum nicht weitergeleitet. Das kann dann zu einem angehaltenen Download oder einer abgebrochenen Verbindung führen.

Es gibt also einen maximalen Wert für die Paketgröße, wo die Fragmentierung nicht auftritt. Hat die MTU an Ihrem PC einen höheren Wert, gibt es Probleme. Liegt sie unter dem Maximum, tritt ein kleiner Verlust im Datendurchsatz auf, weil das Verhältnis der Nutzdaten zu Steuerdaten (etwa den Paketheadern) schlechter wird.

Die richtige MTU finden

Den maximalen Wert der MTU könnten Sie auch alleine durch Ausprobieren mit der Option -l des Befehls ping herausfinden, doch es gibt dafür das praktische kostenlose Tool MTU Path.

Das speichern Sie einfach in einem beliebigen Ordner, etwa einem TMP-Verzeichnis.

Dann rufen Sie eine Administrator-Shell auf (Eingabe „cmd“ im Startmenü und mit [Strg] + [Umschalten] + [Return] abschliessen).

Geben Sie als Parameter den Namen eines beliebigen Servers an, etwa

mtupath www.google.com

Nun wird das Tool einige Sekunden verschiedene MTU-Werte austesten und Ihnen dann eine Empfehlung für die MTU geben.

MTU Path Messergebnis
MTU Path Messergebnis

Zur Sicherheit können Sie noch eine Handvoll anderer Server ausprobieren. Den niedrigsten MTU-Wert sollten Sie dann verwenden.

So zeigen Sie die aktuelle MTU an

Geben Sie auf der Kommandozeile ein

netsh interface ipv4 show interfaces

Nun erhalten Sie eine Liste der aktiven Netzwerkadapter und der jeweiligen MTU-Werte. Auf einem System mit virtuellen Netzwerkkarten für VMWare sieht das zum Beispiel so aus:

MTU anzeigen
MTU anzeigen

Interessant ist dabei nur die Zeile mit dem Namen  „LAN-Verbindung…“. Bei Ihnen steht dahinter vielleicht keine Zahl, der Beispiel-PC hat aber schon einige Umkonfigurationen hinter sich, darum die „6“.

Wenn der hier angezeigte Wert größer als die Empfehlung von MTU Path ist, sollten Sie sie ändern. Ist er dagegen kleiner, können Sie die Einstellung so belassen. Dabei ergeben sich nur minimale Leistungsverluste.

So legen Sie die MTU fest

Die MTU wird in der Registry gespeichert. Es gibt aber über netsh eine bequeme Möglichkeit, diesen Wert ohne direkte Arbeit mit der Registry festzulegen.

Weil diese Einstellung besondere Rechte verlangt, sollten sie zuvor die Kommandozeile als Administrator starten. Hat das nicht geklappt, wird der folgende Befehl nicht funktionieren.

Folgender Befehl setzt den im Beispielaufruf von MTU Path empfohlenen Wert von „1476“. Dabei erfolgt die Identfizierung des Netzwerkadapters über seinen Index, also die erste Spalte aus der zuvor dargestellten Liste. Im Beispiel hat er die Nummer 25.

netsh interface ipv4 set subinterface 25  mtu=1476 store=persistent

Um zu überprüfen, ob der Befehl wirklich funktioniert hat, geben Sie nochmals das Kommando mit …show interfaces. Dort sollte nun der neue Wert sichtbar sein.

Die Änderung wirkt sich auch sofort auf den Datenverkehr aus. Sie können also im Browser einen problematischen Download wiederholen und so herausfinden, ob die Änderung eine Besserung gebracht hat.

DSL: MTU im Router ändern, wenn Seiten nicht erreichbar sind

Sind mit Ihrer DSL-Internet-Verbindung manche Seiten nicht erreichbar? Dann könnte dies an einer falsch eingestellten MTU liegen.

Ein Beispiel ist die Watchlist von Consors. Nachdem im November 2002 ein neues Watchlist-System eingeführt wurde, war dies nicht mehr erreichbar. Der Grund: Im DSL-Router war die MTU für das WAN auf 1500 gestellt. Auf anderen Seiten war dies bis dahin kein Problem. Nach dem Zurückstellen des Werts auf 1488 lief alles perfekt.

MTU mit Ping ermitteln

Störend kann sich im T-DSL-Betrieb ist eine zu groß eingestellte MTU auswirken. Fehler beim Abruf von Web-Seiten und E-Mail sind die Folge.

T-Online empfiehlt folgenden Test:

Starten Sie das Kommandozeilenfenster von Windows und tippen Sie ein:

ping -f -l 1464 www.t-online.de

Daraufhin sollten Antwortpakete auf Ihrem PC ankommen.

Danach probieren Sie es mit

ping -f -l 1465 www.t-online.de

Der Parameter –f verbietet die Fragmentierung von Datenpaketen.

Mit der korrekten MTU erscheint:

Paket müsste fragmentiert werden, DF-Flag ist jedoch gesetzt.

Sollten statt dieser Meldung wieder die Antwortpakete erscheinen, ist die MTU falsch konfiguriert. Beim Korrigieren ist der T-DSL-Speedmanager hilfreich.

 


Ähnliche Tipps

  • Unwichtig

    „Mit der korrekten MTU erscheint:

    Paket müsste fragmentiert werden, DF-Flag ist jedoch gesetzt.

    Sollten statt dieser Meldung wieder die Antwortpakete erscheinen, ist die MTU falsch konfiguriert. Beim Korrigieren ist der T-DSL-Speedmanager hilfreich.“

    Das stimmt nicht ganz. Der optimale Wert ist das letzte Antwortpaket, was vor der fragmentierung angezeigt wird, inklusive 28 Stellen. Fragmentierte Pakete werden jedoch auch mehrere Stellen nach dem letzten Antwortpaket versendet, was laut ihrer Anleitung zu fehlerhaften MTU Werten führt.

  • M

    „Zusammengefasst ist ein Ethernet-Frame maximal 1514 Byte groß“
    Das ist nicht korrekt. Was ist mit dem 4Byte CRC Trailer? ISL? 802.1Q? Per default werden auf die MTU ein 18Byte L2 Header draufgepackt!

    „Die angezeigten 1472 Bytes sind
    nicht die MTU sondern die MSS, und das entspricht der maximalen
    Größe des „Payload“, das in einem Ethernet-Frame transportiert“
    Es ist die Payload die in einem TCP-Segment transportiert wird (Layer4)! Die Payload eines Frames ist das IP-Paket.

  • Juppeck

    Na dass ist ja mal wieder ein wirklich hilfreicher Tipp – jedenfalls für Alle, die eh schon keinen Schimmer haben, was es mit der Maximum-Transmission-Unit auf sich hat.
    Diese Versuche unterstellen dass man nur ein Ziel hat und ändern im übrigens überhaupt nichts an einem Ziel dass sich außerhalb des eigenen LAN befindet. Selbst bei WLAN passt die MTU nicht mehr denn sie ist Medienabhängig. Zum anderen wird automatisch das Payload fragmentiert und der Parameter nennt sich Maximum-Segment-Size(MSS). Die angezeigten 1472 Bytes sind nicht die MTU sondern die MSS, und das entspricht der maximalen Größe des „Payload“, das in einem Ethernet-Frame transportiert werden kann. Da das Payload einem verpacktem Weihnachtspäckchen ohne Adressaufkleber entspricht, fehlt unserm Ethernet-Frame noch die 42 Bytes Overhead, die das Ethernet-Protokoll benötigt um seine Adressdaten für Quelle und Ziel(MAC, IP-Adresse), Socket und unter anderem auch das Fragment-Bit, abzulegen.
    Die MTU eines Ethernet-Frames entspricht der Summe aus Payload + Protocol-Overhead. Nun kann man mit Hilfe einfacher Addition zusammenrechnen, wie groß eine Ethernet-Frame werden kann. 42 + 1472 = 1514 Bytes. Zusammengefasst ist ein Ethernet-Frame maximal 1514 Byte groß.
    Sonderformen wie Jumbo-Frames bleiben unberücksichtigt da thematisch irrelevant.
    Ethernet-Frames die via Router auf ein anderes Medium (Frame-Relay, ATM (DSL),X21/X25, G703 und auch Token-Ring) umgesetzt werden müssen, werden zwangsläufig fragmentiert die MTU von 1514 Bytes/Frame kaum ein anderes Medium übertragen kann. Frames die von einem anderen Medium als Ethernet kommen und in ein Ethernet-Frame passen, werden in der empfangenen Payload-Größe als Ethernet-Frame gesendet – dabei ist es dem „Router“ völlig egal, ob 50 Frames mit je 1 Byte Payload von der gleichen Adresse, sequenzrichtig ankommen und an das gleiche Ziel gehen – er macht 50 Ethernet-Pakete daraus mit 43 Bytes MTU. Beim genutzter Socket-Verschlüsselung oder Kompression wird’s noch ineffizienter da die Endgröße eines Frames nach der Kompression nicht genau vorherbestimmt werden kann, lässt sich der Socket-Puffer nicht randvoll befüllen.
    Was lernen wir daraus ? Unfragmentierte Frames mit MSS-Größe befüllt, kommen eh nur bis zum Router – dort werden sie eh zerhackt damit sie ins Zielmedium passen. Die Frage die man sich nun stellen könnte; sofern man überhaupt einen Gewinn aus der Konfiguration dieser Parameter ableiten lässt, was ich sehr bezweifle, wäre, ob der Router schnell genug zum Ein- und Auspacken der Frames ist, oder man die Arbeit der Frame-Anpassung besser an der Quelle vornehmen lässt.
    Ich sehe mehr Optimierungspotential am heimischen Switch. Das sind oft billige 10/100/1000er Layer 2 Geräte. Ein ordentlicher , evtl. gebrauchter Profi-Switch dürfte mehr Netzwerk-Performance ins heimischen LAN bringen als die unqualifizierten Versuche an den Übertragungsparametern zu drehen. Der teuerste Router ist nicht der Beste – und damit fallen mir die Router von Fritz ein. Ein Router auf Linux-Basis lässt sie deutlich besser einstellen, aber kommt mit einer GUI nur selten aus, wenn es ins eingemachte geht. Für Leute die nicht mal die Grundlagen der Netzwerktechnik kennen, ist es kaum möglich diese Geräte richtig zu konfigurieren. Der Gewinn ist also auch nicht aus der Anschaffung des richtigen Router-Models abzuleiten sondern dem Wissen wie man was, wo macht und ganz wichtig – zu verstehen warum man es macht. Hat man alles, weiß man aber, dass man eigentlich nichts machen muss. 🙂
    Gruß Juppeck

  • Jacob Parker

    @Jan: Hallo Jan, kein totaler Schwachsinn.
    So wie es in dem Artikel beschrieben wird, sucht das Tool
    den kleinsten MTU Wert zwischen der Source und der Destination. Wenn dein lokaler Wert am PC kleiner ist, als der deines Providers, bekommst Du logischerweise den gleichen Wert angezeigt, wie die Einstellungen
    der MTU Size für dein NIC Interface. In deinem Fall würde ich tippen, dass dein Provider schon mit ca. 1500MTU arbeitet. Somit war deine Messung nicht aussagekräftig und erzielte jeweils die gleichen Werte.
    Um richtige Messungen zu erhalten, muss die lokale MTU Size (PC) >= sein wie der Wert des Providers oder des Pfades von Rechner A nach Rechner B.

    mtuPath.exe Funktionsweise:

    Das Tool mtuPath macht nichts anderes, als einen erweiterten Ping Befehl absetzen,
    der in einer Schleifenfunktion abgearbeitet wird, bis er die Fragmentierungsgrenze erreicht.
    Man könnte auch manuell mit Windows Boardmitteln folgenden Befehl absetzen.
    c:>ping [ip-adresse] -l -f [MTU Size]
    -l = Pufferlänge=Payload=MSS(maximum segment size)
    -f = don’t fragment flag
    Ergebnisse:Provider MTU 1300 (fiktiver Wert)
    1. ping [Ziel ip-adresse] -l -f 1476
    Paket müsste fragmentiert werden, DF-Flag ist jedoch gesetzt. (Pufferlänge zu groß -)
    2. ping [Ziel ip-adresse] -l -f 1200
    Antwort von x.x.x.x: Bytes=1200 Zeit=5ms TTL=250 (Pufferlänge

  • Jacob Parker

    Perfekter Artikel. Das Tool mtupath ist optimal, um auf die Schnelle zu sehen, welche MTU Size für den Flow genutzt wird. Ist die MTU Size des Providers auf 576Byte begrenzt(historischer Hintergrund Citrix Umgebung), bekommt man ein Thema mit web-auth (cisco WLC) TLS Paketen. Diese können nicht defragmentiert werden und sind > als 576 Byte. Somit kann der Data Traffic (Layer 5-7) nicht übertragen werden. Web Authentication Seite kann nicht aufgebaut werden. Mit diesem Tool in Verbindung mit einem Packet Sniffer, hätte man sofort gesehen, welche MTU Size über die WAN Strecke verwendet wird. In Zukunft mein Troubleshooting Tool 🙂

  • Volki

    Vielen vielen Dank! Endlich funktioniert meine Internetverbindung ohne Probleme! Ich war echt schon am Verzweifeln, weil ich manche Seiten nicht aufrufen konnte. Danke!!

  • Jan

    Sorry, totaler Schwachsinn, denn wenn ich einstelle, dass meine MTU 1500 sein soll, und ich dann mit dem Tool den angeblich besten Wert ermittle, dann zeigt mir das Tool 1500 an. Ändere ich den Wert auf 1492, so ist dann auf einmal dieser Wert am besten und so weiter. Ich hab keine Ahnung was das bewirken soll, denn anscheinend kann ich einstellen was ich will, und dieser selbst eingestellte Wert ist dann immer der beste, unbrauchbar…

  • Sarah

    Vielen Dank für die sehr gute Erklärung, hat alles wie geplant funktionier! 🙂
    Download bleibt bei mir persönlich zwar nun doch wieder stehen, aber weitaus später als anfangs immer.

  • Nooni

    Prima, ist nachvollziehbar und einfach umsetzbar. Danke. Bei mir ist MTU=1492 ideal. Der Standardwert von Windows ist dann wohl zu hoch. Heisst das Millionen von Rechnern auf der Welt verursachen durch die zu hohe MTU unnötigen Traffic oder versteh ich da was falsch?

  • Markus (tippscout.de)

    @Dan: Eine Kommandozeile mit Admin-Rechten starten: im Startmenü „cmd“ eingeben und statt mit einfachem [Return] mit der Kombination [Strg]+[Umschalten]+[Return] abschliessen. Stand aber auch im Tipp 😉

  • Manuel

    Ich habe mich jetzt 2 Jahre mit meinem mobilen Internet geärgert.
    Div. Seiten wurden nicht bzw. nur teilweise geladen.
    Ursache war nur ein falscher MTU Wert.
    Danke für die super Erklärung.

  • Andy

    Wirklich gut erklärt! nur das mein empfohlener wert von MTU 1492 ist, aktuell war er auf 1500! Es ändert sich nix an meinem Ping…schade^^

    Trotzdem Danke!

  • SERKAN

    @Patrick

    Danke hast du echt idiotensicher erklärt.
    Ich habe „ausführen gedrückt und 1420 angefangen“ jedesmal um 1 byte erhöht also (1420 dann 1421) doch kamm bei mir als wert (Defragmentierwert ansonsten nur pingtime) erst bei 1465. Also 1465 + 28 = 1493 Dies nimmt der Router aber nicht an. was jetzt?
    PS: Habe T-online DSL 6000 WLAN 154DSL Router (also nur über wlan)

    Danke

  • Thomas Brück

    Hallo, wie ich sehe gibt es hier doch etwas Handlungsbedarf in Sachen MTU, wie der User Christian das schon angedeutet hat. Daher habe ich hier mal eine Seite erstellt, die die Sache mit dem MTU- Wert ziemlich verständlich erklärt und auch dem Normalsterblichen eine absolut einfache Einstellmöglichkeit bietet: http://www.oberthal-online.de/mtu.html

    Greetz!
    TB

  • wolfgang

    gibt es eine möglichkeit bei einem router wo mtu 1440-1490 geht softwaremäßig zu ändern brauch für aol den wert 1400 ,,, oder gibt es eine mtu die mit aol harmoniert(LOL)

    danke im VORAUS bin verzeifelt

  • Stefan Höls

    1500 ist eine paketgröße in bit. dieser wert ist für ethernet richtig. da bei dsl für irgendwas 8bit fällig werden, muß man den mtu-wert idealerweise auf 1492 ändern damit es perfekt läuft.

  • badmbr

    MTU = Maximum Transmission Unit

    Die Maximum Transmission Unit (MTU) einer Netzwerk Schnittstelle (Interface) gibt das größtmögliche IP Datenpaket an, das ohne Fragmentierung (Aufsplittung in mehrere kleinere Pakete) über diese transportiert werden kann.

    In Netzen auf Ethernet Basis (z.B. die meisten lokalen Netze) werden die IP Datenpakete in sogenannten „Ethernet Frames“ transportiert. Die maximale Größe eines einzelnen Ethernet Frame Paketes ist 1518 Byte. Davon werden 14 Byte vom (Ethernet-) Header und 4 Byte von der Checksumme für das Frame beansprucht, sodass also noch genau 1500 Bytes an Nutzdaten ( IP Datenpaket) für ein solches Ethernet Frame übrigbleiben. Deshalb ist die Maximum Transmission Unit (MTU) einer Ethernet Schnittstelle (z.B. einer Netzwerkkarte im Rechner) 1500 Byte groß.

  • Schmidt

    erhalte nach:Eingabe….1464….., ganz kurz 3 Zeilen,die sofort wieder mit gesamtem Fenster verschwinden.
    Nach Eingabe…1465…, 3 x die Zeile Zeitüberschreitung der Anforderung.Fenster verschwindet dann auch wieder.
    Seid Umstellung auf T – DSL 2000 habe ich öfter den schnellen Seitenaufbau,aber die Seite bricht sofort wieder zusammen

  • Ruediger Hahn

    Wer das ganze unter Linux ausprobieren will (ich habe das mit Gentoo ausprobiert), gibt folgenden Befehlt ein:
    $ ping -c 4 -M do -s 1465 http://www.t-online.de

    Mit dem Wert 1464 sollte es dann wie oben beschrieben funktionieren.

  • DrWhiteLetter

    [quote] Starten Sie das Kommandozeilenfenster von Windows und tippen Sie ein:

    ping -f -l 1464 http://www.t-online.de

    Daraufhin sollten Antwortpakete auf Ihrem PC ankommen.

    Danach probieren Sie es mit

    ping -f -l 1465 http://www.t-online.de
    [/quote]

    *g*

    Wo ist der unterschied zwischen „ping -f -l 1465 http://www.t-online.de“ und „ping -f -l 1465 http://www.t-online.de„?
    :p

  • srkonus

    mtu bedeutet „maximum transfer unit“ und besagt, wie groß ein datenpaket sein darf, bevor es in einzelteile aufgeteilt wird. sollten noch fragen vorhanden sein, einfach melden.

  • Jochen Palmer

    Hallo ich hab folgendes Problem: Ich kann mache Seiten (zB. Google) nicht immer öffnen. Meistens kommt: Diese Seite kann nicht angezeigt werden.
    Mein System: Windows ME, Microsoft Internet Explorer 6.0 Router D-Link Dl 604.

  • Stefan

    es gibt doch etliche freewaretools um die MTU werte zu verbessern..unter anderem sogar vin t-online (ist eigentlich bei jeder software dabei) oder das prog „DFÜ Speed“

  • Michael

    Habe die Bradband Home Station und kann auch keine Seiten mit dem Explorer öffnen. Kann das auch am MTU Wert liegen ? Freenet sagt ich soll den auf 1492 ändern…. nur WIE ?????

  • Martin, Tippscout.de

    Habe hier leider nur einen FVS318. Dort befindet sich die Einstellung unter Advanced – LAN IP Setup – MTU Size. Vielleicht hilft Dir das ein wenig.
    Martin

  • Patrick

    Zum Thema :
    „T-DSL: Schneller mit richtiger MTU“

    Mit der erklärung kann doch kein Schw… was anfangen.

    Zur ermittlung des optimalen MTU Wertes geht man wie folgt vor:
    DOS-Eingabe-Aufforderung aufrufen.
    (Wie das geht wird hier ja schon oft genug erläutert.)
    Hier gebt ihr den Befehl ping -f -l 1420 t-online.de (oder einen andern Provider) ein,
    dann erhöht ihr die Anzahl der Byte (1420).
    bis die „Pakete fragmentiert werden“.

    Der letzte Wert „ohne Pakete fragmentiert“ plus 28 Byte (28 Byte werden durch den Ping-Befehl beansprucht) ist der optimale MTU-Wert.

    Beispiel:
    Ermittelter Wert 1464 + 28 = 1492
    Dann ist der optimale MTU-Wert 1492

    Den Wert gebt ihr dann entwerder in eure Emuex anlage ein oder wenn ihr direkt am DSL-Modem seid
    gebt ihr diesen Wert in der „Regedit“ ein.

    Zuvor braucht ihr aber noch eure zugewiesen IP-Adresse.
    Dazu gebt ihr in der DOS-Eingabe.Aufforderung den Befehl „ipconfig /all“ ein und merkt euch die IP die neben „IP-Adresse“ steht.

    Dann geht ihr in die „Regedit“
    (Start/ Ausführen und Regedit eintargen dann Enter“
    Geht dann in den Pfad

    „HKEY_Local_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesTcpipParametersInterfaces“

    Nun sucht Ihr den Unterordner, in dem eure „IP-Adresse“ steht.
    (die ihr eucht ja gemerkt habt)
    Dann klickt ihr in diesen Ordner mit rechte Maus-Taste auf einen freien Platz und Wählt im Kontexmenü „neu / DWORDWert“
    Als Namen gebt Ihr „MTU“.
    Danach doppelklick auf „MTU“
    Wählt „Dezimal“ und tragt hier euren „ermittelten MTU-Wert“ ein.
    Danach den Rechner neu starten.

    Das war alles, vie Spass.

  • maximilian

    Ich habe einem rechner mit 2 netzwerkkarten, an der einem ist das dsl angeschlossen an der anderen ist ein 2. rechner angeschlossen der über den rechner mit 2 netzwerkkarten online gehen soll. Das geht auch ganz gut aber die seiten die etwas größer sind und anspruchsvoller baut er nicht auf. ich versuche also die mtu perfekt einzustellen, was mir aber nicht recht gelingt, da ich net weiß an was für einer netzwerkkarte ich ihn überall umstellen muss und so ich hätte am liebsten ein tool das den besten mtu wert raus findet ! schön wers halt wenn ihr tips habt oder so was sagt sie mir bitte

  • Darq_

    Seit ich den Speedmanager installiert hatte ist alles total im arsch. Downloads gehn bis 90 hoch und zwischendrin sinken die einfach auf 11kbps und so geht das die ganze zeit, ich hab ihn auch wieder gelöscht , selbes problem, egal was ich mache, nichts hilft

  • Arnes

    Hi ich habe einen Router die Eumex 704LAN.
    Ich kann da in der Eumex auch die MTU einstellen.
    Die Steht auf 1000. Wenn ich (ping -f -l 1464 http://www.t-online.de) bekomme ich die oben angegebene fehlermeldung (Paket müsste fragmentiert werden, DF-Flag ist jedoch gesetzt.) erst bei (ping -f -l 972 http://www.t-online.de) bekomme ich eine richtige Antwort mit Zeitangabe 99ms.
    Meine Frage kann ich da genauso den wert langsam erhöhen bis es nicht geht und wenn ja muß ich dann an meinem PC die MTU auch ändern oder ist das überflüssig? Da ja der Router die Verbindung zum I-Net aufbaut und nicht mein PC.
    Aber ich hab da keinen Plan deswegen frag ich euch.
    Auch über E-M@il HoernerTee@gmx.de

  • Frederic

    @Susi.

    Sofern du T-Online benutzt, musst Du bei den Clients im Netzwerk den Telekom-Proxy angeben. Er lautet: www-proxy.btx.dtag.de

    Dann müsste es gehen.

  • udo müller

    hi leute,
    mit dem freeware-tool „dfü-speed“ könnt ihr euch die ganze kommandozeilen und registy -geschichte sparen.
    bin mcp und mir nicht zu schade es auch so zu tun.

  • TheBigLebowsky

    beim NT5-Router in der Registry unter:
    HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetServicesTcpIpParametersInterface

    Beim entsprechenden Interface DWORD erzeugen mit dem Dezimalwert 1492 (geht bei mir auch, falls es nicht klappt, n bisschen spielen)´.

  • Jens Müller

    hallo

    bei mir kommt immer wenn ich diese „ping -f -l 1464 …“ eingebe, antwort von…. //// und wenn ich die zeile „ping -f -l 1465 …“ eingebe erscheind imer „zeitüberschreitung der anforderung“ was kann das sein ??

  • Richard Fonfara

    Unklar ist mir geblieben, ob ein Ergebnis – bei mir eben 1464 von einem Rechner im Netzwerk aus – immer stimmt oder rein theoretisch ständig variieren kann. Für einen Netzwerkrechner bleibt’s wohl immer gleich, solange man am Router nicht kurbelt, aber wie sieht’s für den aus?

  • Susi Mutz

    Hi leute habe ich kein Plan mehr. Ich benutze heimnetzwerk bei Win Me. Auf dem sogenaten Server kann ich alle Seiten gut aufrufen aber alle anderen Rechner können einige Seiten wie Yahoo.de nicht aufrufen. So nun lese ich schon seit Stunden sämtliche Hilfen alles ohne erfolg. Erstmal finde ich nirgens einen Reg-eintrag MaxMTU. Muss ich erst diesen Eintrag anlegen? Wenn ja auf dem server gibt es von 0001-0010 muss ich überall da den wert hinzufühgen? Muss ich auch auf all den anderen Pcs den Wert hinzufühgen? Da habe ich nur ein 0001. Echt kein Plan bitte helft mir schnell

  • Dirk Wohlrab

    Der mtu wert kann in der Windows Registry festgelegt werden.
    Win 9X, ME:
    HKEY_LOCAL_MACHINE/System/ CurrentControlSet/Services
    /Class/NetTrans/000X/ MaxMTU=1490, wobei 1490 eine Zeichenkette ist.

    Win NT:
    HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Sevices
    /El90x1/Parameters/Tcpip/MTU=1490, wobei 1490 ein DWORD ist.

    gefunden im Buch „Linux Installation, Konfiguation, Anwendung“ von Michael Kofler.

  • Markus Schraudolph (tippscout.de)

    Hallo Willi, das ist doch für „normales“ T-DSL ein ganz normaler Upload-Wert. Denn dort geht zwar der Download mit 768 kBit, aber der Upload nur mit 128 kBit/s. Das passt genau zu deiner Messung.

  • Willi Dupre

    Wie setze ich die Mtu in der Registrie denn auf den richtigen Wert.
    Bitte antwort per Mail,ich bin am verzweifeln.
    Über einzelplatz DSL ist die Sache richtig schnell,aber über den Router sehr sehr langsam.
    Danke an denjenigen der mir schnellstens einen TIP geben kann.

  • Holger

    Hallo,

    maximum transmission unit (MTU)

    Eine MTU ist die größtmögliche Dateneinheit bzw. Frame-Länge, die über ein vorhandenes physikalisches Übertragungsmedium bzw. über einen LAN- oder WAN-Pfad gesendet werden kann. Wenn größere Frame-Längen auftreten, werden sie entweder entsprechend den verwendeten Protokollregeln fragmentiert, oder das Frame wird verworfen. WANs haben in aller Regel geringere MTU-Größen als LANs.

    Grüße Holger

  • Daniel Stowasser aka Stopfi

    Hallo @//
    Auf die frage von Kommentar von Winfried Mühlbauer
    „Kommentar von Winfried Mühlbauer, geschrieben am 13.03.2002
    Was ist ein Kommandozeilenfenster von Windows?“

    Drück hierzu einfach mal „START“ und „AUSFÜHREN“ anschliessend gibst du einfach den text ein. „enter“ mach die nun nochmal mit dem andern code und du hast es geschaft :-)………….

    Zu Wolfgang Jungheim,
    :(( des vermisse ich genau so wie du *grml*
    plz help us 🙂

    Mfg Stopfi

  • Wolfgang Jungheim

    Der vorliegende Tip ist praktisch gesehen, schnell und effektiv. Jedoch vermisse ich den Hinweis, daß die MTU auch in der Regestrie eingestellt werden kann.

    Danke auf jeden fall, mir wurde durch diesen Tip geholfen.

  • Markus Schraudolph

    Im Kommondozeilen-Fenster oder DOS-Fenster geben Sie die Befehle per Tastatur ein und schicken sie mit der Return-Taste ab.
    Sie erreichen dieses Fenster durch Start/Ausführen und der Eingabe von „Command“ bzw. „Cmd“ bei NT/Windows 2000.
    Es gibt auch den alternativen Weg über das Icon „DOS-Eingabeaufforderung“ bzw. „Eingabeaufforderung“ im Startmenü unter „Zubehör“.