So prüfen Sie das Gebiss Ihres Hundes auf Zahnstein

Hat Ihr Hund Zahnstein? Der kann sich mit der Zeit bilden und später zu Entzündungen des Zahnfleisches. Deshalb sollten Sie das Gebiss Ihres Hundes regelmäßig untersuchen. Falls viel Zahnstein vorliegt, können Sie ihn beim Tierarzt entfernen lassen. Noch besser ist natürlich Vorbeugung gegen Zahnstein. Das geht unter anderem mit Kauknochen.

Gebiss des Hundes auf Zahnstein kontrollieren

Vorweg: Führen Sie die Untersuchungen nur dann selbst durch, wenn Sie Ihrem Hund vertrauen und sich selbst die Untersuchung zutrauen. Neigt der Hund dazu, zu schnappen oder zu beißen, überlassen Sie die Untersuchung einem Tierarzt.

Für einen schnellen Blick auf das Gebiss reicht es, die Lefzen an der Hundeschnautze nach oben zu ziehen. So bekommen Sie einen Blick auf den Reißzahn und auf die Backenzähne des Hundes.

Falls Sie Ihrem Hund beigebracht haben, auf Kommando das Maul zu öffnen, können Sie auch ein Blick auf die Innenseiten der Zähne werfen.

Danach sollten Sie suchen

Leichte Zahnsteinbildung bei einem Hund – (Foto: Martin Goldmann)

Dunkle, bräunliche Verfärbungen an den Zähnen sind Zahnstein. Diese Ablagerungen sollten regelmäßig entfernt werden. Sie müssen aber nicht wegen ein bisschen Zahnstein gleich zum Tierarzt rennen.

Wenn Sie das nächste Mal Ihr Tier untersuchen lassen, weisen Sie den Tierarzt auf Ihre Beobachtung hin. Der Arzt kann Sie dann beraten, ob der Zahnstein weg muss oder nicht.

Für das Entfernen von Zahnstein wird in der Regel der Hund in eine Kurzzeitnarkose gelegt. Das Entfernen geht dann in rund 15 bis 20 Minuten von statten. Danach kann das Zahnfleisch ein wenig gereizt sein. Im Normalfall gibt es aber keine weiteren Komplikationen.

Kauknochen helfen gegen Zahnstein

Neigt Ihr Hund zu Zahnstein, sollten Sie regelmäßig Kauknochen geben. Ideal sind solche aus getrockneter Haut. Die gibt es in verschiedenen Größen und die passende für Ihren Hund ist sicher dabei. Außerdem ist diese Sorte geruchsneutral

Bei anderen Arten von Kauwerk müssen Sie mit etwas mehr Geruch rechnen, zum Beispiel bei Schweinsohren oder Ochsenziemern. Allerdings: Was Sie als unangenehm empfinden, ist für den Hund unter Umständen doppelt lecker.

Falls Ihr Hund eine Sorte Kauknochen nicht mag, probieren Sie es mit einer anderen Form oder anderem Material. Für den Anfang lohnt es sich, einmal ein Probesortiment aus unterschiedlichen Formen und Rohstoffen zu besorgen und zu sehen, was dem Hund am besten schmeckt – und was er am besten verträgt.

Abgesehen davon, dass die Knochen eine schöne Belohnung und Beschäftigung für die Hunde sind, sie haben noch einen weiteren Vorteil.

Kauknochen schützen vor Zahnstein bei Hunden. Deshalb: Regelmäßig Kauknochen geben – alle zwei bis drei Tage kann man den Hunden diese Freude machen.

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