So finden Sie den richtigen Mahlgrad für Ihre Kaffeemaschine

Bei einem Vollautomaten, bei der ganze Kaffeebohnen eingefüllt werden, müssen Sie das Mahlwerk einstellen. Nur mit dem richtigen Mahlgrad wird der Kaffee gut schmecken und eine optisch ansprechende Schaumkrone (Crema) haben.

Mahlwerk einstellen – so geht´s

  1. Lesen Sie die Anleitung Ihrer Maschine. Dort finden Sie wichtige Hinweise zum Einstellen. So schreiben viele Hersteller vor, dass das Ändern der Einstellung nur während des Mahlens vorgenommen werden soll, weil ansonsten das Mahlwerk Schaden nehmen kann.
  2. Nehmen Sie eine Grundeinstellung entsprechend der Kaffeefarbe vor. Je dunkler die Bohnen sind, umso grober sollte die Maschine eingestellt werden. Haben Sie also Bohnen, die eher die Farbe von heller Vollmilchschokolade haben, stellen Sie den Mahlgrad innerhalb der möglichen Spanne deutlich in den Bereich “fein” ein, bei fast schwarzen Bohnen fast ganz ans andere Ende “grob”. Sind Sie sich unsicher, verwenden Sie die Mittelstellung.
  3. Lassen Sie nun 2-3 Tassen einfach durchlaufen. Die Änderungen wirken sich nicht sofort aus.
  4. Die Bereitung letzte Tasse sehen Sie sich nun genauer an. Ideal ist es, wenn der der Kaffee in einem Rinnsal sämig herausläuft, am Ende eine nußbraune Crema produziert und rund schmeckt.
  5. Läuft dagegen der Kaffee locker in einem dicken Strahl heraus, ergibt keine Crema und hinterlässt im Tresterbehälter nur Schlamm, statt deutlich erkennbaren Trester-Päckchen, ist der Mahlgrad zu grob. Meist schmeckt das Endprodukt dann auch recht fade.
  6. Wenn der Mahlgrad zu fein eingestellt ist, kommt der Kaffee nur tröpfchenweise aus der Ausflussöffnung und schmeckt bitter. Dann müssen Sie den Mahlgrad gröber einstellen.
Kaffeebohnen - (Foto: Markus Schraudolph)
Kaffeebohnen vor dem Mahlen – (Foto: Markus Schraudolph)

Darum wirkt sich eine Änderung des Mahlgrads nicht sofort aus

Wenn Sie auf den Knopf Ihres Vollautomaten drücken und das Mahlwerk loslegt, wird das gemahlene Pulver nur zum Teil verwendet, um  den nächsten Kaffee aufzubrühen. Denn es verbleibt immer ein Rest im Mahlwerk und der Dosiereinheit. Ein Teil des Pulvers, das in der Brüheinheit verwendet wird, stammt also eigentlich aus dem letzten Mahlvorgang. Nachdem Sie das Mahlwerk einstellen, lassen Sie darum einige Tassen durchlaufen damit wirklich 100% des verwendeten Pulvers mit der aktuellen Stärke gemahlen wurden.

Aus demselben Grund sollten Sie 2-3 Tassen produzieren lassen wegschütten, wenn Ihre Maschine einige Zeit nicht in Gebrauch war. Der Kaffee würde sonst leicht ranzig schmecken, weil zum Teil noch altes Pulver zum Zubereiten verwendet wird. Wenn Sie vorhaben, die Maschine einige Zeit nicht zu verwenden, also etwa vor dem Urlaub, sollten Sie die Kaffeebohnen möglichst aus der Maschine entfernen und in der Packung lagern.

Den Trester, also was nach dem Aufbrühen vom Kaffeepulver noch übrig ist, kann man übrigens prima als Dünger für Rosen nutzen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.