Linux Eingabezeile: Nur Verzeichnisse anzeigen

Linux und sein Befehl ls unterscheiden nicht zwischen Dateien und Verzeichnissen. Wenn Sie dennoch nur Verzeichnisse auflisten wollen, verwenden Sie diesen Aufruf:

ls -l | grep “^d”

Dabei kommt es auf -l an. Dieser Anzeigemodus für ls zeigt auch Details wie die Attribute. Und das Attribut für ein Verzeichnis ist das d am Anfang der Zeile.

Genau das nutzt das Filterprogramm grep. Es läßt nur die Zeilen durch, die mit einem d beginnen. Das Dächlein ^ sagt grep hierbei, dass es sich bei d um das erste Zeichen der Zeile handeln muss.

Nachtrag:

Sauberer geht’s natürlich mit

find . -type d -maxdepth 1

Dieser Befehl zeigt die im aktuellen Verzeichnis enthaltenen Unterverzeichnisse an.

Linux: Directory-Listing ohne Subdirs

Manchmal kann Linux nerven. Da wollen Sie sich einfach alle Dateien im aktuellen Verzeichnis anzeigen lassen, die mit t beginnen, und der Befehl ls t* zeigt Ihnen dazu auch noch den gesamten Inhalt von Verzeichnissen wie “tmp” oder “test” an, nur weil die auch mit demselben Buchstaben beginnen.

Es gibt aber eine einfache Abhilfe. Der Parameter “-d” schließt die Anzeige von Unterverzeichnissen aus. Geben Sie also für dieses Beispiel stattdessen ein: ls -d t*

Noch ein paar praktische Parameter von ls:

-a zeigt auch Dateien an, die mit einem Punkt beginnen

-l gibt Zusatzinformationen aus

-c ordnet die Dateien nach dem Änderungsdatum

-t ordnet die Dateien nach dem Erstellungsdatum

-u ordnet die Dateien nach dem letzten Zugriff

-S ordnet die Dateien nach der Größe

Die Parameter können Sie auch kombinieren, also etwa so

ls -latd

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.