Systemstart-Meldungen von Linux noch einmal anschauen

Beim Hochfahren von Linux flitzen jede Menge Meldungen vorbei. Bei Problemen können Sie diese “boot messages” später noch einmal ansehen.

So lassen Sie die Boot-Meldungen nochmals anzeigen

  1. Öffnen Sie ein Terminal-Fenster von Linux.
  2. Geben Sie folgenden Befehl ein: dmesg
  3. Wenn die Meldungen zu schnell hochgescrollt sind, verwenden Sie dmesg | less. Damit erscheint die Ausgabe seitenweise und  Sie können mit einem Druck auf die Leertaste weiterblättern.

Bei Problemen, wo die Ausführungszeit eine Rolle spielt, stellen Sie per Parameter die Zeitdarstellung auf den “Delta-Modus” um: dmesg -d | less

Dann beginnt jede Zeile mit einem Wert, der die Zeitdifferenz zur vorigen Zeile angibt. Steht hier also ein hoher Wert, dann hat die Ausführung  des Kommandos relativ lange gedauert.

Der Nachteil der Verwendung von less ist, dass die farbliche Kennzeichnung der Meldungen unterdrückt wird. Mit ihrer Hilfe erkennen Sie recht schnell, wo es Probleme gab. Denn Fehlermeldungen sind hier in roter Farbe ausgeführt.

So erhalten Sie bei Verwendung von less farbige Meldungen

Um die standardmäßige Unterdrückung der Farbausgabe bei less zu umgehen, verwenden Sie folgendes Kommando

dmesg --color=always | less -R

Der Parameter –color=always bewirkt dabei, dass dmesg auch beim Einsatz von Befehlsverkettungen (Piping) die Farbcodes ausgibt und der Parameter bei less setzt diese Farbcodes dann wieder in Farbdarstellung um.

Falls ihnen die Eingabe zu umständlich ist, legen Sie sich einfach mit Alias einen eigenen Befehl dafür an.

Dazu verwenden Sie Startmeldungen

Wichtig sind diese Meldungen zum Beispiel, wenn es Probleme mit einem Programm oder einem Gerät gibt.

Beim Laden installierte Geräte-Treiber oder Programme melden unter Umständen schon bei ihrem Start Fehler oder Probleme. Mit einem Blick in das Startlog bekommen Sie also entscheidende Hinweise darüber, ob Ihr System korrekt startet. Insbesondere die Erkennung von Hardware und das Aushandeln eines Betriebsmodus, wie etwa des SATA-Mode bei einer Festplatte, ist hier sehr gut dokumentiert.

Möchten Sie nur die Meldungen ansehen, in denen ein bestimmtes Schlüsselwort vorkommt, dann verketten Sie dmesg mit dem Befehl grep. Möchten Sie beispielsweise nur Meldungen erfahren, die mit Bluetooth zu tun haben, geben Sie ein:

dmesg | grep Bluetooth
Linux - Kernelmeldungen filtern
Mit dem Befehl grep filtern Sie nur die Meldungen heraus, die Sie interessieren.

Die Meldungen übrigens in keiner Datei zu finden. Denn der Linux-Kernel legt seine Startmeldungen in einem speziellen Bereich Im Hauptspeicher ab, der als Ringpuffer konzipiert ist. Das bedeutet, dass bei vollem Puffer die ältesten Einträge überschrieben werden. Wegen der Ablage im Hauptspeicher können Sie auch keine Meldungen des vorigen Systemstarts nachlesen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.