Rezept für Pfannenpizza

Ich mag Pizza – aber die vom Blech ist selten knusprig und das lange Vorheizen des heißen Schamottestein kostet irre viel Energie. Also wollte ich mal eine Pizza aus der Bratpfanne probieren. Eine Pfannenpizza!

Eine Pfannenpizza mit Käse, Salami, Zwiebeln, Paprika und Tomaten - (Foto: Martin Goldmann)
Eine Pfannenpizza mit Käse, Salami, Zwiebeln, Paprika und Tomaten – (Foto: Martin Goldmann)

Pfannenpizza machen: Hefeteig

Zunächst brauchte ich einen Hefeteig. Den habe ich mit folgenden Zutaten zubereitet:

  • 500g Mehl
  • 250ml Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl (das Gute 😉 )
  • ein Block Backhefe
  • zirka 8g Salz

Das Ganze reicht für etwa vier Pizzen. Mit einer ordentlich belegten Pizza kann man gut satt werden.

Ich habe zuerst Mehl und Wasser in die Rührschüssel gegeben und Olivenöl und Salz hinzugefügt. Dann habe ich das Ganze in die Küchenmaschine gepackt und kneten lassen. Den Hefeblock wollte ich sorgfältig zerbröseln – aber mir ist das Teil komplett in den Teig gefallen. Also musste eben die Küchenmaschine die Arbeit erledigen.

Beim Kneten habe ich noch ein klein wenig Wasser hinzugegeben. Mir war der Teig irgendwie nicht geschmeidig genug. Die Maschine habe ich rund fünf Minuten kneten lassen.

Dann habe ich ein feuchtes Küchenhandtuch über die Rührschüssel gelegt und die Schüssel samt Teig und Handtuch auf die Heizung gestellt.

Pfannenpizza: Die Tomatensoße

Für die Tomatensoße hat meine Frau Zwiebeln in Olivenöl (dem Guten!) angedünstet und zwei Dosen Tomaten hinein gegeben.

Dazu Oregano, Salz, Pfeffer, Paprika, Tomatenmark und ein wenig zu viel Chili. Das Ganze hat eine gute halbe Stunde lang eingekocht. Danach bin ich einmal mit dem Passierstab durch. Die Soße war etwas zu scharf. Aber auf der Pizza selbst ging es.

Wichtig ist, dass die Soße gut reduziert und eine breiige Konsistenz bekommt.

Pfannenpizza: Der Belag

Für den Belag habe ich vorbereitet

  • Cocktail-Tomaten
  • gelbe Paprika
  • Mozzarella
  • Gouda in Würfeln
  • geriebenen Emmentaler
  • angedünstete Zwiebeln und Knoblauch
  • Salamischeiben

Pfannenpizza backen

Nach der Dreiviertelstunde habe ich den Teig aus der Schüssel genommen und auf eine mit Mehl bestreute Unterlage gelegt. Dann habe ich den Teig noch einmal durchgeknetet und vier Stückchen daraus geschnitten.

Die vier Stückchen habe ich nochmals einzeln geknetet und das erste zu einer Art Pizza aufgezogen. Leider ist mir der erste Rohling gründlich misslungen.

Dennoch habe ich den unförmigen Fladen mit etwas Olivenöl (Ihr wisst schon…) in die Pfanne gegeben und auf einer Seite rund fünf Minuten braten lassen – damit die Hitze in der Pfanne bleibt, habe ich den Deckel auf die Pfanne gesetzt. Die Hitze war bei vier von neun – also mittel.

Nach den fünf Minuten habe ich den Teig gewendet. Jetzt war es Zeit für den Belag, also den Tomatenbrei und den restlichen Belag.

Dann wieder Deckel drauf und nochmals fünf Minuten brutzeln.

Pfannenpizza aufwärmen

Ein kleines Update: Ich habe gerade die halbe, gestern übrig gebliebene Pizza in der Pfanne aufgewärmt. Auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel.

Nach gut fünf Minuten hatte ich eine aufgewärmte Pizza, deren Boden immer noch knusprig war.

Mozzarella – aber den richtigen bitte

Echter Mozzarella wird aus Büffelmilch hergestellt. Dazu wird sie sauer gelegt, dann geknetet und mit der Hand zu Kugeln geformt. Sie erkennen echten Büffelmozzarella an der Bezeichnung “di Bufala campana” und einem dazugehörigen Gütesiegel. Büffelmozzarella stammt aus kleinen italienischen Käserein in Kampanien und im Latium wo auch die Büffel gehalten werden. Die Spezialität ist mit zirka 1,3 Euro pro 100g etwa doppelt so teuer wie Kuhmilch-Mozzarella.

Tipps

  • Wenn Ihr Salami oder Schinken auf die Pizza geben wollt, bratet sie vorher ein wenig an
  • Die Tomatensoße darf ruhig würzig und salzig sein
  • Wenn der Teig gut gegangen ist, könnt Ihr ihn auch über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag noch Pizza daraus machen

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.