So prüfen Sie den Luftdruck in Ihren Reifen

An den meisten Tankstellen gibt es Geräte, mit denen Sie Ihren Reifendruck prüfen können. Dieses Angebot sollten Sie regelmäßig nutzen. Denn ein zu niedriger Reifendruck führt zu mehr Verschleiß und Verbrauch. Außerdem kann sich bei sehr niedrigem Druck das Fahrverhalten Ihres Autos unangenehm ändern.

Die Reifen sollten beim Test nicht zu warm sein. Am besten fahren Sie gleich nach dem Losfahren an die nächste Tankstelle und prüfen dort den Druck.

In der Regel finden Sie ein transportables Messgerät vor. Das hängt auf einem Ventil und speist sich automatisch mit Druckluft, sobald es aufgehängt wurde.

Nehmen Sie das Gerät ab und bringen Sie es zu Ihrem Auto. Suchen Sie das Reifenventil und schrauben Sie den Ventildeckel ab. Bringen Sie den an einer sicheren Stelle unter, damit er nicht verschwindet.

Setzen Sie dann den Druckmesser am Ventil an. Achten Sie darauf, dass der Anschluss gerade sitzt. Mit den Tasten [+] und [-] erhöhen oder senken Sie den Luftdruck. Drücken Sie immer nur kurz auf die Tasten und prüfen Sie danach den Druck. Schrittweise erreichen Sie so den genau richtigen Wert.

Moderne Geräte – oft sind das Säulen – erlauben Ihnen, einen Reifendruck vorzuwählen. Dann halten Sie nur noch den Aufsatz auf das Ventil und der Rest geschieht automatisch. Sobald der gewählte Druck erreicht ist, piepst das Gerät.

Der richtige Reifendruck

Den richtigen Druck für Ihre Reifen sehen Sie entweder im Türrahmen auf der Fahrerseite notiert oder im Tankdeckel. Sie können aber ruhig etwas höheren Druck auf die Reifen geben.

Manchmal kann es sein, dass sich der Druckmesser auf der Ladestation verhakt hat und nicht vollständig aufgeladen ist. In diesem Fall hängen Sie das Gerät noch einmal sauber ein und warten, bis es gefüllt ist. Das gilt auch, wenn Sie mehrere Reifen mit viel Luft befüllen müssen. Auch in dem Fall sollten Sie das Druckgerät zwischendurch am Ventil aufladen.

Übrigens: Je nach Jahreszeit und Wetterlage kann das Herumschrauben an den Ventilen eine schmutzige Angelegenheit werden. Also sollten Sie das nicht gerade in feinsten Zwirn machen.

So erkennen Sie zu niedrigen Luftdruck in den Reifen

Viele Fahrzeugführer sehen die Überprüfung des Reifendrucks immer noch als eher zu vernachlässigende Pflicht an. Dies kann jedoch mitunter verheerende Folgen für Leib und Leben in sich bergen. Denn zu niedriger Luftdruck kann zu Unfällen führen.

Obwohl der vorgeschriebene Luftdruck des Reifens neben sicherheitsrelevanten Faktoren ebenfalls für einen geringeren Kraftstoffverbrauch sorgen kann, vernachlässigen viele Fahrzeugführer dessen Überprüfung. Durch das korrekte Befüllen des Reifens mit Luftdruck wird die Wirtschaftlichkeit gesichert und die Leistungssicherheit enorm gesteigert.

Ein richtiger Reifenfülldruck äußert sich dadurch, dass der Reifen mit der gesamten Lauffläche auf der Fahrbahn rollt und optimal aufliegt. Zusätzlich sollte auf eine gleichmäßige Abnutzung des Profils geachtet werden. Die hierdurch bewerkstelligte größtmöglichste Haftfläche hat neben einem minimalen Bremsweg und einer optimalen Kurvenstabilität einen erstklassigen Fahrkomfort zur Folge.

Die erkennbaren Folgen von Unterluftdruck der Reifen

Um als Laie auf diesem Gebiet anhand erster Veränderungen des Fahrzeugs erkennen zu können, ob die Reifen über einen zu niedrigen Druck verfügen, sollten einige Punkte beachtet werden. Wer beispielsweise während der Fahrt in Erfahrung bringen möchte, ob dies der Fall ist, kann anhand einiger Fahrzeugeigenschaften Differenzen wahrnehmen.

Neben einem steigenden Rollwiderstand sollte sich in erster Linie ein teilweise steigender Kraftstoffverbrauch abzeichnen. Ersteres kann beispielsweise bei einem kurzen Druck auf das Gaspedal erkannt werden. Wenn das Fahrzeug nur schwer losrollt, kann dies mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem zu niedrigen Luftdruck im Reifen liegen.

Beim eingehenden Betrachten der Reifen im Stand können ebenfalls auftretende Verschleißerscheinungen beobachtet werden. Ein um gerade einmal 0,4 bar geringerer Luftdruck hat eine um 30 Prozent niedrigere Lebensdauer zur Folge. Die eigenen Reifen müssen daher in kürzeren Intervallen gewechselt werden. Eine regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks kann aus diesem Grund bares Geld sparen. Wer beispielsweise einen Minderdruck von rund 0,2 bar besitzt, muss mit einem um ein Prozent höheren Spritverbrauch rechnen. Obwohl dieser Prozentsatz sehr gering ausfällt, kann er gerade bei Personen, welche das Fahrzeug täglich für längere Strecken nutzen, zu einem deutlich gestiegenen Spritverbrauch führen.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal für vorherrschenden Unterdruck ist eine relativ zügige Erwärmung des Reifens. Nach rund 20 Minuten können Temperaturen bis zu 120° Celsius entstehen. Bei fortgeschrittener Erwärmung kann dies zu einer irreparablen Beschädigung des Reifens führen. Ein zu niedriger Reifenluftdruck hat zur Folge, dass die Mitte der Lauffläche keinen Bodenkontakt mehr besitzt und der Reifen ausschließlich auf den Außenseiten läuft. Die Abnutzung findet dort in erhöhtem Maß statt. Neben einer geringeren Kilometerleistung müssen potentielle Fahrzeugführer mit einem deutlich längeren Bremsweg rechnen.

Für Ihre Sicherheit: Lassen Sie Experimente mit dem Reifendruck

Hartnäckig hält sich unter Autofahrern das Gerücht, Autoreifen sollten im Winter mit verändertem Reifendruck gefahren werden.

Während die einen wegen der kalten Luft einen höheren Druck empfehlen, raten die anderem zu niedrigerem Druck um die Aufstandsfläche, also der Teil des Reifens der auf der Straße aufliegt, zu vergrößern.

Welcher Reifendruck stimmt denn nun?

Die Antwort ist ganz einfach: Richten Sie sich auch im inter generell nach den Reifendruckangaben in Ihrem Auto. Die unterscheidet den Solldruck aber nicht nach Jahreszeit sondern nach Beladung des Fahrzeugs. Sie finden sie entweder in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber im Türholm oder im Tankdeckel.

Unschädlich ist es allerdings – unabhängig von der Jahreszeit – den Reifendruck um 0,1 bis 0,2 bar zu erhöhen. Dadurch wird der Wagen zwar etwas härter gefedert, jedoch werden die Lenkfähigkeit und die Kurveneigenschaften verbessert sowie der Bremsweg leicht verkürzt.

Winterreifen mit Ventil - (Foto: Franziska Goldmann)
Winterreifen mit Ventil – (Foto: Franziska Goldmann)

Positiv wirkt sich der leicht erhöhte Druck auch auf die Lebensdauer des Reifens und den Spritverbrauch aus.

Zu niedriger Luftdruck ist schlecht

Ein zu niedriger Luftdruck ist dagegen in jeder Hinsicht eine schlechte Idee: Die Lebensdauer des Reifens verkürzt sich erheblich, die Gefahr von Reifenplatzern steigt.

Der Spritverbrauch steigt, die Lenk- und Bremsfähigkeit sinkt. Selbst das ABS arbeitet in diesem Fall nicht mehr optimal. Gerade im Winter kein wünschenswerter Effekt.

Besonders schlecht auf die Fahreigenschaften wirkt sich übrigens ein unterschiedlicher Reifendruck auf den Reifen einer Achse aus.

Schenken Sie Ihrem Reservereifen Aufmerksamkeit

Kaum einem Teil des Autos wird weniger Beachtung geschenkt als dem Reserverad und seinem Reifen. Jahrelang fährt es im Auto mit, oftmals unter einer Abdeckung im Kofferraumboden verborgen, und gerät meist völlig in Vergessenheit.

Weil Sie aber nicht wissen, wann Sie die nächste Reifenpanne ereilt, sollten Sie sich dieses im wahrsten Sinne “fünften Rad am Wagen” bei nächster Gelegenheit einmal vornehmen.

Es geht in erster Linie um dessen Luftdruck, der nicht selten durch die Vernachlässigung auf 1 Bar oder noch weniger abgesunken ist. So nutzt Ihnen das Reserverad im Falle einer Reifenpanne nicht viel.

Pumpen Sie deshalb bei nächster Gelegenheit ruhig 0,5 bar mehr in das Rad, als Ihre Betriebsanleitung als Höchstdruck für Ihr Fahrzeug angibt. Kontrollieren Sie wenigstens einmal im Jahr den Luftdruck im Reserverad!

 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.