30.09.2015 | Tipp druckenDrucken | 53 Kommentare

Warum ist ein Funknetzwerk langsam? Das kann viele Gründe haben. Generell gilt: Je weiter der Computer vom Access Point entfernt ist, desto langsamer wird die Übertragung. (Der Access Point ist die Funkzentrale Ihres WLAN. Er empfängt und sendet Funksignale und gibt sie an ein kabelgebundenes Netzwerk weiter.

Entfernung kann Probleme bringen

Die Geschwindigkeit wird abhängig von der Entfernung von den Funknetzgeräten auf 5, 2 und sogar 1 MBit pro Sekunde herunter geregelt.

Zusätzlich bremsen Hindernisse den Datenverkehr. Wände, geschlossene Türen, Schränke, all das lässt den Datenfluss stocken. Noch langsamer wird es wenn sich mehrere Computer ein Funknetzwerk teilen und gleichzeitig Daten senden und empfangen.

Außerdem können andere Elektrogeräte die Übertragung bremsen, beispielsweise eine Mikrowelle. DECT und WLAN nutzen zwar verschiedene Frequenzbereiche, aber trotzdem können sich die Basisstationen in manchen Fällen gegenseitig stören. Zumindest haben viele Benutzer keine Probleme mehr, sobald sie beide Geräte weiter voneinander entfernt aufstellen.

Um die Geschwindigkeit im Funknetz zu erhöhen, achten Sie deshalb darauf, möglichst freie Sicht zwischen dem Computer und dem Access Point zu haben. Denn wo eine Sichtverbindung besteht, können auch die Daten frei durch den Äther kommen.

Tipps für besseren WLAN-Empfang

Wer ein Funknetz plant und betreibt, sollte also folgende Punkte beachten:

  • Es sollten sich möglichst keine Wände zwischen Access Point und dem Client befinden.
  • Der WLAN-Router ist für eine horizontale Abstrahlung optimiert. Deshalb sollte er möglichst auf Tischhöhe stehen.
  • Stellen Sie den WLAN-Router nicht hinter einen PC. Der schirmt stark ab.
  • Der Router sollte möglichst nicht in einem Metall-Regal stehen.
  • Dicke Topfpflanzen, etwa Gummibäume können den Funkwellen ebenfalls im Weg stehen.
  • Falls Sie mehrere Stockwerke haben: Stellen Sie den Router in der Etage auf, in der Sie am häufigsten WLAN nutzen. Der Keller ist grundsätzlich nicht gut (außer, Sie arbeiten dort am häufigsten mit WLAN).
  • Verwenden Sie gegebenenfalls Repeater, um die WLAN-Leistung zu verbessern.
  • Falls Funkwellen durch Wände müssen, muss die Wand möglichst dünn sein. Sprich: Zieht man eine Linie zwischen Access Point und Client, sollte diese die Wand im 90-Grad-Winkel treffen. Denn: Ist die Wand 10 cm dick und treffen die Funkwellen in 45 Grad darauf, so müssen die schon 14,41 Zentimeter durchqueren. Bei noch flacheren Winkeln wird die Wand zur unüberwindbaren Mauer.
  • Elektrische Geräte wie Fernseher oder Mikrowellen-Öfen bergen ebenfalls Probleme. Die sollten möglichst weit weg von Client und Access Point stehen.
  • Weitere Fehlerquellen sind falsch eingestellte Kanäle oder uneinheitliche Verschlüsselung. Die lassen sich meist mit einem schnellen Blick in die Konfiguration beheben.

WLAN Router Netgear

Den richtigen Kanal wählen

Wenn Ihr Funknetzwerk gar nicht funktioniert, langsam ist oder gelegentliche Aussetzer hat, kann das an einem falsch eingestellten Kanal liegen.

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, öffnen Sie die Konfiguration Ihres WLAN-Routers oder Access Points.

Falls Sie bislang gar keine Verbindung herstellen konnten, schalten Sie vorübergehend alle Verschlüsselungsmechanismen ab und schalten Sie das Broadcasting der SSID ein. Denn nur dann finden alle Computer automatisch eine Verbindung.

Suchen Sie nach der Kanaleinstellung des Gerätes und wechseln Sie nach und nach die Kanäle durch. Am besten funktionieren in der Regel die Kanäle 1, 6 und 11. Grund: Deren Funkfrequenzen überschneiden einander nicht.

Kanalauswahl in WLAN Router

Warten Sie nach jedem Wechsel einen Augenblick und sehen Sie nach, ob Ihr PC Kontakt aufnimmt oder ob die Anzeige der Stärke nach oben geht. Falls ja, haben Sie einen guten Kanal gefunden.

Nun schalten Sie die Verschlüsselung wieder ein und verstecken die SSID, um Ihr Funknetz wieder abzusichern.




Aktualisiert am: 30.09.2015
 

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