Folgen Sie uns bei Facebook Folgen Sie uns bei Youtube

Fruchtfliege Makroaufnahme

NERVENSÄGEN IM SOMMER:


EOS 5D III

FOTOGRAFIEREN:


Rigips-Dübel

TIPPS FÜR HEIMWERKER:

Schrauben und Bohren

Bodenarbeit!

Cool am Pool!

Eine Klimaanlage ist nur selten nötig, um einen Raum auch im Hochsommer auf angenehmen Temperaturen zu halten. Ebenso geht es mit ein paar bewährten Tipps gegen die Hitze.

Das hilft gegen Sommerhitze in Haus und Wohnung

  • Jalousien herunter lassen. Die wehren die Sonneneinstrahlung ab.
  • Lassen Sie Fenster und Türen tagsüber möglichst geschlossen und die Jalousien unten. Aber Achtung: In einem Wintergarten zum Beispiel kann es dann unerträglich heiß werden. Dort sollten der heißen Luft eine Möglichkeit geben, abzuziehen.
  • Nur morgens und abends lüften. Denn sonst zieht die Hitze herein. Beim Lüften dann möglichst Durchzug herstellen.
  • Ventilatoren mit Vorsicht einsetzen - nicht jeder verträgt die Zugluft. Nach Möglichkeit stellen Sie den Ventilator so ein, dass err schwenken kann, also die Richtung ständig ändert, in der er die Luft bläst (siehe Video unter dieser Liste).
  • Wärme abstrahlende Geräte möglichst ausschalten. Jeder Computer, jeder Monitor gibt Wärme ab. Eingeschaltete Glühbirnen heizen den Raum zusätzlich. Aber auch Kühlschränke oder Truhen lassen das Thermometer steigen. Also die Kühlaggregate nicht auf höchste Stufe stellen.
  • Schalten Sie die Computer immer dann auf Standby, wenn Sie sie gerade nicht benötigen - auch wenn es nur fünf Minuten sind. In Pausen und über Nacht sollten Sie die Geräte komplett abschalten.
  • Auch Netzteile heizen den Raum. Stecken Sie deshalb alle nicht benötigten Netzteile aus. Das betrifft zum Beispiel Ladegeräte. Es sollten nur die Geräte eingesteckt sein, die Sie im Moment wirklich brauchen.
  • Vermeiden Sie es, aufwändig zu kochen. Ein lange schmorender Festtagsbraten oder der stundenlang brodelnde Eintopf machen das Haus noch heißer, als es eh schon ist.
  • Räumen Sie alle überflüssigen Teppiche weg. Ein kahler Parkettboden oder Steinboden kühlt besser.
  • Hängen Sie feuchte Handtücher oder Bettlaken in der Wohnung auf. Das Wasser verdunstet und entzieht dem umgebenden Raum Wärme.

Vorbeugen gegen Hitze

Auch langfristig können Sie etwas gegen Hitze im Haus unternehmen:

  • Besser außen liegende als innen liegende Jalousien verwenden. Denn die Wärmestrahlung kommt durch das Fenster, bevor sie von den Jalousien abgewehrt wird.
  • Hausbesitzer sollen Bäume pflanzen. Die wehren Sonnenstrahlen ab, bevor die die Hauswand erreichen.

.

Bei großer Hitze Dachfenster öffnen

Hausbesitzer ohne Klimaanlage müssen an heißen Tagen zusehen, wie sie ihr Haus kühlen. Oft staut sich die Hitze enorm, besonders dann, wenn das Haus große Fenster hat.

Denn die großen Fenster tun genau das, wofür sie gebaut sind: Sie lassen viel Licht und Wärme hinein.

Um das Haus an ganz heißen Tagen ein wenig zu kühlen, setzen Sie auf den Kamineffekt. Das bedeutet: Sie öffnen ein Dachfenster und unten im Erdgeschoß ebenfalls ein oder mehrere Fenster.

Die sich im Haus erwärmende Luft steigt nach oben und kann durch das Dachfenster entweichen. Von unten her wird kühlere Luft angesogen, die sich wiederum erwärmt und aufsteigt.

Durch diesen Kamineffekt entsteht ein steter sanfter Luftstrom, der Ihr Haus zumindest ein wenig kühlen kann. Wichtig: Öffnen Sie ein Dachfenster auf der Schattenseite des Hauses. Die anderen Dachfenster bleiben geschlossen und wenn möglich mit einer Jalousie abgedeckt, um das Haus nicht noch weiter aufzuheizen.

Kellerfenster erst am Abend öffnen

Wer bei warmen Temperaturen die Kellerfenster weit öffnet, damit frische Luft hinein kommt, tut sich keinen Gefallen.

Denn auch im Sommer bleiben die Kellerwände und der Fußboden kühl. Die Feuchtigkeit der warmen Luft von draußen schlägt sich an diesen relativ kalten Flächen nieder und macht sie feucht. So droht Schimmelbildung.

Fake Themometeranzeige 33 Grad Celsius

Wenn man im Sommer den Keller lüften will, sollte man daher besser die Kellerfenster erst am Abend öffnen, wenn die Außenluft bereits abgekühlt hat.



Kommentare 0 bis 5 von 52 Kommentaren   >>

Ich empfehle thermochrome Gläser einzusetzen. Diese dunkeln im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung ab und lassen weniger Licht hinein. Dadurch kommt es zu weniger Blendung und Aufheizung der Zimmer. Bei weniger Sonne oder wenn es kälter ist, hellen die Gläser auf und lassen wieder viel Licht hinein.
[Sahnekeks | 10.08.2015] Antworten

Ich kann bei dieser Affenhitze kühlende Halstücher empfehlen, hatte hier im Artikel eine Anzeige gefunden, großartig!
[Mainolf | 05.06.2015] Antworten

@Mythbuster: Das ist so nicht ganz richtig. Weder Kaltes noch Warmes sind gut. Mediziner empfehlen Wasser zu trinken, was zimmertemperiert ist bzw. leicht kühler ist, als die Umgebungstemperatur.
Erläuterung:
Trinkt man was Kaltes (vor allem über den Tag gerechnet in größeren Mengen), wird die Körpertemperatur heruntergekühlt. D. h. der Temperaturunterschied steigt an. Somit läuft unser "Kühlsystem" auf Hochtouren. Der Körper kühlt sich, in dem er schwitzt und durch die Verdunstung des Schweißes auf der Haut eine Abkühlung erzeugt. D. h. wiederum, dass unser Wasserverbrauch im Körper umso mehr ansteigt. Deshalb lieber zimmertemperierte Getränke zu sich nehmen, in denen z. B. ein paar Eiswürfel schwimmen. Das reicht.
Bei heißen Getränken führt man dem Körper nur unnötig Hitze zu. Dies könnte zu Kreislaufproblemen führen. Auch dadurch schwitzt der Körper zunächst mehr, als es nötig wäre. D. h. der Wasserverbrauch steigt dadurch an. Vergleichbar wie wenn man einem Rennwagen bei voller Fahrt heiße Luft durch den Kühler führen würde.
Unser Körper hat viele Funktionen, die nicht ohne Grund so sind, wie sie sind. Man kann sie nur dabei unterstützen. Und eiskalte Getränke oder heiße Getränke im Sommer sind definitv nicht das richtige Mittel.
[Hitzegeplagter | 09.06.2014] Antworten

@Lisa: Auch das ist nicht ganz korrekt, weil die warme Luft ja dennoch im Raum bleibt. D. h. wenn dann muss Durchzug hergestellt werden, wo der Ventilator etwas dabei helfen kann, die kühle Luft noch schneller in den Raum zu lassen. Dann sollte man auch (einen) Ventilator(en) auf der Gegenseite so positionieren, dass dieser die Luft aus dem Raum/durch den Raum nach außen leitet. Das funktioniert natürlich auch nur dann sehr gut, wenn man weiß, dass die Zugluft immer nur von einer Seite kommt. Andernfalls kann kein Luftmassenaustausch stattfinden. Wo befindet sich dein Thermometer?
[Hitzegeplagter | 09.06.2014] Antworten

@Hans: Genau so sehe ich das auch. Bringt rein gar nichts. Habe ich selbst ausprobiert. Das, was nach meinen bisherigen Erkenntnissen wirklich hilft ist, entweder umzuziehen in eine bessere Wohnung (wenn man zur Miete wohnt) oder das Haus neu bauen lassen/eine bessere Wärmedämmung einbauen lassen. Was ich auch feststellen musste, dass Bäume tatsächlich sehr viel Wärme schlucken und es empfehlenswert ist, wenn man Hausbesitzer ist, viele Bäume um das Haus zu pflanzen, die so groß sind (oder das Haus so klein ist), dass der Schatten der Bäume (wenn sie irgendwann ausgewachsen sind) das gesamte Haus verdecken. Und alles das mit "kaltes Wasser irgendwo reinkippen und irgendwo hinstellen, damit irgendwas passiert", das ist alles Käse. Das Problem ist, dass permanent von Außen die Wände aufgeheizt werden, die eben auch permanent die Wärme weiter in den Raum abgeben und natürlich auch dann permanent das kühle Wasser, was irgendwo steht, aufheizen. Der Effekt ist gleich null.
[Hitzegeplagter | 09.06.2014] Antworten

Kommentare 0 bis 5 von 52 Kommentaren   >>

Ihr Kommentar:


Name:



Aktualisiert am: 03.07.2015
Bildnachweis: Martin Goldmann, iStockphoto/Norbert Bieberstein

 
Schließen

Mehr dazu:

Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen: Gift!

Weiterlesen...