So nutzen Sie mit Windows 7 die eingebaute Spracherkennung

Dem Computer Texte zu diktieren, statt sie einzutippen, ist ein alter Traum der meisten Anwender. Mit Windows 7 können Sie diese Möglichkeit sofort ausprobieren. Denn die Spracherkennung ist hier fester Bestandteil des Systems.

So erkennt Windows gesprochenen Text

Schließen Sie dazu ein Mikrofon an, positionieren es in der Nähe Ihres Mundes und starten das Programm über Zubehör – Erleichterte Bedienung – Windows-Spracherkennung. Wie immer können Sie auch einfach einen Teil des Namens ins Suchfenster eingeben, also etwa „Spracherkennung“.

Beim ersten Start hilft Windows Ihnen beim Einrichten des Mikrofons und fragt Ihre Wünsche zum Programmverhalten ab. So kann die Erkennung dauerhaft schon nach dem Start von Windows aktiv sein und auf Kommandos lauschen oder manuell gestartet werden.  

Läuft die Erkennung, sehen Sie ein kleines Fenster mit einem Mikrofonsymbol . Beim Sprechen erkennen Sie einen Ausschlag der Volumenanzeige. Die Meldungszeile informiert über den aktuellen Status.

Spracherkennungs-Fenster
Spracherkennungs-Fenster

Die Möglichkeiten des Programms gehen weit über die reine Texterfassung hinaus. Im Prinzip ist Windows damit vollständig bedienbar. So können Sie auch spezielle Tastenkommandos wie Tabulator oder Bildlauf auslösen, die Markierung steuern, das Menü der aktuellen Anwendung aufrufen, Doppelklicks auslösen, Programme starten oder von einem zum anderen Programm wechseln.

Auch für Spezialfälle ist gesorgt: Versagt die Spracherkennung schalten Sie mit dem Befehl „Buchstabieren“ in einen Modus, bei dem jedes Zeichen einzeln buchstabiert wird.

Um Schaltflächen zu nutzen, die nicht benannt, sondern nur mit einer Grafik belegt sind, schalten Sie mittels „Nummern anzeigen“ in einen Modus um, wo alle aktiven Flächen durchnummeriert angezeigt werden. Sie sprechen dann die Nummer aus und der entsprechende Button wird geklickt oder im Falle eines Eingabefeldes der Fokus dorthin gelegt.

Beispiel für die Steuerung per Nummern
Beispiel für die Steuerung per Nummern

Verwenden Sie unbedingt das angebotene Sprachlernprogramm. In einem interaktiven Kurs werden Sie hier in alle Funktionen des Systems eingewiesen. Gleichzeitig passt sich die Spracherkennung dabei an Ihre individuelle Sprechweise an. Haben Sie beim ersten Start das Lernprogramm nicht ausgewählt, klicken Sie einfach rechts auf das Fenster der Spracherkennung und wählen die entsprechende Option aus.

Zum Schluss noch der wichtigste Befehl für alle, die nicht mehr weiterwissen: Mit „Was kann ich tun?“ zeigt die Spracherkennung eine Referenz aller möglichen Kommandos an. Auch hier erreichen Sie die Funktion alternativ über das Kontextmenü des Spracherkennungs-Fensters.

Referenzkarte Spracherkennung
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21 Gedanken zu „So nutzen Sie mit Windows 7 die eingebaute Spracherkennung“

  1. Alle meine Versuche das Akronym „F30“ zusammengeschrieben in der Spracherkennung einzugeben sind bisher gescheitert. Im Buchstabiermodus ist es unmöglich, eine Zahl einzugeben, im Korrekturmodus will MS höchstens trennen „F 30“. Gibt es da eine Lösung? Zahlenbuchstabenkombinationen sind ja extrem häufig.

  2. Hallo Leute, ich habe da ein Problem mit der Spracherkennung. Es kommt seit kurzen immer die Meldung: Sprache stimmt nicht mit der eingestellten überein, ich habe da aber nichts wissenlich geändert.
    Wenn ich nachschaue ist beim PC und auf der Spachseite Deutsch eingestellt (geht auch nur), bei der Vorlesesprache geht nur Englisch, keine weitere Möglichkeit gegeben. Jetzt kommt der Witz: wenn ich das Lernprogramm nutze läuft das Programm ohne das ich was ändere und erkennt was ich sage ohne zu merkern, wenn ich das Programm aber so starten will kommt die o.g. Meldung.
    Gibt es einen Fix für das Problem oder wo muss noch was eingestellt werden? und wie bekomme ich eine deutsche Stimme zum Vorlesen. Wenn hier einer einen Tip hat… schon mal danke.

  3. Die Sprachererkennung ist auf jeden Fall interessant, das sie ja praktisch umsonst ist. Wer sich mit der Idee anfreunden kann, dass sowohl der Anwender als auch die Software kontinuierlich lernen muss, sollte die Spracherkennung ausprobieren.
    Was mir noch nicht klar ist: Was mache ich, wenn ich mal einen neuen Computer kaufe? Kann ich dann das Gelernte, die Referenzen und die Wörterbücher z.B. als Datei auf den enuen PC übertragen?
    Falls das nicht geht, wäre es ein K.O.-Faktor, da ich ja dann bei jedem Rechnerwechsel wiede bei „null“ anfangen muss.

  4. @Marlon: Ich weiß nicht, was du meinst. Bei mir läuft es erstaunlich gut. Von 10 längeren Säzen 2 – 3 Fehler wie z.B. mein Deo statt meinte, aber die sind wirklich schnell korrigiert. Mir machts jedenfalls großen Spaß.

  5. Die Spracherkennung ist absolut UNASUGEREIFT! Das billigste Program auf den Markt kann es besser. Die befehle sind unlogich und umständ ich formuliert. Kompliment für die schlechte Arbeit! Nach 3 Stunden möchte man den PC erschlagen. Danke für die Zeitverschwendung.

    „ABER“ wenn man ohne Dialekt spricht, ein gutes Mic verwendet geht es.

    Gruß Prof. Raimund

  6. @sigi: Ich nutze jetzt seit 1997 Dragon NaturallySpeaking, habe damit ein Staatsexamen gemacht und bin sehr zufrieden. Nun habe ich letzte Woche die Spracherkennung von Windows sieben kennengelernt und bin verblüfft, wie gut sie funktioniert – nur sind die Befehle natürlich völlig andere als bei bei Dragon, deswegen bekomme ich selbst die einfachsten Korrekturen beispielsweise bisher nicht hin, ohne nachzusehen, was ich sagen muss … aber das kommt schon noch. Wichtig ist, wirklich fehlerlos zu sprechen, und das will wirklich geübt sein. Ich bin übrigens auch körperbehindert und ohne meine Arbeitsassistentin nicht in der Lage, einen längeren Fließtext herzustellen. Insgesamt bin ich wirklich begeistert!

  7. ich bin körperbehindert und ich denke, der liebe pc-gott, hat die spracherkennung für meine minderheitengruppe erfunden 🙂 ich bin nicht die geduldigste, doch ich werde mich zusammenreissen und mit diesem programm üben. dies ist meine einzige chance am pc etwas zu machen, wenn meine assistenz nicht neben mir sitzt.

    wenn sie mir tipps oder ratschläge geben konnen, wie ich es besser machen kann, melden sie sich lg

  8. Habe es nun mit einem Logitech USB-Head-Set getestet. Es funktioniert nun sehr gut. Allerdings muss beim Texte schreiben sehr viel korrigiert werden. Aber es wird zunehmend besser. Das Steuern der Programme bereitet überhaupt keine Schwierigkeiten mehr. Diesen Kommentar, habe ich mit Windows Sprachsteuerung verfasst. Ich bin sehr zufrieden. Es erfordert eben einige Übung, um gut damit zurecht zu kommen.
    Gruß Reinhard

  9. Finde die Windows Spracherkennung sehr interessant. Schaffe es aber momentan nicht, einen vernünftigen Satz in WordPad geschrieben zu bekommen. Es ist ein einziger Buchstabensalat. Allerdings denke ich, dass das integrierte Mikrofon im Easy Note LM86 zu schwach ist und mit einem externen Mikrofon bessere Ergebnisse zu erzielen wären. Das werde ich nun austesten und wieder von mir hören lassen.

  10. Ich habe diesen Kommentar mit der Spracherkennung für einen gegeben daran Klammern schon erkennen die Hilfe Reich diese Spracherkennung ist. Wer hat Lust mit diese Spracherkennung sein Leben lang Briefe zu schreiben?

  11. Beim Buchstabieren wird sehr häufig e mit i verwechselt, auch mehrfache Versuche, e zu buchstabieren schlagen fehl. Außerdem werden zusammengesetzte Hauptwörter grundsätzlich groß und auseinandergeschrieben.Eine Hilfsfunktion ist kaum zu erkennen

  12. @Dragon-Nutzer: Ich muss Dir in einem Punkt leider widersprechen. Ich nutze auch täglich Dragon NS. Hierbei nutze ich ein ganz einfaches (ca. 15 €) Headset, welches ich über Clinch Anschlüsse verbunden habe. Funktioniert einwandfrei.

  13. Ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass Windows 7 eine Spracherkennung mitliefert. Ich habe sie auch noch nie ausprobiert. Ich nutze Dragon NaturallySpeaking 11.5 bin damit sehr zufrieden. Worauf ich hinaus will, ist, dass es bei der Spracherkennung nicht zuletzt auf ein gutes Mikrofon ankommt. Dragon NS funktioniert mit einem normalen Cinch-Head-Set auch nicht. Man braucht ein USB-Head-Set mit eingebauter Soundkarte. Ich habe das Sennheiser PC 36 USB und das funktioniert hervorragend.

  14. @MarcM: Der Buchstabiermodus nützt einem allerdings nichts, wenn das Programm nicht einmal das Alphabet beherrscht, nachdem ich es ihm extra beigebracht habe. Die Lernfunktion ist sehr schleppend und ärgerlicherweise muss ich dme Programm auch noch Grundbefehle neu beibringen, auch nachdem ich das Kennenlernprogramm und mehrmals das Trainingsprogramm absolviert habe. Ich habe das Gefühl, Windoofs Programme halten genauso wenig von Determinusmus wie Windoof selbst: Was ich einmal gesagt habe, kann noch dreimal falsch verstanden werden.

  15. Ich denke die Spracherkennung lässt sich durch aus benutzen, sicherlich muss man hier zu das Lernprogramm, die Übungen und die Bibliothek benutzen . Nach einiger Anwendungszeit beste sicherlich kein Problem mehr bessere Ergebnisse zu erzielen, denn das Programm lernt mit. Ich benutze das Programm seit fünf Stunden und ich merke schon Verbesserungen.

  16. Das schlechteste was ich je gesehen habe. Die Spracherkennung erkennt kein Wort. Diktieren geht gar nicht, es steht ein komplett anderer Satz dar als man ihn diktiert hat. Grüße an die Hersteller 😉

  17. Hier Poweruser,
    wenn man ohne Dialekt spricht, ein gutes Mic verwendet und Ahnung vom Programmieren hat kann man damit jedoch einiges auf die Beine stellen.

    Falls die Spracherkennung bestimme Wörter nicht erkennt, hat man unter anderem die Möglichkeit diese im Wörterbuch hinzu zufügen.

    Mein Fazit:
    Zum Schreiben eher ungeeignet(DNS verwenden), für Steuerbefehle durchaus geeignet.

  18. Die Spracherkennung ist absolut UNASUGEREIFT! Das billigste Program auf den Markt kann es besser. Die befehle sind unlogich und umständlich formuliert. Kompliment für die schlechte Arbeit! Nach 3 Stunden möchte man den PC erschlagen. Danke für die Zeitverschwendung.

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