Windows: Festplatte voll? Dann Datenträgerbereinigung nutzen

Selbst bei großen Festplatten wird der Speicher mal knapp. Wenn es dann heißt “Windows: Festplatte voll”, geht es ans Eingemachte. Welche Dateien und Verzeichnisse kann man überhaupt löschen, ohne etwas kaputt zu machen? Zum Glück gibt es die Datenträgerbereinigung. Wir zeigen, wie sie funktioniert.

Die folgende Anleitung wurde für Windows 10 geschrieben, funktioniert aber auch mit Windows 7 und 8.

Festplatte voll? Daten auslagern

  • Wenn die Windows-Festplatte voll ist, sollten Sie zunächst nachsehen, ob nicht irgendwelche Filme oder andere große Dateien die Festplatte verstopfen.
  • Falls ja, löschen Sie diese Dateien oder lagern sie auf externe Festplatten aus.
  • Sollte dann immer noch nicht genug Platz sein, nutzen Sie die Datenträgerbereinigung von Windows.

Datenträgerbereinigung starten

1. Klicken Sie in das Suchfeld von Windows und geben Sie dort Bereinigung ein.

2. Klicken Sie auf Datenträgerbereinigung, um die Anwendung zu starten.

Suchen Sie nach
Suchen Sie nach “Bereinigung”, dann finden Sie die Datenträgerbereinigung.

3. Der Start dauert einen Augenblick, da Windows bereits hier nachsieht, welche Dateien löschbar wären.

Beim Start untersucht die Datenträgerbereinigung, wie viel Platz sie räumen kann.
Beim Start untersucht die Datenträgerbereinigung, wie viel Platz sie räumen kann.

4. Anschließend wählen Sie aus, welche Arten von Dateien Sie löschen möchten. Falls Sie zusätzlich Systemdateien löschen wollen, machen Sie weiter im nächsten Abschnitt “Systemdateien bereinigen”.

5. Reichen Ihnen jedoch die Löschoptionen, setzen Sie jeweils ein Häkchen vor die Dateien, die Sie entfernen möchten. Mit einem Klick auf Ok starten Sie den Löschvorgang.

Hier können Sie festlegen, welche Daten gelöscht werden sollen.
Hier können Sie festlegen, welche Daten gelöscht werden sollen.

6. Mit einem Klick auf Dateien löschen werden die Files endgültig von der Platte entfernt.

Mit Dateien löschen werden die Dateien endgültig entfernt
Mit Dateien löschen werden die Dateien endgültig entfernt

Systemdateien bereinigen

1. Falls Sie jedoch noch die Systemdateien löschen wollen, zum Beispiel die für die Wiederherstellungsfunktion gespeicherten Informationen, starten Sie die Datenträgerbereinigung wie oben in Schritt 1 bis 3 beschrieben. Anschließend  klicken Sie im Fenster Datenträgerbereinigung auf Systemdateien bereinigen.

Wenn Sie noch mehr Löschoptionen wollen, wählen Sie diese Option.
Wenn Sie noch mehr Löschoptionen wollen, wählen Sie diese Option.

2. Anschließend untersucht das Programm nochmals das Laufwerk.

Windows fragt nach dem Laufwerk, dessen Systemdateien es bereinigen soll.
Windows fragt nach dem Laufwerk, dessen Systemdateien es bereinigen soll.

3. Im Fenster erscheint die Datenträgerbereinigung. Hier können Sie die zu löschenden Dateien wählen. Zusätzlich erscheint der  Registerreiter Weitere Optionen. Klicken Sie einmal darauf.

Achten Sie auf den neuen Registerreiter
Achten Sie auf den neuen Registerreiter “Weitere Optionen”.

4. Unter Systemwiederherstellung und Schattenkopien finden Sie die Schaltfläche Bereinigen. Ein Klick darauf erlaubt Ihnen, alle bisherigen Wiederherstellungspunkte zu löschen. Nur der aktuellste Punkt bleibt erhalten. Speziell bei viel benutzten Systemen kann das eine Menge Speicher sparen.

Sie können eine Menge Platz freischaufeln, indem Sie Wiederherstellungsdateien löschen.
Sie können eine Menge Platz freischaufeln, indem Sie Wiederherstellungsdateien löschen.

5. Danach klicken Sie auf Löschen.

So löschen Sie alte Wiederherstellungspunkte.

6. Windows bringt Sie wieder zurück in das Fenster Datenträgerbereinigung. Klicken Sie hierin auf Ok, um den Löschvorgang zu starten.  Windows zeigt Ihnen dann noch eine Warnung und startet dann den Löschprozess.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.