Mit diesen Tipps haben Sie länger Freude an selbst gepflanzten Blumen

Wer einen Garten hat, möchte diesen meist mit Blumen und Pflanzen attraktiv gestalten. Doch nicht jeder hat die Zeit und das Können, um alle Pflanzen selber zu ziehen. Abhilfe schaffen da Pflanzen und Sträucher aus dem Gartenmarkt. Hier einige Tipps, wie Sie gekaufte Blumen pflanzen.

Richtiger Standort

Achten Sie auf den Standort: Manche Pflanzen mögen pralle Sonne, andere bevorzugen Halbschatten. Beobachten Sie die Stelle, die Sie bepflanzen möchten. Je nachdem wie lange dort die Sonne direkt scheint, wählen Sie die Pflanzen aus.

Direkte Sonne mögen zum Beispiel: Himbeeren, Tomaten, Lavendel, Mohn, Sonnenblumen und Rosen.

Etwas schattigere Gebiete eignen sich zum Beispiel für Clematis, Heidelbeeren, Efeu, Rhododendren, Maiglöckchen, Bärlauch und Elefantenohr.

Blumenzwiebeln pflanzen

Falls Sie Blumenzwiebeln gekauft haben, können Sie die ohne weiteres Pflanzen. Wichtig, neben dem Standort ist die Tiefe des Pflanzslochs. Faustregel: Graben Sie die Zwiebel doppelt so tief ein, wie Sie groß ist – in der Regel zehn bis 15 Zentimeter.

Lesen Sie hier im Detail, wie Sie Zwiebelblumen pflanzen:

Gekaufte Pflanzen vorbereiten

Haben Sie die Pflanzen gekauft, sollten Sie diese vor dem Einpflanzen gut wässern. Dazu befreien Sie die Wurzelballen vom Topf und lockern den Wurzelballen.

Dann stellen Sie die Pflanze in einen Eimer oder eine Wanne. Dieses Gefäß füllen Sie nun soweit mit Wasser, dass der gesamte Wurzelballen bedeckt ist. So sollten die Pflanzen sich etwa eine Stunde lang mit Wasser voll saugen können.

Blumen in mehreren Farben - (Foto: Martin Goldmann)
Blumen in mehreren Farben – (Foto: Martin Goldmann)

Hier unsere Hinweise zum Einpflanzen:

Blumenbeet vorbereiten

In dieser Zeit können Sie schon das Beet vorbereiten. Entfernen Sie das Unkraut und Gras und lockern Sie den Boden mit einer Hacke auf. Anschließend graben Sie das Loch für die Pflanze. Das Loch sollte etwa ein Drittel größer sein als der Wurzelballen.

Hat sich die neue Pflanze mit Wasser voll gesogen, setzen Sie sie in das vorbereitete Pflanzloch und verschließen dieses Loch mit der heraus gegrabenen Erde. Vermeiden Sie dabei unbedingt Hohlräume aber drücken Sie die Erde nur so fest, dass die neue Pflanze stabil steht. Anschließend sollten Sie die Pflanze noch einmal reichlich gießen, damit die Erde rund um die Wurzeln gut eingeschwemmt wird.

Hier Tipps zum Pflanzen von Saatblumen:

Das könnte Sie auch interessieren: Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen

Pflege am Anfang

In den ersten Tagen braucht die neue Pflanze besonders viel Wasser da durch das Umpflanzen die kleinen Wurzeln beschädigt sind. Die Pflanze kann daher das Wasser nur schlechter aufnehmen.

Nach ein paar Tagen haben sich neue Wurzeln gebildet und sind in das umgebende Erdreich eingedrungen. Die Pflanze steht nun stabil und hat einen normalen Wasserbedarf. Wollen Sie der Pflanze die Eingewöhnung weiter erleichtern, können Sie sie in den ersten Tagen vorsichtig düngen.

Lesen Sie hier, wie Sie Blumen am Hang richtig wässern.

Blüten entfernen

Viele Blumen im Garten sind schnell wieder verblüht. Bei Planzen, die mehrere Blüten bilden, sollten Sie die alten Blüten direkt nach dem Verblühen abzwicken.

So kann die Pflanze keine Samen bilden und treibt neue Blüten. Besonders gut funktioniert das bei Rosen. Erfahren Sie hier, wie Sie richtig Ihre Rosen schneiden.

Eine hübsche Blüte aus dem Garten
Eine hübsche Blüte aus dem Garten

Richtig düngen

Wer seine Pflanzen liebt, düngt sie regelmäßig. Dabei ist aber das richtige Maß entscheidend.

Düngen Sie zu wenig, wachsen die Pflanzen langsamer und blühen nicht so schön.

Schlimmer ist eine Überdüngung, da Sie damit Ihre Pflanzen zerstören können. Ist eine zu hohe Nährstoffdichte in der Erde, wird das Wasser aus den Wurzeln herausgezogen und die Pflanze vertrocknet. Das ist durch die Osmose zu erklären: Das Wasser wird immer in den Bereich gezogen, in dem die höchste Nährstoffkonzentration ist.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Rosen düngen.

Besser etwas zu wenig düngen

Daher sollten Sie sich immer an die Düngeempfehlung der Hersteller halten und eher etwas weniger als zu viel düngen.

Gerade bei Düngern in Granulat- oder Pulverform ist es häufig schwierig, größere Flächen gleichmäßig mit Nährstoffen zu versorgen. Ein Düngewagen hilft Ihnen dabei, die Flächen gleichmäßig zu düngen und verhindert, dass einzelne Stellen überdüngt werden.

Haben Sie eine Pflanze versehentlich überdüngt, sollten Sie diese gründlich in einem Eimer wässern um die überschüssigen Nährstoffe auszuspülen und anschließend mit neuer Erde wieder eintopfen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.