So ermitteln Sie, ob Ihr Linux mit 32 oder 64 Bit arbeitet

Für viele Software-Installationen unter Linux ist es wichtig zu wissen, mit welcher Bitbreite Ihr System arbeitet.

Unter einer grafischen Oberfläche finden Sie das meistens schnell heraus. So bieten zum Beispielviele Programme in Ihrem Dialog Hilfe – Über nicht nur Informationen zur Version des Programms selbst, sondern auch zum verwendten Betriebssystem.

Mozilla Firefox beispielsweise zeigt die Version in diesem Dialog meistens recht gut an.

Auf der Kommandozeile klappt das auch – nur nicht so komfortabel.

So finden Sie die Version Ihres Betriebsysstems heraus

Sie können die Version über den Kerneltyp herausfinden – es geht aber viel einfacher.

Geben Sie ein

uname -m

Lautet die Antwort auf dieses Kommando “x86_64“, dann haben Sie ein 64-Bit-System.

Bei einem 32-Bit-Linux kommt stattdessen eine der Rückmeldungen “i386, i486, i586i686“.

So finden Sie heraus, ob 64 Bit-Linux funktionieren würde

Damit die modernere Linux-Version läuft, genügt die 64-Bit-Datenverarbeitung alleine nicht. Die CPU muss auch bestimmte Fähigkeiten aufweisen, die “Long Mode” oder kurz “LM” genannt werden.

Um zu überprüfen, ob der Prozessor über LM verfügt, geben Sie folgendes Kommando ein

cat /proc/cpuinfo | grep lm

Der erste Teil des Befehls gibt dabei eine ganze Menge an Infos zum eingebauten Prozessor zurück. Entscheidend ist dabei die Nennung von “LM” bei den “Flags”. LM oder ausgeschrieben “long mode” ist die Fähigkeit der CPU, 64 Bit zu verarbeiten.

Damit Sie das nicht alles selbst durchsehen müssen, ist an das erste Kommando noch das “grep lm” angeflanscht, das alle Zeilen  herausfiltert, in denen nicht “lm” vorkommt.

Ist die Ausgabe des Befehls leer, haben Sie keine CPU, die 64-Bit kann.

Sieht es dagegen, wie im folgenden Screenshot, dann wäre ein 64-Bit-Linux lauffähig.

Linux 64 Bit erkennen
Linux 64 Bit erkennen

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.