11 Tipps, wie Sie schwierige Flecken entfernen

Flecken gehören zum Alltag. Da findet sich Schmutz aller Art auf Kleidung, an den Wänden oder auf anderen Objekten. Doch wie bekommt man die Flecken weg? Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt.

So entfernen Sie Flecken von Permanentstiften

Permanentstifte haben den Vorteil, dass man mit ihnen auch auf glatte Flächen schreiben kann. Doch was, wenn der Stift versehentlich auf der falschen Fläche Spuren hinterlässt oder in der Kleidung?

Das Mittel der Wahl gegen Permanentstift ist Alkohol. Wenn Sie Flecken auf glatten Flächen haben, tränken Sie ein Tuch mit etwas Spiritus und wischen Sie über den Fleck. Er sollte dann verschwinden.

Alkohol können Sie auch verwenden, wenn Sie Flecken vom Permanentstift in Kleidung haben. Lassen Sie den Alkohol ein wenig einwirken und spülen Sie die betroffene Stelle dann gut aus.

Das Bild zeigt das Innere eines Wäschetrockners, nachdem dort ein Permanentstift aufgegangen ist und viele Flecken hinterlassen hat. Mit etwas Alkohol waren die Flecken schnell beseitigt.

Flecken vom Permanentstift in der Trommel eines Waeschetrockners - (Foto: Martin Goldmann)
Flecken vom Permanentstift in der Trommel eines Waeschetrockners – (Foto: Martin Goldmann)

Achtung: wenn Sie mit Alkohol arbeiten, achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsplatz gut belüftet ist und dass Sie die Dämpfe nicht direkt einatmen.

Milchflecken mit lauwarmen Wasser reinigen

Vorsicht beim Reinigen von Milchflecken. Vewenden Sie dazu allenfalls lauwarmes Wasser.

Denn in der Milch ist Eiweiß. Sobald Sie das mit heißem Wasser in Verbindung bringen, gerinnt das Eiweiß und erschwert die Reinigung enorm.

Am besten versuchen Sie es zunächst, die verschmutzte Stelle mit viel kaltem Wasser und etwas Spülmittel sauber zu bekommen. Das Spülmittel hilft gegen das Fett, das ebenfalls in der Milch ist.

Die Reinigung klappt umso besser, je frischer ein Fleck noch ist. Also am besten gleich mit dem Reinigen anfangen, bevor der Milchfleck antrocknet.

Blut aus empfindlichen Textilien waschen

Blutflecken wäscht man normalerweise mit kaltem Wasser aus. Allerdings ist das schwierig, wenn der Fleck bereits getrocknet ist.

Wenn das Blut nicht aus der Kleidung herausgeht, weichen Sie die blutverschmutzten Wäschestücke in kaltem Sodawasser, also in Wasser aufgelöstem Natriumcarbonat ein.

Nach einiger Zeit werden Sie feststellen, daß die Blutflecke entweder ganz verschwunden sind oder sich sehr leicht auswaschen lassen, weil das Sodawasser die Eiweiß-Strukturen des Blutes aufgebrochen hat.

Natriumcarbonat bekommen Sie als “Soda” in allen Drogeriemärkten.

Deo-Flecken aus Wäsche entfernen

Deo-Flecken sind lästig: Ob Unterhemd oder weißes T-Shirt – nach einiger Zeit bilden sich unschöne, gelbliche Flecken unter den Achseln, die beim normalen Waschen nicht mehr herausgehen. Der Grund dafür ist allerdings nicht der Schweiß alleine. Deos sind schuld. Das darin enthaltene Aluminium Chlorohydrat erzeugt die Verfärbungen.

Heraus bekommt man die Flecken mit Zitronensäure, wie es sie zum Beispiel auch zum Entkalken gibt. Einige Gramm davon in warmes Wasser geben (ungefähr 10-15 Gramm pro Liter) und die Wäsche darin einweichen – am besten über Nacht. Das Wasser sollte natürlich nicht wärmer sein, als die erlaubte Wasch-Temperatur der Kleidung. Dann direkt ab in die Waschmaschine und die Flecken sind weg.

So bekommen Sie Rotweinflecken schnell aus der Kleidung heraus

Gegen Rotweinflecken hilft Weißwein. Auch Sherry oder klarer Alkohol bekämpfen den Fleck hochprozentig sicher. Aber das beste Mittel gegen den edlen Traubensaft ist und bleibt eine große Prise Salz.

Auf jeden Fall ist es ratsam, sich dem Fleck so schnell wie möglich zu widmen. Ehe Sie die Waschmaschine einschalten, empfiehlt sich noch ein Spritzer Zitronensaft auf dem Fleck.

Ist er anschließend nicht weg, legen Sie den Stoff vor der nächsten Wäsche über Nacht in Buttermilch. Wenn das auch nicht hilft, versuchen Sie es zum Schluss mit Glyzerin.

Samt und Seide vertragen keine Salz- und Weißweinbehandlung, sondern lassen nur Mais- oder Kartoffelmehl zu.

Gegen verbliebene Rotweinreste helfen dann verdünnter Salmiakgeist, Weingeist oder Seifenspiritus.

Fleck aus Teppich entfernen

Wertvolle, meist handgeknüpfte, Teppiche bestehen aus Naturfasern wie Wolle oder Seide. Dadurch ist die Fleckenentfernung nicht ohne Risiken. Es kann leicht zu Verfärbungen durch zu scharfe Reinigungsmittel kommen.

Von Hausmitteln wie Salz, Essig oder Zitronensaft ist generell abzuraten. Am besten eignet sich für die Reinigung Wasser mit etwas Feinwaschmittel. Nehmen Sie ein Drittel oder weniger der für Handwäsche empfohlenen Dosis.

Reiben Sie die Lauge mit einem sauberen Lappen oder einer weichen Bürste ein. Wichtig dabei ist, dass Sie nicht zu stark reiben, damit es nicht zu Entfärbungen und Farbverwischungen kommt.

Anschließend spülen Sie mit viel Wasser nach, bis alle Waschmittelreste entfernt sind. Zum Schluss saugen Sie mit Hand- oder Papiertüchern möglichst viel der übriggebliebenen Feuchtigkeit ab. Danach lassen Sie den Teppich an einem warmen Ort trocknen. Vermeiden Sie dabei aber die direkte Sonneneinstrahlung.

Sollte die Behandlung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben, bleibt Ihnen nur noch der Gang zu einer auf wertvolle Teppiche spezialisierten Reinigung. Entsprechende Adressen finden Sie im Branchenbuch.

Löschpapier gegen Wachsflecken

So entfernen Sie Wachsflecken aus Kleidungsstücken:

Legen Sie ein Löschblatt auf den Fleck und bügeln Sie mit mittlerer Hitze darüber. Das Blatt saugt das Wachs aus dem Stoff auf.

Vorsicht bei der Reinigung von Teppichen: Ein Bügeleisen plättet den Flor und kann Kunstfasern zerstören. Erwärmen Sie in diesem Fall das Wachs mit einem Fön.

Löschpapier finden Sie zum Beispiel als Einlage in Schulheften oder Blöcken.

Die Hefte sowie Blöcke mit Löschblättern bekommen Sie in jedem Schreibwarengeschäft.

So entfernen Sie Flecken von Stempelfarbe

Haben Sie Ihre Kleidung mit Stempelfarbe beschmutzt, gibt es eine bewährte Methode, den Stoff auf die Schnelle zu reinigen.

Fertigen Sie eine Mischung aus Zitronensaft und Speisesalz an.  Wenn Sie keinen Zitronensaft zur Hand haben, verwenden Sie stattdessen Essig. Das Salz soll sich ganz aufgelöst haben.

Lassen Sie die Mischung 10-15 Minuten einwirken. Dann bürsten Sie die Reste ab und waschen die Stelle sorgfältig nach.

So entfernen Sie Stempelfarbe von Ihrer Haut

Bei Flecken auf Haut funktioniert obige Methode nicht optimal. Versuchen Sie es stattdessen mit Butter.

Schmieren Sie die Hautstellen dünn mit Butter ein und lassen sie rund 5 Minuten einwirken. Danach sollte sich die Farbe mit einem Papiertuch gut abwischen lassen.

So verhindern Sie, dass Ihre Klaviertasten vergilben

Vor allem, wenn Ihr Tasteninstrument an einem hellen Ort steht, macht der UV-Anteil des Lichts den weissen Tasten zu schaffen.

Nach und nach ändert sich die klare Farbe zu einem schmutzigen Gelbton.

Verwenden Sie zur Reinigung kein Wasser sondern Terpentin oder Alkohol.

Geben Sie das Mittel auf eine Baumwolltuch, so dass es lediglich leicht feucht ist.

Vor jedem Spielen reinigen Sie die Tasten und verhindern so, dass Sie beim Spielen den vorhandenen Schmutz in die Tasten einarbeiten.

Klaviatur - (Foto: Markus Schraudolph)
Klaviatur – (Foto: Markus Schraudolph)

So retten Sie bereits vergilbte Tasten

Tauchen Sie einen Wattebausch in ein Gemisch aus Spiritus und Wasser. Das Mischverhältnis beträgt eins zu eins. Reiben Sie das Material damit ab.

Ist die Vergilbung schon recht stark fortgeschritten, können Sie neutrale Zahnpasta als sanftes Poliermittel verwenden. Reiben Sie damit jede Taste einzeln ab. Das ist recht aufwändig aber es lohnt sich.

Um zu verhindern, dass bei der Prozedur etwas von der Zahnpasta in die Tastenzwischenräume gelangt, stecken Sie eine dünne Pappe zwischen die Tasten, die das überschüssige Material auffängt.

Kaugummireste entfernen

Kinder lieben Kaugummi. Sie können den Mund damit gar nicht voll genug kriegen. Ist ja auch ein wunderbarer Zeitverteib: Man kann ihn Lang ziehen, Blasen machen… und schon ist er auf dem Pulli gelandet. Mit einem simplen Trick werden Sie die klebrige Überraschung wieder los:

Zunächst kommt das Kleidungsstück in die Tiefkühltruhe. Nach ein paar Stunden ist der Kaugummi steinhart und lässt sich ganz leicht ausbürsten. Verbleibende Reste entfernen Sie mit Reinigungsalkohol. Die Waschmaschine macht anschließend auch den letzten Kaugummiresten den Garaus.

Kaugummis leichter aus Aschenbechern entfernen

Viele Leute haben die Unart, ihren alten Kaugummi einfach in Ihrem Aschenbecher zu entsorgen. Die zähklebrige Masse bekommen Sie beim Ausleeren des Behälters dann kaum weg, besonders wenn die Kaugummis einige Zeit darin lagen.

Hier hilft ein einfacher Trick:

  1. Entnehmen Sie den Behälter und stecken Ihn aus Hygienegründen in eine Plastiktüte oder einen Gefrierbeutel
  2. Legen den Beutel nun für mindestens eine Stunde in den Gefrierschrank
  3. Durch die Tiefkühlung sind die Kaugummis extrem spröde geworden und haben einiges von ihrer Klebekraft eingebüßt
  4. Mit einem Schaber oder einem Holzstäbchen können Sie nun alle Reste der ungeliebten Masse entfernen

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.