So bereiten Sie Videodateien für CD und DVD auf

Die meisten Videoprogramme für den PC bieten Ihnen mehrere Formate und Auflösungen an, in denen Sie Filme aus dem Fernsehen oder von einer Kamera aufzeichnen können.

Wissen Sie schon, auf welchem Medium Sie den Film später speichern wollen, empfiehlt es sich von Anfang an die richtige Auflösung und das richtige Format dafür zu wählen. So sparen Sie sich später die Zeit für das Umrechnen.

Videos im richtigen Format für CD und DVD

Um den Film auf Video-CD zu brennen, brauchen Sie eine MPEG 1 Datei mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixel. Hier ist die Qualität allerdings nicht besonders gut. Es passen knapp 80 Minuten Film auf eine Video-CD.

Für eine Super Video-CD brauchen Sie eine MPEG 2 Datei mit 480 x 576 Pixel. Dieses Format liefert schon deutlich bessere Ergebnisse. Hier passen etwa 45 Minuten auf eine CD.

Da der Film hier mit einer variablen Bitrate codiert wird, ist die maximal mögliche Dauer von der Qualität abhängig. Komprimiert man die Daten mit einer Ton Bitrate von 128 kbit/s und einer Bild-Bitrate von 1100 kbit/s passen bis zu 90 Minuten auf den Rohling, allerdings leidet dann die Qualität.

Wer auf Qualität wert legt, sollte allerdings eine DVD wählen. Hier landet der Film mit MPEG 2 codiert in einer Auflösung von 720 x 576Pixel auf dem Rohling. Auf einen normalen Rohling mit 4,7 GByte passen so etwa 133 Minuten Film.

Wer sich unsicher ist oder den Film vorerst auf der Festplatte speichern will, sollte lieber eine höhere Auflösung wählen. Denn der Film kann später problemlos heruntergerechnet werde. Ist der Film mit einer niedrigen Auflösung aufgezeichnet, kann er zwar auch passend für eine DVD umgerechnet werden, die Qualität wird dadurch aber nicht besser.

 

Videostandard Auflösung: So unterscheiden sich die Auflösungen

Wenn Sie Filme am Computer bearbeiten, müssen Sie sich immer wieder mit der Auflösung beschäftigen. Besonders beim Aufzeichnen von Filmen und dem Digitalisieren von analogen Aufnahmen ist das wichtig.

Wenn Sie analoge Filme digitalisieren, sollten Sie die Auflösung möglichst nahe an der originalen Auflösung wählen. Der Computer kann die Filme zwar auch mit einer höheren Auflösung aufzeichnen, doch das kostet nur mehr Speicherplatz, ohne die Qualität zu verbessern. Im Gegenteil: Durch die zusätzlich berechneten Bildpunkte kann es zu Flimmern im Bild und Farbverschiebungen kommen.

Daher hier die Auflösung von weit verbreiteten analogen Videoformaten in der PAL-Norm:

VHS 320 x 200 Pixel

S-VHS 640 x 480 Pixel

Hi8 576×420 Pixel

Digitale Videokameras arbeiten meist mit dem DV-Standard. Ob dabei ein Micro oder Mini vor dem DV steht, hat nur Auswirkungen auf die Größe der verwendeten Bandkassette. Die Auflösung beträgt bei allen DV-Kameras 720×576 Pixel.

Die Auflösungen von Video-CDs und DVDs sind eher für das Zielformat interessant. Die Video-CD arbeitet mit 352×288 Pixel, die SuperVideo-CD mit 480×576 Pixel. Die DVD bietet genau wie die DV-Kameras eine Auflösung von 720×576 Pixel.

Sie sollten grundsätzlich versuchen, Filme mit einer möglichst hohen Qualität aufzuzeichnen, da sie sich im Nachhinein problemlos herunterrechnen lassen. Einmal verlorenen Bildinformationen kann aber keine Software wieder herstellen.

Um Zeit zu sparen, sollten Sie den Computer aber möglichst wenig umrechnen lassen.

Geschickt ist es daher, alte VHS-Bänder auf eine Video-CD zu brennen, S-VHS- und Hi8-Bänder sind auf einer SVCD gut aufgehoben und die digitalen Kameras liefern ohnehin schon DVD-Qualität.

Mehr zu den Videoformaten für CD und DVD finden Sie in folgenden Tipps:

Videos im richtigen Format für CD und DVD

Videoformate in Vergleich

Film verkleinern und auf DVD brennen

Wollen Sie eine Film auf DVD brennen, aber der Platz reicht nicht? Dann finden Sie in diesem Tipp verschiedene Möglichkeiten, wie Sie den Film passend machen können. Sie haben die Möglichkeit, das Problem von Hardware-Seite zu lösen oder von der Software–Seite.

Hardware Lösungen

Die Hardware Lösung ist ganz einfach ein größerer Rohling. Ein normaler DVD-Rohling (DVD5) hat eine Kapazität von 4,7 GByte. Das entspricht einer Filmlänge von etwa 137 Minuten.

Wer mehr Platz braucht, verwendet eine Doublelayer DVD (DVD9). Hier stehen dann 8,5 GByte Speicher zur Verfügung. Dabei wird neben der normalen Datenschicht auch noch eine darüber liegende halbtransparente Schicht mit Daten beschrieben. Allerdings muss der Brenner diese Technik beherrschen. Doublelayer-Rohlinge haben den Nachteil, dass es sie nicht in wiederbeschreibbarer Form gibt.

Eine Möglichkeit die sich für jeden DVD-Brenner eignet, sind Doublesided Rohlinge (DVD10). Dabei wird eine DVD von beiden Seiten her gebrannt. Daher hat eine solche DVD eine Kapazität von 2x 4,7=9,4 GByte. Allerdings muss diese DVD sowohl beim Brennen als auch beim Abspielen nach der Hälfte umgedreht werden.

Wer extrem viel Speicherplatz benötigt, kann DVD14 oder DVD18 Rohlinge verwenden. Bei DVD14 ist eine Seite Doublelayer und die andere Singlelayer. So ergeben sich insgesamt 13,2 GByte Speicher. Bei der DVD18 sind beide Seiten doublelayer beschichtet. So haben Sie bei diesem Rohling 17 GByte Platz.

Die Bitrate des Films verringern

Eine Möglichkeit zum Platz sparen hat fast jedes Videobearbeitungsprogramm: Das Programm verringert Datenrate und Auflösung. Durch diesen Vorgang gewinnen Sie eine Menge Laufzeit auf der DVD. Allerdings geht dieses Verfahren stark zu lasten der Qualität. Senken Sie die Auflösung, werden die auf dem Fernseher angezeigten Bildpunkte größer. Dadurch entstehen Treppchen an Kanten und der Bildeindruck wird schlechter.

Eine niedrigere Datenrate macht sich vor allem bei Bewegungen bemerkbar. Verändert sich zum Beispiel bei Schwenks oder Action-Szenen das gesamte Bild, kommt es bei niedrigen Datenraten oft zu Bildstörungen oder ganze Flecken im Bild werden in einer Farbe dargestellt.

Um einen guten Bildeindruck zu behalten sollten Sie die Auflösung nicht unter 352×576 Pixel senken.

Eine Datenrate von weniger als 3000 kbit pro Sekunde ist für normale Filme nicht zu empfehlen. Besteht der Film aus großen einfarbigen Flächen, wie zum Beispiel Comics können Sie versuchen bis auf 1600 kbit pro Sekunde herunter zu gehen.

Film-Daten komprimieren

Wer viel Film auf eine DVD bekommen möchte, kann die Daten auch einfach komprimieren. Das geht mit verschiedenen, speziell für diesen Zweck entwickelten Codecs.

Das bekannteste dieser Codecs ist wohl DivX. Dieses Codec basiert auf einer Version vom MPEG 4 und verkleinert die Daten einer DVD auf etwa 700 MByte. Dabei sind kaum Qualitätsverluste wahrnehmbar.

Der Nachteil dieser Codecs ist, dass die so entstandenen DVDs nicht auf jedem Player abspielbar sind. Denn der Player muss das verwendete Codec ebenfalls beherrschen. Bei DivX ist das immer öfter auch bei Standalone-Playern der Fall. Wollen Sie DivX DVDs auf dem Computer abspielen, müssen Sie unter www.divx.com. das kostenlose Codec herunterladen. Mit diesem Codec können viele Programme auch Filme in DivX umwandeln.

Andere bekannte Codecs sind MPEG 4, Real Video und Quicktime.

DivX auf DVD brennen

DivX speichert Videos Platz sparend. Der Kompressionsalgorithmus verringert die Datenmenge eines DVD-Films auf etwa ein Zehntel. Die so komprimierten Dateien sind auf dem Computer und speziell dafür ausgestatteten DVD-Playern abspielbar. DivX-Filme lassen sich aber auch wieder ins DVD-Format zurückverwandeln. Die richtige Software brennt die Filme auf eine ganz normale DVD. Das geht zum Beispiel mit Nero Vision Express 3.

Dazu das Programm starten und DVD erstellen auswählen. Danach die DivX-Datei hinzufügen und dem Assistenten folgend ein Menü für die DVD herstellen. Der letzte Schritt ist, die Datei zu überprüfen und zu brennen. Nero Vision Express 3 transkodiert die Datei automatisch während des Brennvorgangs. Das Ergebnis ist eine Video-DVD.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.