So finden Sie in Windows Typ und Hersteller von Mainboard, BIOS und Prozessor

Für Updates und Treiber des Computer brauchen Sie den Hersteller und den genauen Typ des Mainboard. Oft sind auch genaue Informationen zum verbauten BIOS notwendig. Hier lesen Sie, wie Sie diese Informationen erhalten, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen.

So erhalten Sie mit msinfo32 Informationen zum Mainboard und der CPU

  1. Rufen Sie das Fenster Ausführen über die Tastenkombination [Win + R] auf .
  2. Geben Sie ein “msinfo32” und bestätigen mit OK.
  3. Das Programm startet in der Ansicht Systemübersicht. Dort sollten Sie rechts Informationen zum Prozessor, BIOS und der Hauptplatine finden.

In manchen Fällen fehlen aber wichtige Infos, wie hier im Beispiel, wo Modell und Hersteller des Mainboard nicht erkannt wurden..

Msinfo32 zeigt nicht alle Informationen an
Msinfo32 zeigt nicht alle Informationen an

Dann probieren Sie die Variante über die Kommandozeile aus.

Lesen Sie hier, wie Sie Hersteller und Typ der Grafikkarte herausfinden.

So liefert die Kommandozeile Infos zu Mainboard und Prozessor

  1. Holen Sie das Fenster Ausführen über die Tastenkombination [Win + R] her.
  2. Geben Sie ein “cmd” und bestätigen mit OK.
  3. Im Kommandozeilenfenster geben Sie einen der folgenden Befehle ein
  4. Zum Ermitteln von Typ und Hersteller des Mainboards: wmic baseboard get product,Manufacturer,version,serialnumber
  5. Für die BIOS-Version: wmic bios get name,serialnumber,version
  6. Um Infos zum Prozessor zu erhalten: wmic cpu get name,CurrentClockSpeed,MaxClockSpeed
Motherboard und BIOS Version per Kommandozeile
Motherboard und BIOS Version per Kommandozeile abfragen.

Um die Kommandos nicht abtippen zu müssen, kopieren Sie sie am besten von hier in die Zwischenablage und fügen Sie dort per rechtem Mausklick (Windows 10) oder rechtem Mausklick gefolgt von der Option Einfügen ein.

So zeigt die Registry die Informationen zu Mainboard und CPU

  1. Rufen Sie per [Win+R] und der Eingabe “regedit” den Registrierungs-Editor auf.
  2. Hangeln Sie sich in der Baumstruktur auf der linken Seite zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINEHARDWAREDESCRIPTIONSystemBIOS durch.
  3. Nun sehen Sie rechts eine ganze Reihe von Einträgen.
  4. Unter BaseBoardManufacturer erkennen Sie den Hersteller des Mainboard, BaseBoardProduct zeigt den Typ der Hauptplatine.
  5. Die Informationen zum BIOS finden Sie unter den Schlüssel, die mit dieser Buchstabenfolge beginnen.

    Mainboard-Infos in der Registry
    Mainboard-Infos in der Registry

Die Informationen in einer Textdatei abspeichern

Um die Daten etwa in einer E-Mail oder anderweitig verarbeiten zu können, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten BIOS und wählen die Option Exportieren.

Wählen Sie einen passenden Namen, ändern den Dateityp aut “Textdatei (*.TXT)”  und speichern die Datei. Das hat den Vorteil, dass sich später beim Doppelklicken darauf direkt Ihr Texteditor öffnet und die Informationen anzeigt. Belassen Sie dagegen die Voreinstellung “*.REG”, dann öffnet sich der Registrierungseditor nochmals und bietet Ihnen an, die gespeicherten Daten wieder zu importieren.

Diese Daten finden Sie in der exportierten Textdatei

Obwohl die Daten in der Exportdatei eigentlich zum Import via Registrierungseditor gedacht sind, kann man die meisten Infos darin recht gut verstehen, weil Sie nicht binär, sondern in Textform vorliegen:

[HKEY_LOCAL_MACHINEHARDWAREDESCRIPTIONSystemBIOS]

"BiosMajorRelease"=dword:000000ff

"BiosMinorRelease"=dword:000000ff

"ECFirmwareMajorRelease"=dword:000000ff

"ECFirmwareMinorRelease"=dword:000000ff

"BaseBoardManufacturer"="Intel Corporation"

"BaseBoardProduct"="DP67BA"

"BaseBoardVersion"="AAG10219-300"

"BIOSReleaseDate"="05/04/2011"

"BIOSVendor"="Intel Corp."

"BIOSVersion"="BAP6710H.86A.0064.2011.0504.1711"

Übrigens: Es gibt noch weitere Systeminformationen, die Windows bietet.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.