Hund zerrt an der Leine

, Stand: 02.03.2005  Drucken

Wenn der Hund bei Spaziergang ständig an der Leine zerrt, ist das sehr nervig und bei großen Hunden auch gefährlich. Dem Hund diese Unart abzugewöhnen braucht allerdings etwas Zeit und Geduld.

Es gibt dazu zwei Strategien: Entweder stehen bleiben, wenn der Hund zerrt oder die Richtung wechseln. Bei beiden Methoden werden Sie auf den ersten Spaziergängen nicht sehr weit kommen. Für ein paar Hundert Meter können Sie ruhig eine Stunde einplanen.

Bei der ersten Methode bleiben Sie jedes Mal stehen, wenn der Hund an der Leine zerrt und warten, bis er sich Ihnen zuwendet. Das kann etwas dauern. Schaut sich der Hund nach Ihnen um, loben Sie ihn und gehen weiter. Am Anfang werden Sie alle drei bis vier Schritte stehen bleiben müssen.

Wichtig ist, dabei nicht die Geduld zu verlieren. Der Hund soll auf diese Weise lernen, das er seinem Ziel näher kommt, wenn er brav an der Leine geht, als wenn er zerrt.

Bei der zweiten Methode wechseln Sie jedes Mal die Richtung, wenn der Hund an der Leine zerrt. Dazu brauchen Sie aber etwas Platz. Auch bei dieser Methode ist Geduld gefragt.

Egal welche Methode Sie einsetzen, sie wird die ersten zwei oder drei Spaziergänge keine Wirkung zeigen. Danach wird es meist langsam besser. Anfangs wird der Hund zu Beginn des Spaziergangs oder in besonderen Situationen noch zerren. Wenn Sie konsequent bleiben, wird sich das aber auch bald legen.

Wichtig ist, dass Sie such weiterhin bei der Stange bleiben. Auch wenn der Hund nach zwei Monaten mal wieder zerrt, stehen bleiben oder die Richtung wechseln. Dann ist dass Problem meist nach ein oder zwei Auffrischungen wieder gegessen. Lassen Sie den Hund dagegen zerren, ist die Unart schnell wieder da.

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17 Kommentare

also ich hab ein zehn monate alten labbi rüden er zerrt auch ständig
un diese methode mit stehen bleiben etc bringt garnix das nervt
einfach das is kein gassi gehen un man kann nich en halbes jahr so
gassi gehen da wird man bekloppt! was bei mir ziemlich gut hilft ist
einfach mit leckerlis dazu bringen und imma fleissig loben und
natürlich sagen 'fuss' oda welches kommando man auch immer dafür
verwenden will aba ich denke für sowas is das einzigste mittel
einfach nur leckerlis damit kriegt man jeden hund !
[mary | 12.12.2013] Antworten

@hunde: wir haben einen 1 jährigen altdeutschen Hütehund
(Schafpudel). Wir haben ihn mit 4 Monaten bekommen und üben seitdem
tagtäglich obige Methode. Er zieht wie ein Walross an der Leine und
es ändert sich nichts, der Tag beginnt wie: und täglich grüßt das
Murmeltier. Wir wissen uns auch keinen Rat mehr. Wenn wir in der
Gruppe sind, will sie immer vorne vor gehen, so dass sie immer die
erste ist. Es ist zum verzweifeln und kostet ganz schön Kraft und
Nerven
[Mom 2013 | 03.09.2013] Antworten

Hallo wir habe einen 1 jährigen australien sheppert/vizla mix und
beim spazieren gehen zerrt sie wie verrückt an der leine un die
methode mit dem umdrehren und dem stehen bleiben üb ich jetzt schon 1
monat aber sie hört nicht auf zu ziehen
[hunde | 31.03.2013] Antworten

Hallo wir haben einen 12 wochen alten Wolfshhund der ständig beim
Gassi gehen die Seite wechselt und durch die Beine läuft,hätten
gerne Tipps wie wir damit umgehen sollen? Vielen dank schon mal
[Rambo | 24.11.2012] Antworten

Hallo ich habe zwei Havaneser von 3 und knapp 2 Jahren,das alleine
bleiben zuhause ist kein Problem und mein zurück kehren nach Hause
au´ch nicht indem ich sie bei meinem verlassen der Wohnung und Heim
kommen ignoriert habe,seither laufen beide schon bevor ich die Wohnung
betrete in die Küche und warten dort geduldig bis ich sie beachtet
was ich dann erst tue wenn beide sich beruhigt haben. Mein Problem ist
,wenn wir im Hotel sind ,machen beide einen mittelschweren Aufstand im
Zimmer wenn wir gehen und bellen das Hotel zusammen. Bekomme das mit
der Methode von zuhause aber nicht in den Griff!:((
[Liane | 20.05.2012] Antworten

@Melanie: Schön, dass Ihr einen Hund aufgenommen habt. Aber lasst der
kleinen mal noch ein wenig Zeit, sich bei Euch einzufinden. Für sie
ist alles noch verwirrend und neu. Gebt Ihr Zeit.
Das Training könnt Ihr natürlich auch schon nebenher mal beginnen:
Einfach zur Haustür raus, 10 Sekunden draußen bleiben und wieder
rein kommen. So wird sie verstehen, dass es absolut
selbstverständlich ist, dass Ihr raus geht - und auch wieder hinein
kommt.
Beim Rausgehen gar nicht groß auf die Hündin eingehen, auch beim
Reinkommen nicht. Es soll einfach etwas selbstverständliches werden.
Ansonsten aber lasst es langsam angehen bitte :)
[Martin Goldmann (Tippscout.de) | 27.02.2012] Antworten

Hallo, ich habe letzten Freitag eine Jack Russel Hündin aufgenommen.
Ein Notfall. Sie ist es auch überhaupt nicht gewöhnt alleine zu
bleiben. Training haben wir schon begonnen, aber miene Frage ist.wie
lange sollte man trainieren? Gibt es eine Zeitspanne? Nich das die
Kleine überfordert wird irgendwann!
Danke für Antworten, Gruß, Melanie
[Melanie | 27.02.2012] Antworten

@dagmar_ackermann@yahoo.de: Na ja, im Tipp steht ja schon einiges. Was
hast Du denn schon probiert?
[andrea | 28.07.2011] Antworten

hallo !
mein hund"riesenschnauzer" zerrt an der leine wenn er einen
artgenossen sieht was kann man tun.
[dagmar_ackermann@yahoo.de | 22.07.2011] Antworten

@ Claudia: Es ist schwer zu beurteilen, was Du falsch machst, denn Du
beschreibst hauptsächlich die Unarten des Hundes (die sich wirklich
sehr nervig anhören). Auf die Ferne ist es sehr schwer zu sehen,
welche Signale Du aussendest (bzw. eben nicht) so dass es zu diesem
Verhalten kommt. War das denn vor der Krankheit des Herrchens besser?
Tatsache ist, sie sollte schnell lernen, dass sie auch Dir folgen
muss, denn es liegen noch viele gemeinsame Jahre vor euch und wenn Du
Pech hast, wird es noch schlimmer. Ich denke die beste Lösung wäre
der Besuch bei einem Hundetrainer. Gönn euch beiden doch ruhig eine
Einzelstunde, und macht zusammen mit dem Trainer einen Spaziergang. Da
kann der Trainer dann ganz konkret euren Umgang beobachten und
korrigieren. Das Geld und die Zeit sind allemal gut investiert wenn
euer Zusammenleben danach harmonisch funktioniert.
[andrea | 25.02.2011] Antworten

Hallo, wir haben eine Weimaraner/Vizslar Mix Hündin, die gerade mal 9
Monate alt ist. Im Grunde hat sie ihre Stellung im Rudel akzeptiert,
glauben wir :) jetzt ist mein Mann (der die Grunderziehung des Hundes
übernommen hat) zur Zeit krank und ich kümmere mich den ganzen Tag
lang um den Hund. Beim Spazieren gehen zerrt sie wie verrückt, es
kann ihr gar nicht schnell genug gehen. Mein Mann sagt, bei ihm würde
sie das nicht machen . Ich habe schon versucht sämtliche Tipps
anzuwenden. Stehenbleiben und die Richtung wechseln, nichts
funktioniert längerfristig. Sie zerrt und zerrt, so dass mir schon
Handgelenke und Knie weh tun ;)
Des Weiteren macht sie einen riesen Aufstand, wenn sie "Beute" macht.
Also wenn sie einen Stock findet, aufsammelt und ihn stolz wie Oskar
mit sich rumschleppt. Schlimm ist es, wenn sie keinen Schritt mehr
gehen will und sich demonstrativ AUF den Stock stellt oder legt. Da
hilft eigentlich nur ignorieren und weg gehen. Kann ich aber leider
draußen nicht einfach tun . Der restliche Spaziergang wird so IMMER
zur Tourtur und endet oft damit, dass sie mich anbellt und wie blöd
vor mir hin und her springt. Oft kann ich sie dann nur mit einem
kleinen Biss ins Ohr soweit beruhigen, dass wir weiter gehen können
aber dann beginnt erneut das Spiel mit dem Zerren.
Zu Hause ist sie der liebste Hund auf der Welt. Und wir schmusen oft
und lange und sie sucht engen Körperkontakt.
Was mache ich falsch und was kann ich besser machen?
Claudia
[Claudia | 24.02.2011] Antworten

@ Maria: Wie lange habt ihr ihn denn schon?
zum Thema Stubenreinheit: Das geht natürlich nicht von selber,
sondern muss geübt werden. Zunächst einmal bedeutet das, Du musst
einen regelmäßigen Freß- Spaziergeh-Rhythmus einführen. Dabei den
Hund alle 2 Stunden (so früh morgens und spät abends wie möglich
noch mal raus), 15 Minuten nach dem Fressen sowie jedes Mal nach dem
Aufwachen nach draußen zu seinem Pinkel-/ und Sonstwasplatz bringen
(denk an die Nachbarn, Tüte für großes Geschäft nicht vergessen).
Dort müsst ihr eure Kreise ziehen, bis der Kleine das oder die
Geschäfte gemacht hat. Hat es geklappt, solltest Du ihn ausführlich
loben, streicheln, Leckerchen geben oder was Dir sonst an Positiven so
einfällt. Durch diese Art der Verstärkung hat er beim draußen
Geschäft machen schon mal ein positives Erlebnis.
Zu Hause solltest Du ihn immer gut beobachten. Unterbricht er zum
Beispiel sein Spiel oder fängt er an rum zu schnuppern – ab nach
draußen. Ist es doch einmal drinnen passiert, kommt es darauf an ob
Du ihn erwischt hast oder nicht. Erwischst Du ihn bei der „Tat“,
bekommt er ein strenges „Pfui“ mit entsprechendem Gesichtausdruck
zu hören und wird gleich nach draußen auf seine Toilette gebracht.
Hast Du ihn nicht gesehen, sondern nur das Resultat, nützt das ganze
Schimpfen nichts, er würde es nicht mit der Tat in Verbindung
bringen.
Zum Thema Kratzer an der Tür: Planen Sie abends einen langen
Spaziergang ein, damit er schön müde wird und gut durchschläft.
Trotzdem sind Hunde Rudeltiere und eigentlich nicht dafür gebaut
alleine zu schlafen. Deshalb sollte er auch nachts nicht ausgesperrt
sein. Dennoch kann er natürlich lernen ein paar Stunden alleine zu
sein, was im Übrigen auch tagsüber sehr nützlich ist. Günstig ist
es zum Beispiel, wenn er lernt auf Kommando in sein Körbchen / auf
seine Decke zu gehen und dort auch zu bleiben. Dehnen Sie die Zeiten
jedoch während des Stubenreinheits-Trainings noch nicht zu lange aus.

Am sinnvollsten ist es, Sie besuchen mit Ihrem Hund eine
Welpen-/Hundeschule. Dort werden nicht nur Komm, Sitz oder Platz
gelehrt, sondern auch grundsätzliche Tipps zur Erziehung vermittelt
und jede Menge Fragen beantwortet.

[andrea | 23.02.2011] Antworten

Hallo ich habe einen 6-monatigen Beagle und habe zwei Probleme er ist
noch nicht stubenrein und er kratzt an der Tür wenn er abends allein
ist,sprich wir schlafen wollen-er ist zu der Zeit nebenan.Bitte helfen
Sie mir schnellst möglich!Lg Maria
[Maria | 22.02.2011] Antworten

Guten Tag, habe mal eine andere frage habe leider keinen link dazu
gefunden.
also, ich habe einen 11wöchigen jacktussel rüde seit einer woche und
er ist EIGENTLICH nur stubenrein wenn wir weg sind! d.h wenn wir
zuhause sind pinkelt er immer rein.wir gehen doch immer raus mit
ihm.wäre sehr froh um einen tipp was man da machen könnte.lg
[manda | 12.04.2010] Antworten

hallo! wir haben uns einen 9 Monate alten Pointer-Mix aus dem Tierheim
geholt. Ben .so heißt er ist ein ganz lieber, leider mag er nicht
allein bleiben. Er geht auch wenn keiner da ist aufs Sofa oder Bett.
Was kann ich tun damit er das nicht mehr macht?Wenn wir mit in der
Wohnung sind geht er brav in sein Körbchen.Auch Nachts muß ich meine
Garnitur so absichern dass er kein platz mehr hat.
[Novy Monika | 21.12.2009] Antworten

Deine Frage ist ja schon lange unbeantwortet, hast dus jetzt
hingekriegt mit dem Hund? Falls nicht: das Thema hatten wir in der
Hundeschule. Du brauchst nicht denken das dein hund dafür inzwischen
schon zu alt ist. Damals waren auch ein 8 und ein 11-jähriger dabei,
die haben sich genau so gut entwickelt wie die kleinen Welpen.
Allerdings ist das immer eine Kostenfrage, wir waren ein halbes jahr
in der hundeschule und haben ein halbes Vermögen verloren.Ist sicher
nicht bei jeder so, aber wir hatten keine Ausweichmöglichkeit, da es
bei uns im Umkreis nur die eine gab (und dahin mussten wir schon eine
halbe Stunde fahren.). Wie auch immer, Hundeschule ist sicher der
beste Weg, vorallem weil dort so viele andere Hunde sind und es deinem
Kläffer sicher schon bald zu blöd wird, 10- 15 andere hunde
anzubellen, die ihn allesamt ignorieren. Wo trifft man immerhin sonst
so viele an.Falls dir Hundeschule trotzdem zu teuer ist, musst dus
selbst probieren. Das bekommt jeder hin, sofern er das konsequent und
immer (!) durchzieht. Klär das bitte auch mit anderen
Familienmitgliedern, da ihr alle an einem Strang ziehen müsst, sonst
brauchst du gar nicht erst beginnen. Dein Hund kann nach monatelangem
Training bei dir perfekt an der Leine laufen können, wenn ein anderer
kommt; läuft deine Mutti oder sonstwer aber mal mit ihm und lässt
ihn dabei EINMAL ziehen und kläffen (wegen der arme Hund, lass ihn
doch mal seine natürlichen Bedürfnisse ausleben!), kannst du von
vorne anfangen.
Also erstens muss dir klar sein, es ist KEIN natürliches Bedürfnis
fremde Hunde zu vertreiben. Das will er nämlich mit dem Bellen
erreichen. Sicher denkst du dir jetz: warum eigentlich nicht, Wölfe
vertreiben auch andere Wolfsrudel. Das mag schon sein, aber Wölfe
verteitigen nur in IHREM Revier. Viele Hunde werden größenwahnsinnig
und sehen alles als ihr Revier an, wie deiner jetzt. Wenn er
allerdings festlegen kann, was sein Revier ist und was nicht, bist du
schonmal nicht der Alphahund. Sondern er. Schlecht. Daran musst du was
ändern, niedrigere Tiere haben dem Alphahund nämlich nichts- und
wirklich rein garnichts zu sagen. Das heißt du musst wirklich von
ganz unten beginnen. Schläft dein Hund bei dir im Bett? Falls ja,
lass es. Nur Gleichrangige dürfen in einem Wolfsrudel auf einer Ebene
mit dem Alphatier (und das WARST du mal.)schlafen.
Gibst du ihm Futter vom Tisch oder gibst du ihm Fressen, wenn ihr auch
gerade esst? Hör auf damit. Im Wolfsrudel fressen erst die Alphatiere
und danach die niedrigeren. Es gibt noch viele andere Punkte, aber die
kannst du im Internet nachschauen. Änderst du die nicht, wirst du
deinen Hund nie dazu bringen, dass zu akzeptieren, was du sagst. Noch
dazu sollte man vielleicht sagen, das es deinem Hund nicht gut tut,
das Alphatier zu sein. Kein Hund will diese Aufgabe übernehmen. Das
wissen die Wenigsten und denken ihre Hunde haben Spaß daran der Boss
zu sein. Dem ist wie gesagt nicht so! Rudelführer zu sein, bedeutet
ständigen Stress zu haben, auf sein Rudel aufzupassen, für Nahrung
sorgen und eben auch Fremde zu vertreiben. Ein solcher Hund kann
niemals glücklich sein! Jetzt fragst du dich bestimmt, warum er dann
jetzt unbedingt der Rudelführer sein muss. Das ist jetzt keineswegs
böse gemeint, nehm es bitte mit Humor^^ Ein Hund der merkt, das sein
Alphatier unfähig ist (indem er weder Konsequenz noch
Durchsetzungsvermögen erfährt), sieht sein Rudel in höchster
Gefahrn. -Ist in freier Natur auch so, ein Wolfsrudel könnte mit so
einem Führer nicht überleben- Auf jeden Fall versucht er, sich an
andere Familienmitglieder zu wenden, die die Rolle übernehmen
könnten. Sind keine da oder sind die Gefundenen genau so unfähig,
bleibt dem Hund keine Wahl, er muss sein Rudel retten! Also macht er
notgedrungen sich selbst zum Alphatier.
Wenn du jetzt aber beginnst, wie ein Rudelführer zu sein, wird er den
posten sehr bereitwillig wieder an dich zurückgeben.
Eh du ihn allerdings überzeugt hast, das du jetzt würdig bist,
brauch es viel Zeit. Die kannst du nutzen. Zum Beispiel mit Bestrafung
bei Bellen beim Gassigehen. Ich bevorz
[Leira | 04.11.2009] Antworten

Hallo
Ich habe ein 11 monate alten Mischlings Rüden, was soll ich tun wenn
mein hund andere hunde sieht und total ausflippt(Bellt+zieht an der
leine) und reagiert nicht mehr auf meine Komandos.
[agnes | 09.05.2007] Antworten



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Aktualisiert am: 02.03.2005