29.01.2016 | Tipp druckenDrucken | 20 Kommentare

Wenn der Hund bei Spaziergang ständig an der Leine zerrt, ist das sehr nervig und bei großen Hunden auch gefährlich. Dem Hund diese Unart abzugewöhnen braucht allerdings etwas Zeit und Geduld.

Es gibt dazu zwei Strategien: Entweder stehen bleiben, wenn der Hund zerrt oder die Richtung wechseln. Bei beiden Methoden werden Sie auf den ersten Spaziergängen nicht sehr weit kommen. Für ein paar Hundert Meter können Sie ruhig eine Stunde einplanen.

Bei der ersten Methode bleiben Sie jedes Mal stehen, wenn der Hund an der Leine zerrt und warten, bis er sich Ihnen zuwendet. Das kann etwas dauern. Schaut sich der Hund nach Ihnen um, loben Sie ihn und gehen weiter. Am Anfang werden Sie alle drei bis vier Schritte stehen bleiben müssen.

Wichtig ist, dabei nicht die Geduld zu verlieren. Der Hund soll auf diese Weise lernen, das er seinem Ziel näher kommt, wenn er brav an der Leine geht, als wenn er zerrt.

Bei der zweiten Methode wechseln Sie jedes Mal die Richtung, wenn der Hund an der Leine zerrt. Dazu brauchen Sie aber etwas Platz. Auch bei dieser Methode ist Geduld gefragt.

Egal welche Methode Sie einsetzen, sie wird die ersten zwei oder drei Spaziergänge keine Wirkung zeigen. Danach wird es meist langsam besser. Anfangs wird der Hund zu Beginn des Spaziergangs oder in besonderen Situationen noch zerren. Wenn Sie konsequent bleiben, wird sich das aber auch bald legen.

Wichtig ist, dass Sie such weiterhin bei der Stange bleiben. Auch wenn der Hund nach zwei Monaten mal wieder zerrt, stehen bleiben oder die Richtung wechseln. Dann ist dass Problem meist nach ein oder zwei Auffrischungen wieder gegessen. Lassen Sie den Hund dagegen zerren, ist die Unart schnell wieder da.

 




Aktualisiert am: 29.01.2016
 

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