So kochen Sie Basmati-Reis und andere Reissorten schnell und günstig

, Stand: 13.08.2014  Tipp druckenDrucken Symbol Kommentare 5 Kommentare

Basmati-Reis klebt kaum und macht sich gut als feine Beilage zu Fleischgerichten. Zum Kochen brauchen Sie lediglich Reis, etwas Öl, Wasser und einen Topf.

So bereiten Sie Basmati-Reis zu

Für zwei Personen reicht eine Tasse Reis.

Heizen Sie den Kochtopf mit etwas Pflanzenöl gut auf - Olivenöl gibt ein gutes Aroma.

Sobald das Öl heiß genug ist, geben Sie den Reis hinzu und braten Sie ihn an. Achten Sie darauf, dass er gut erhitzt ist. Rühren Sie den Reis ständig um, damit er nicht anbrennt.

Mit dem Anbraten bekommt der Reis feine Röstaromen, die Sie später im fertigen Reis angenehm schmecken.

Sobald der Reis richtig heiß ist, löschen Sie ihn mit Wasser ab. Pro Tasse Reis, die Sie verwendet haben, verwenden Sie etwa anderthalb Tassen Wasser.

Wenn Sie möchten, geben Sie mit dem Wasser noch Salz hinzu. Alternativ dazu kochen Sie eine würzige Soße und bereiten den Reis ohne Salz zu.

Gekochter Reis

Aufkochen und runterschalten

Lassen Sie den Reis mit dem Wasser aufkochen. Danach schalten Sie die Kochplatte auf die niedrigste Stufe und lassen den Reis noch rund 15 Minuten ziehen, damit er sich mit Wasser vollsaugen kann.

Achten Sie darauf, dass der Reis beim Ziehen nicht anbrennt. Ab und an sollten Sie deshab den Reis durchrühren. Falls er anzubrennen droht, nehmen Sie ihn von der Platte oder Flamme.

So kochen Sie Reis auf klassische Weise

Es gibt mehrere Wege, den Reis lecker zu kochen. Hier erfahren Sie, wie es mit Wasser, einem Kochtopf und einem Sieb geht.

Um den Reis schön klebrig zu bekommen, müssen Sie ihn mit relativ viel Wasser kochen. Sie brauchen:

  • Reis
  • Wasser
  • Kochtopf
  • Sieb waschen

Die richtige Reissorte wählen

Wichtig ist auch, dass Sie die richtige Reissorte verwenden. Langkornreis ist in der Regel nicht sehr klebrig, eignet sich also immer dann, wenn Sie körnigen Reis wollen.

Besser geeignet für Soßen oder asiatische Gerichte ist Rundkornreis, beispielsweise Risotto-Reis oder Navarra-Reis. Diese Reissorten kleben besser.

Studieren Sie die Informationen auf der Verpackung, um zu erfahren, ob der Reis klebrig oder locker kocht.

Soll der Reis nicht allzu stark kleben, waschen Sie ihn voher in einem Sieb ab.

Reis wird aus einem Sieb in einen Topf geschüttet

Verwenden Sie pro Tasse Reis etwa zwei Tassen Wasser. Geben Sie das Wasser in einen Kochtopf und warten Sie, bis es kocht.

Bei Bedarf können Sie jetzt Salz hinzugeben.

Schütten Sie den Reis ins Wasser und lassen Sie ihn rund 10 Minuten auf ganz kleiner Flamme köcheln. Bei ungeschältem Naturreis brauchen Sie etwas mehr Kochzeit.

Beim Kochen verdampft das Wasser einerseits, andererseits saugen sich die Reiskörner voll. Rühren Sie um, damit der Reis nicht ansetzt oder gar anbrennt. Sobald das Wasser weg ist, ist auch der Reis fertig.

Guten Appetit.

So kochen Sie Reis in der Mikrowelle

Das Kochen in der Mikrowelle ist nicht unbedingt energiesparend, dafür aber schnell. In nur 15 Minuten kochen Sie im Wellenofen köstlichen Reis. Dieses Verfahren lohnt sich, wenn Sie nur wenig Reis machen wollen, also für eine oder zwei Personen.

Sie brauchen: Reis, Wasser und eine Plastikschüssel.

Für zwei Personen verwenden Sie etwa drei Handvoll Reis. Geben Sie die in eine mikrowellentaugliche Plastikschüssel.

Füllen Sie so viel Wasser nach, dass das Wasser etwa zwei Finger Breit über dem Reis steht.

Jetzt stellen Sie die Schüssel in die Mikrowelle und lassen sie 5 Minuten bei 700 bis 800 Watt laufen.

Watt-Anzeige einer Mikrowelle

Anschließend lassen Sie die Schüssel nochmals bei 300 bis 400 Watt für 10 Minuten in der Mikrowelle.

Jetzt ist der Reis fertig. Guten Appetit.

Falls Sie mehr Reis kochen wollen, sollten Sie den Kochtopf wählen oder - falls Sie häufig Reis essen - überlegen, ob sich nicht ein Reiskocher für Sie lohnt.

Diese Vorteile bietet ein Reiskocher

Für viele funktioniert der Kochtopf vollkommen zufriedenstellend als Werkzeug zum Kochen von Reis. Wer dagegen mal zu harten, mal zu weichen Reis produziert, hat vielleicht schon einmal mit dem in Asien sehr beliebten Reiskochern geliebäugelt

Diese Geräte sehen einer kleinen Küchenfritteuse zum Verwechseln ähnlich. Öffnet man den Deckel, sieht man einen Gartopf, der je nach Modell zwischen einem und fünf Litern Inhalt fasst. Dabei reicht ein Liter Reis als Beilage für rund 6 Personen.

Das Kochen funktioniert so, dass Sie über einen beiliegenden Becher eine bestimmte Menge an Reis abmessen und waschen. Dann geben Sie den Reis in den Behälter, füllen bis zu einer vorgegebenen Markierung mit Wasser auf und fügen Salz hinzu.

Dann wird der Deckel zugeklappt und der Kocher aktiviert. Nach dem das Wasser verkocht ist, schaltet das Gerät selbständig auf "Warmhalten" um und je nach Reisart ist er dann entweder sofort servierbereit oder muss noch kurz ziehen.

Reiskocher

Die Vorteile eines Reiskochers

Ein Reiskocher ist schon ab rund 20 Euro zu haben. Natürlich hat man damit ein weiteres Küchengerät herumstehen. Wer oft Reis kocht und eben mit der Topf-Variante nicht immer glücklich wird, gewinnt damit aber Einiges:

  • Wenn man sich an die Mengenvorgaben hält gelingt der Reis immer und hat die optimale Konsistenz.
  • Nach dem Einschalten muss man sich um den Kochvorgang nicht mehr kümmern. Auch wenn Sie die Fertigstellung verpassen, macht das überhaupt nichts, da die Warmhaltung auch bei billigen Geräten prima funktioniert.
  • Im Gegensatz zu den bei uns üblichen Kochmethoden bleibt der Reis noch Stunden nach dem Kochen wunderbar fluffig, wenn Sie die Warmhalte-Funktion nutzen.
  • Bei aufwändigen Menüs bleibt der Herd frei für andere Töpfe.

Das sollte ein Reiskocher haben

Ein Reiskocher darf im Prinzip ganz spartanisch ausgestattet sein. Einen automatisch Wechsel von Kochen zu Warmhalten haben alle Geräte.

Wichtig ist ein entnehmbarer und mit Antihaft-Oberfläche beschichteter Topf für die einfachere Säuberung nach dem Kochen.

Auch der Deckel aus Metall, der nach dem Schliessen des Gehäusedeckels den Garraum abdeckt, sollte abnehmbar sein. Denn bei voller Füllung des Reiskochers wird der Reis dort oben anstehen und ihn verschmutzen.

Den Nutzen von Sonderfunktionen sollten Sie gut abwägen. Meistens verwendet man das gekaufte gerät dann doch nur für den Hauptzweck. Auf besondere Dämpfstufen für anderes Gargut oder aufwändige Displays können Sie in der Regel verzichten.

5 Kommentare

@Desdemona: Danke für den Tipp :)
[Martin, Tippscout.de | 17.01.2014] Antworten

Wenn man ein Cerankochfeld hat kann man den Reis auch anders und
vorallem Energiesparend kochen: Wie immer 1Tasse Reis 2Tassen Wasser
den Reis ins kalte Wasser geben und die platte auf die höchste Stufe
einstellen, wenn das Wasser kocht den Reis salzen und kräftig
umrühren, Deckel so drauf das der Topf zu ist, dann den Herd
ausschalten. Die Hitze reicht aus um den Reis zu garen (10-15 Min) und
klebrig wird er auch!
[Desdemona | 17.01.2014] Antworten

Ganz einfach Wasser kochen reis rein tuhen al dente fertig machen
also bis der reis bissfest ist dann fertig das andre konnntnihr ja
selber

[kongo | 13.01.2013] Antworten

also diese reiskoch methode ost der letzte quatsch.
so gehts richtig. auf eine tasse reis kommt eine tasse wasser.
in indien macht man eher kein salz dazu, ist aber nach belieben
möglich. dann den reis aufkochen lassen, dann die temperatur sagen
wir bei elektro von stufe drei auf eins runterschalten und ca. 15
minuten köcheln lassen. der eine oder andere wickelt noch ein
befeuchtetes küchenhandtuch um den topf/deckelrand. alternativ kann
man etwas kukuma zu dem reiswasser dazugeben, oder etwas safran.
auf keinen fall umrühren, da der reis dadurch matschig wird und
anfängt anzubrennen.

[thandori | 15.11.2012] Antworten

Hallo,
wir haben ein no-name Teil. Funktioniert Klasse für Sushi-Reis UND
wird gern für Blumenkohl oder Brokoli verwendet. Ein Blumenkohl,
zerteilt in Röschen, passt perfekt in diesen Billig-Dampfgarer.
[Steffi | 09.04.2012] Antworten


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Aktualisiert am: 13.08.2014
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