Autos kosten Geld – jeden Tag und jeden Kilometer. Aber wieviel?

Wer denkt, ein Auto sei mit der Anschaffung bezahlt, der irrt. Denn ein Auto kostet immer Geld. Versicherungen, Kraftstoff, Steuer, Abnutzung. All das will in die Kostenrechnung für ein Auto einkalkuliert sein. Unser Beitrag zeigt, wie Sie die täglichen Kosten berechnen und was ein Kilometer mit Ihrem Auto kostete.

Das kostet ein Auto pro Tag und Kilometer

Die Kosten eines Autos pro Tag errechnen sich aus den variablen Kosten, die durch unterschiedliche Fahrtstrecken entstehen. Dazu kommen feste Kosten, die auch entstehen, wenn das Auto überhaupt nicht bewegt wird.

Die variablen Kosten kann man auf die Kilometer umlegen. Da die meisten Autofahrer ihre Lebensgewohnheiten selten gravierend ändern, ist es möglich, einen jährlichen Durchschnitt an gefahrenen Kilometern zu bilden.

Zum Teil überschneidet sich die Betrachtung von variablen und festen Kosten, nämlich bei der Berechnung der Kosten für Inspektionen und bei der Wertminderung. Inspektionen sind einmal jährlich auf jeden Fall durchzuführen, auch wenn das Auto theoretisch nicht gefahren wird, und eine Zeitwertminderung tritt ebenfalls ein, wenn das Auto überhaupt nicht gefahren wird.

Gerade die Zeitwertminderung ist für die Wertermittlung von Gebrauchtwagen entscheidend. Eine Motorleistung hat ihre Grenze, wenn das Auto jenseits der 200.000 km gefahren ist, muss man von einem hohen Wertverlust auch nach kurzer Zeit ausgehen. Es ist daher zweckmäßig, für eine Beispielrechnung einen Durchschnittsfahrer anzunehmen (auch wenn es diesen nicht gibt). Das erleichtert den Überblick.

Kosten Auto: Mehr als nur die Anschaffung
Autos kosten Geld – viel mehr als nur die reine Anschaffung

Feste Kosten

  • Abschreibung aus Zeitwert- und Kilometerwertverlust des gefahrenen Modells. Hier sind sowohl die gegenwärtige Finanzierung und das Ansparen einer Anzahlung für das nächste Auto enthalten
  • Versicherungen
  • KFZ-Steuer
  • TÜV/AU
  • jährlich eine Inspektion

Variable Kosten

  • Kraftstoff, zusätzliche Mittel für Scheibenwaschanlage, gegebenenfalls Öl, Reinigung
  • Parkplatzgebühren und Strafzettel
  • Winterräder/ Reifenwechsel und weitere Ersatzteile
  • zusätzliche Einbauten auf Wunsch (CD-Player, Sitzbezüge, Luftverbesserer, Kissen/ Spielzeug für Kinder, Kindersitz)
  • Inspektionen nach 10.000 bis 20.000 km je nach Modell

Beispiel für Autokosten

Ein Beispiel kann diese Auflistung verdeutlichen. Ein Kraftfahrer von Ende 30, Angestellter mit regelmäßigem Arbeitsweg, Familienvater fährt einen Mittelklassewagen mit 7 l/100 km Benzin im Verbrauch, der finanziert wird.

Seine jährliche Kilometerleistung liegt regelmäßig bei 20.000 km, er fährt zweimal jährlich in die Werkstatt. Für das Auto wurde eine Anzahlung von 10.000,- € geleistet und es wird monatlich mit einer Rate von 350,- € finanziert.

Nach etwa fünf bis sechs Jahren soll ein neues Auto her, wofür voraussichtlich eine ähnliche Anzahlung geleistet wird, während der gegenwärtige Wagen dann wahrscheinlich nur noch einen Restwert von 7000,- € hat. Die gegenwärtige Finanzierung ist auf vier Jahre angelegt. Sollte im fünften Jahr die dann wegfallende Monatsrate zum zusätzlichen Ansparen für das nächste Modell verwendet werden, erhält man einen gleichmäßigen Finanzverlauf über fünf Jahre.

Das Auto kostet jährlich:

  • 4200,- € Finanzierung
  • 750,- € Inspektion/ TÜV/ AU
  • 500,- € Versicherung mit Teilkasko
  • 96,- € KFZ-Steuer
  • 2200,- € Kraftstoff, Waschanlage, Reinigung
  • 150,- € Parkplatz / Strafzettel
  • 400,- € Reifen, Ersatzteile
  • 200,- € zusätzliche Features (Spielzeug, Kissen, Kindersitz wie oben geschildert)

Die Gesamtkosten jährlich liegen im Beispiel bei 8496,- , kalendertäglich bei 23,28 €. Umgerechnet auf seine Fahrleistung kostet ihn ein Kilometer rund 42 Cent.

Was kostet mein Auto pro Kilometer?

Ein Auto kostet mehr als Sie für Treibstoff ausgeben. “Öffentliche Verkehrsmittel sind so teuer, da fahre ich mit meinem Auto wesentlich preiswerter.” Das ist eine Meinung, die man so oder ähnlich immer wieder hört. Doch ist das wirklich so? Wer einmal genau nachrechnet, der wird zu ganz erstaunlichen Ergebnissen kommen.

Kilometerkosten rückwirkend berechnen

Am einfachsten lassen sich die Kilometerkosten rückwirkend berechnen. Hier werden einfach die Ausgaben für das Auto in einem Bordbuch notiert und am Jahresende summiert. Dann müssen noch der Kaufpreis, aufgeteilt auf die Nutzungsjahre und die Beiträge für Steuer und Versicherung hinzugezählt werden. Dieses Ergebnis teilt man durch die zurückgelegte Wegstrecke und schon sind die Kilometerkosten ermittelt.

Kilometerkosten im voraus ermitteln

Etwas komplizierter ist die Berechnung der zukünftig zu erwartenden Kosten. Das interessiert vor allem alle Fahrzeugkäufer, die sich ein Bild über die zu erwartenden Folgekosten ihres fahrbaren Untersatzes machen wollen. Zunächst muss wieder der Kaufpreis ermittelt werden. Hier bietet sich der Listenpreis der Fahrzeughersteller an, das ist die unverbindliche Preisempfehlung, mit der die Händler das Fahrzeug verkaufen sollten.

Da die Reifen nicht das ganze Autoleben halten, wird ihr Preis vom Fahrzeugpreis abgezogen. Anschließend teilt man diesen Wert durch die geplante Nutzungsdauer und erhält so die jährliche Abschreibung. Wer das Fahrzeug nach einigen Jahren wieder verkaufen möchte, der muss auch noch diesen Erlös abziehen. Gern werden an dieser Stelle die Finanzierungskosten (Zinsen) vergessen.

Kraftstoff-Kosten

Der alljährlich größte Posten auf der Ausgabenseite steht für den Kraftstoff. Auskunft über den Verbrauch geben die technischen Beschreibungen der Fahrzeughersteller, allerdings sollten hier mindestens 5 Prozent aufgeschlagen werden, um auf reale Werte zu kommen. Hin und wieder benötigt das Auto auch etwas Öl, das kann mit etwa 3 Prozent der Kraftstoffkosten kalkuliert werden. Die wohl größte Unsicherheit dürfte wohl der zukünftige Kraftstoffpreis sein.

Kosten für die Reifen einrechnen

Da Pkw-Reifen nur eine begrenzte Laufleistung erreichen, müssen diese Kosten ebenfalls in die Rechnung einfließen. Reparaturkosten können, vor allem bei älteren Fahrzeugen, enorm zu Buche schlagen. Viele Fahrzeuge müssen nach den Herstellerangaben einmal jährlich zur Inspektion, alle zwei Jahre wird eine Hauptuntersuchung fällig.

Die Kosten für die Fahrzeugpflege oder für eine Garage gehen als sonstige Fahrzeugkosten genau so in die Rechnung ein, wie Parkgebühren oder Straßenbenutzungsgebühren im Ausland.

Abschließend müssen noch die Kfz-Steuer und die Versicherungsbeiträge hinzugerechnet werden. Der Fiskus berechnet die Abgaben nach dem Schadstoffverhalten. Die Versicherungsbeiträge richten sich nach dem Fahrzeug und einer Vielzahl individueller Merkmale. Vergleichsrechner im Internet helfen bei der Ermittlung der Beträge. Jetzt kann jeder Fahrzeugbesitzer die Zahlen addieren, durch die jährliche Laufleistung teilen und schon ist der Kilometersatz ermittelt. Zum Abschluss sind noch einmal alle Kosten aufgelistet:

  • Jährliche Abschreibung
  • Kraftstoffkosten
  • Reifenkosten
  • Reparaturkosten
  • sonstige Fahrzeugkosten
  • Kfz-Steuer
  • Haftpflichtversicherung
  • Kaskoversicherung
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Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.