So reinigen Sie Ihren eingebrannten Backofen mit Hausmitteln

Sie wollen Ihren Backofen reinigen? Dann lesen Sie hier, wie Sie mit angebrannten Essensreste fertig werden. Wir haben für Sie mehrere Verfahren ausprobiert.

Viele holen in ihrer Verzweiflung die chemische Keule hervor, doch es geht auch anders. Einige Haushaltsmittel reinigen den Backofen ohne große Kraftanstrengung und ohne Chemie.

Dreckiger und verkrusteter Backofen - (Foto: Martin Goldmann)
Dreckiger und verkrusteter Backofen – (Foto: Martin Goldmann)

Backofen reinigen mit Rasierschaum

  1. Sprühen Sie den Rasierschaum großzügig an die verschmiutzten Stellen.
  2. Verreiben Sie ihn dann mit der Hand.
  3. Wenn Sie ihn nach etwa einer Viertelstunde Einwirkzeit abwischen, sind viele Flecken bereits verschwunden.
Rasierschaum für den Backofen - (Foto: Martin Goldmann)
Rasierschaum für den Backofen – (Foto: Martin Goldmann)

Falls das nicht perfekt geklappt hat, können Sie den Vorgang häufiger wiederholen und den Rasierschaum länger einwirken lassen. Die Rasierschaummethode eignet sich also besonders bei Backöfen, die lange Zeit nicht gereinigt wurden. (Falls Sie mit dem Kunststoffschwamm oder Lappen nicht weiterkommen, verwenden Sie Stahlwolle).

Denken Sie daran, großzügig nachzuwischen, damit Ihr nächstes Ofengericht kein Rasierschaum-Aroma entwickelt.

Rasierschaum wegwischen - (Foto: Martin Goldmann)
Rasierschaum wegwischen – (Foto: Martin Goldmann)

Backofen reinigen mit Wasserdampf

Bei frischen Flecken

  1. Stellen Sie gleich nach dem Abschalten des Backofens eine hitzebeständige Schale mit Wasser in den Ofen
  2. Lassen Sie den Ofen bei geschlossener Klappe abkühlen.
  3. Anschließend können Sie Flecken und Verkrustungen mit Schwamm (oder Stahlwolle) und Seifenwasser abwaschen.

Noch leichter geht es, wenn das Gerät bei der Reinigung noch warm ist.

Wasserschüssel im Backofen - (Foto: Martin Goldmann)
Wasserschüssel im Backofen – (Foto: Martin Goldmann)

Bei älteren Flecken

  1. Wasser mit etwas Spülmittel auf ein Backblech oder in eine Schüssel geben.
  2. Das Backblech in den Ofen schieben und bei etwa 100 Grad Unterhitze das Wasser langsam verdunsten lassen.
  3. Während des Vorganges nicht die Ofentür öffnen, damit der Wasserdampf drin bleibt.

Der Wasserdampf wird dann die starken Verschmutzungen lösen, so dass sie sich danach leichter entfernen lassen.

Backpulver zum Backofen reinigen

  1. Drei bis vier Tütchen Backpulver mit Wasser vermengen, so dass sich eine gut streichfähige Paste ergibt.
  2. Die Paste auf die verschmutzen Stellen streichen und einwirken lassen.
  3. Probieren Sie nach einer halben Stunde, den Schmutz wegzuwischen.
  4. Bei stärkerer Verschmutzung lassen Sie dis Backpulver länger einwirken.

Backofen reinigen mit Spülmittel und Essig

  1. Eine halbvolle Spülmittelflasche mit gewöhnlichem Haushaltsessig auffüllen.
  2. Beide Komponenten miteinander vermischen und in den kalten Backofen sprühen.
  3. Danach alles mit einem feuchten Schwamm verreiben, bis sich ein Schaum gebildet hat.
  4. Im Normalfall reicht eine Einwirkzeit von 30 Minuten aus.
  5. Danach können Sie mit einem Lappen und Wasser den Ofen auswischen.

Sollten die Verschmutzungen doch stärker und hartnäckiger sein, können Sie das Gemisch selbstverständlich auch über Nacht einwirken lassen. Der Essig wird auf jeden Fall gründlich reinigen und den Backofen im Anschluss in neuem Glanze erstrahlen lassen.

Lesen Sie hier, wie Sie Edelstahl-Oberflächen in Ihrer Küche sauber bekommen.

Backofen reinigen mit Stahlwolle

Beim Reinigen starker Verschmutzungen im Backofen können Sie Stahlwolle in Erwägung ziehen. Die kommt mit dem Schmutzkrusten deutlich besser klar, als die Topfreiniger aus Kunststoff. Allerdings kann die Stahlwolle die Oberfläche im Ofen zerkratzen. Fangen Sie also besser mit dem Spülschwamm aus Kunststoff an.

Stahlwolle zum Reinigen von Backöfen - (Foto: Martin Goldmann)
Stahlwolle zum Reinigen von Backöfen – (Foto: Martin Goldmann)
Backofen ist wieder sauber - (Foto: Martin Goldmann)
Backofen ist wieder sauber – (Foto: Martin Goldmann)

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.