So finden Sie die Netz-Adresse Ihrer Diskstation

Welche IP hat eigentlich die Synology Diskstation in Ihrem Netzwerk? Wenn Sie das herausfinden wollen, stehen Ihnen drei Wege offen.

Einer führt über die Benutzeroberfläche der Diskstation, der andere über die Shell Ihres Computers.

Auf der Diskstation nachsehen

  1. Öffnen Sie Ihren Web-Browser und geben Sie als Adresse ein
    diskstation:5000
  2. Damit laden Sie das Web-Interface der Diskstation.
  3. Klicken Sie auf Systemsteuerung und dann unter System auf Netzwerk.
  4. Nach einem Klick auf Netzwerkschnittstelle sehen Sie in den ausgegrauten Feldern rechts im Fenster die aktuelle IP-Adresse des NAS.
  5. Mit Abbrechen verlassen Sie das Fenster wieder.
Systemsteuerung Netzwerk der Synology Diskstation
Systemsteuerung Netzwerk der Synology Diskstation

Lesen Sie hier, wie Sie Daten Ihrer Diskstation mit Cloud-Diensten synchronisieren.

IP via Ping ermitteln

Wenn Sie gar nicht erst die Benutzeroberfläche der Diskstation öffnen wollen, nehmen Sie den kurzen Weg über das Progrämmchen ping.

  1. Öffnen Sie die Kommandozeile Ihres Rechners – auf dem Mac das Terminal, auf Linux die Shell, unter Windows die DOS-Eingabeaufforderung.
  2. Geben Sie dann ein
    ping diskstation
  3. Nach einem kurzen Augenblick schickt die Diskstation Antwortpakete zurück, die auch die IP-Adresse enthalten.
Ping auf Diskstation
Ping auf Diskstation

Synology Assistant sucht Diskstation

Falls Sie mit dem Browser oder Ping nicht weiter kommen, gibt es einen dritten Weg.

  1. Laden Sie den Synology Assistant herunter. Das Programm gibt es für Windows und den Mac.
  2. Nach dem Entpacken starten Sie das Programm.
  3. Klicken Sie auf Suche und der Assistent sucht im lokalen Netz nach der Station.
  4. Nach einigen Augenblicken sehen Sie die verfügbaren Diskstations.
  5. Per Doppelklick auf einen Eintrag starten Sie Ihren Browser mit dem Web-Interface der Diskstation.
Diskstation finden mit dem Synology Assistant
Mit dem Synology Assistant finden Sie jede Diskstation in Ihrem Netz.

Zweite Diskstation – das kann Probleme geben

Ich habe eine Diskstation für Backups und im Sommer kam noch eine zweite hinzu, die unser Haus als Medienserver versorgen soll. Vor allem geht es uns darum, alle Fotos an einem Ort zu haben, auf den wir von mehrern Rechnern aus zugreifen können.

Also kam eine DS215j her. Aufbau und Anschluss der Diskstation ging schnell von statten. Doch bei der Konfiguration stand ich vor einer unerwarteten Hürde: Wie sollte ich die Diskstation ansprechen, um sie via Web-Interface zu konfigurieren? Über die IP-Adresse geht’s.

Aber die Tipps hier helfen dabei nicht weiter: Ich kann nicht einloggen auf der Diskstation, um die IP da zu erfahren und ich kann nicht diskstation:5000 eingeben. Denn das ist die Adresse der anderen Diskstation. (Wobei: es könnte sogar gehen. Dazu gleich mehr.)

Also habe ich das Web-Interface meiner Fritzbox geöffnet und habe in der Übersicht unter Allgemein auf LAN geklickt. Dort habe ich alle angeschlossenen Diskstations im Überblick. Und siehe da: der Name war zweimal vergeben – und ich hatte die IP der neuen Diskstation.

Zwei Diskstation-Einträge in der fritz.box
Zwei Diskstation-Einträge in der fritz.box

Übrigens hat es gereicht, in der Übersicht der Fritzbox auf den Namen der neuen Diskstation zu klicken – schon war ich im Konfigurations-Interface. Ich habe dem Server dann den Namen “Medien” gegeben. Doch das schützte mich nicht vor einem weiteren Problem.

Problem nach der Installation

Plötzlich erkannte die erste Diskstation (die für die Backups) meine Benutzerdaten nicht mehr. Es dauerte eine Weile, bis ich hinter das Problem kam: Beim ersten Start hat sich die neue Diskstation (die für die Medien) wohl unter dem Servernamen “Diskstation” gemeldet. Die Fritzbox hat dann wohl diesen Namen der neuen IP zugewiesen. (Insofern hätte es sogar mit der direkten Eingabe von diskstation:5000 klappen können, doch das kann ich leider nicht mehr nachprüfen – hier ist alles eingerichtet.)

Ich kam nicht auf den Gedanken, dass die Eingabe von diskstation mich auf den falschen Server bringt. Denn ich hatte das neue NAS ja “Medien” genannt. Doch der Fritzbox war das egal. Sie führte die neue Diskstation (die mit den Medien) weiter unter dem Namen der alten (der mit den Backups).

Ich konnte das Problem dann aber in der Fritzbox-Konfiguration beheben. In der schon oben genannten Übersicht der angeschlossenen Geräte lassen sich die Servernamen zurücksetzen oder von Hand neu vergeben.

Dazu auf das kleine Blatt-Symbol neben der Adresse des Gerätes klicken und dann den Namen ändern.

Editier-Symbol anklicken
Editier-Symbol anklicken
Namen ändern
Namen ändern

Danach funktionierte alles – jetzt laufen gerade die Daten auf mein neues Medien-NAS.

Lesen Sie hier, wie Sie die Daten Ihrer Diskstation sichern.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.