Grundlagen: Einkochen für Anfänger

Früher war es normal, dass Gemüse und Früchte der Saison eingekocht wurden, um sie haltbar zu machen. Heute wissen viele nicht mehr, wie das Einkochen funktioniert. Deswegen lesen Sie im Folgenden die Grundlagen des Einkochens.

Eingekochte Tomaten im Glas
Eingekochte Tomaten im Glas – (Foto: iStockphoto/Bob Coyle)

1. Einkochen –  was ist das?

Beim Einkochen werden Lebensmittel haltbar gemacht bzw. konserviert. Hierzu werden diese in Gläser gefüllt und in heißem Wasser erhitzt. Es empfiehlt sich die Verwendung eines Einkochtopfes , da dieser garantiert, dass das Wasser konstant die richtige Temperatur hat. Nur so ist sicher gestellt, dass die Lebensmittel sterilisiert werden. Je nach Lebensmittel schwankt die Temperatur zwischen 75 und 100 Grad Celsius. Auch die Dauer variiert. Alternativ kann man auch den Backofen zum Einmachen verwenden. Die trockene Hitze kann allerdings die Gummidichtungen der Einmachgläser beschädigen. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass sich diese Methode erst ab einer Einmachtemperatur von 100 Grad Celsius eignet.

So kochen Sie unterschiedliche Lebensmittel ein:

Synonyme für das Einkochen sind Einmachen oder Einwecken. Der Begriff „Einwecken“ bezieht sich auf die Marke Weck, die Einmachgläser herstellt.

2. Einkochen – wie funktioniert es?

  1. Lebensmittel können vorgekocht oder roh eingekocht werden.
  2. Hierzu werden Einkochgläser verwendet, in die die Lebensmittel mit ausreichend Flüssigkeit gefüllt werden.
  3. Der Deckel der Gläser wird durch eine Klammer aus Federstahl oder einen Drahtbügel, je nach Ausführung, fixiert, was der Funktionsweise eines Überdruckventils entspricht. Alternativ können auch Gläser mit Schraubverschluss verwendet werden.
  4. Im Anschluss stellt man die befüllten Einweckgläser in den Einkochtopf, füllt den Behälter mit Wasser, bis der Inhalt der Gläser mit Flüssigkeit bedeckt ist und erhitzt das Wasser langsam bis zur Einkochtemperatur. Das einzufüllende Wasser sollte die gleiche Temperatur aufweisen, wie der Inhalt Ihrer Einweckgläser.
  5. Erst wenn die erforderliche Temperatur von beispielsweise 90 Grad, welche abhängig vom Inhalt der Gläser ist, erreicht ist, beginnt die eigentliche Einkochzeit.
  6. Nach dem Einkochen werden die Gläser zum Abkühlen aus dem Behälter genommen und stehen gelassen. Sie sollten die Gläser weder mit kaltem Wasser abschrecken, noch kalter Zugluft aussetzen.
  7. Die Einwegklammern des Deckels müssen geschlossen bleiben, bis die Gläser vollständig ausgekühlt sind. Danach entfernen Sie die Klammern und ziehen den Deckel ganz leicht an, um zu prüfen, ob die Gläser richtig verschlossen sind.

3. Einkochen –  was gibt es zu beachten?

Sauberkeit

Achten Sie auf absolute Sauberkeit der unbeschädigten Gläser und Ringe und säubern Sie den Gläserrand vor dem Verschließen. Nur so ist sicher gestellt, dass die eingemachten Lebensmittel steril und somit haltbar sind.

Gläser

Einmachgläser sind in zwei Varianten erhältlich:

  • mit Bügeln, die mittels eines Gummirings luftdicht verschließen,
  • mit Schraubverschluss.

Während das Verschließen des Schraubverschlusses einfacher von der Hand geht, ist das Einwecken mit Gummiring wesentlich sicherer. Denn nur wenn der Deckel beim Öffnen fest haften bleibt, ist der Inhalt garantiert bakterienfrei und genießbar. Bei Schraubverschlüssen sollte der Deckel nach innen gewölbt sein und hörbar “ploppen”, wenn man ihn öffnet. Lagern Sie ihr Eingemachtes in einem frostfreien Raum ohne direkte Sonnenbestrahlung. So können Sie ganz leicht Ihre Lebensmittel viele Monate haltbar machen.

Einweckglas - (Foto: iStockphoto/Dirk Ott)
Einweckglas – (Foto: iStockphoto/Dirk Ott)

 

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.