Birnen einkochen – so geht’s!

Um Birnen haltbar zu machen, werden sie am besten eingekocht bzw. eingeweckt. Wir verraten Ihnen, wie Sie Birnen einkochen.

Zutaten zum Birnen einwecken

  • Birnen
  • Zitronensaft oder Essig
  • Zucker

Birnen einkochen: Vorbereitung

  1. Stellen Sie sich saubere Einweckgläser bereit.
  2. Vor dem Einkochen müssen die Birnen geschält, halbiert oder geviertelt und entkernt werden. Kleine Birnen können auch mit Schale eingeweckt werden.
  3. Legen Sie die vorbereiteten Birnen sofort in Wasser mit einem Schuss Zitronensaft oder Essig, damit sie nicht braun werden.
  4. Im nächsten Schritt werden die Birnen blanchiert. Tauchen Sie sie hierfür etwa 2 Minuten in kochendes Wasser.
  5. Spülen Sie die Birnen im Anschluss kalt ab.
  6. Spülen Sie die bereitgestellten Einweckgläser mit heißem Wasser aus, bevor Sie die Birnen hineingeben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Gläser platzen.
  7. Geben Sie die Birnen jetzt in die Einweckgläser. Die Gläser sollten bis etwa 2 Zentimeter unter dem Rand befüllt werden.
  8. Stellen Sie eine Zuckerlösung her. Die Menge richtet sich nach der Menge der Birnen, die eingekocht werden. Als Faustregel zur Herstellung kann man 500 Gramm Zucker pro 1 Liter Wasser rechnen. Je nach Süße der Birnen wird die Zuckermenge angepasst. Bei besonders süßen Birnen sollte weniger Zucker verwendet werden.
  9. Kochen Sie die hergestellte Lösung auf.
  10. Geben Sie die Zuckerlösung im Anschluss auf die Birnen. Zum Glasrand sollte 1 Zentimeter Abstand bleiben. Wer mag, kann eine bisschen Stangenzimt oder Nelke mit ins Glas geben.
  11. Wischen Sie die Ränder der Gläser gründlich ab und verschließen Sie dann die Gläser sorgfältig.
Eingekochte Birnen - (Foto: iStockphoto/David Claassen)
Eingekochte Birnen – (Foto: iStockphoto/David Claassen)

Unterschiedliche Möglichkeiten, um Birnen einzukochen

  • Einkochapparat
    Stellen Sie die Gläser mit den Birnen bei 70 bis 90 Grad in einen Einkochapparat  und wecken Sie die Birnen zwischen 30 und 45 Minuten ein.
  • Backofen
    Füllen Sie eine Fettpfanne  (hierbei handelt es sich um ein tiefes Backblech) mit Wasser und stellen Sie die Gläser hinein. Die Birnen werden bei 150 Grad im vorgeheizten Backofen eingekocht. Nach circa einer Stunde beginnt die Flüssigkeit in den Gläsern zu perlen und Bläschen steigen hinauf. Schalten Sie dann den Backofen aus und lassen Sie die Gläser mit den Birnen noch eine halbe Stunde im Ofen ruhen.
  • Sind die Birnen fertig geweckt, holen Sie sie vorsichtig aus dem Einkochapparat oder dem Backofen und lassen Sie die eingekochten Birnen 1-2 Stunden abkühlen. Es ist empfehlenswert, die Gläser erst zu bewegen, wenn sie richtig abgekühlt sind.

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Tipp: Birnen rechtzeitig einwecken

Birnen, die eingekocht werden sollen, müssen reif sein. Allerdings sollten sie nicht übrreif sein. Auch Birnen, die schon braune Flecken haben, eignen sich nicht zum Einwecken. Grundsätzlich gilt: Zum Einkochen nur einwandfreies Obst verwenden und es so frisch wie möglich verarbeiten. Älteres oder schadhaftes Obst erhöht das Risiko, dass die Gläser aufgehen und das Weckgut verdirbt.

Welche Gläser eignen sich zum Einkochen von Birnen?

Es können Twist-Off Gläser  oder Einmachgläser mit Gummiring verwendet werden. Besonders wichtig ist die Sauberkeit der Gläser. Unsaubere Gläser führen zum Verderben der eingekochten Birnen.

Wie lange halten sich eingekochte Birnen?

Sind die Gläser richtig geweckt, können sie mehrere Jahre überdauern, ohne dass das Weckgut schlecht wird oder die Gläser aufgehen. Eine Lagerzeit von einem Jahr sollte jedoch nicht überschritten werden, da die eingekochten Birnen an Geschmack verlieren.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.