Kirschen einfrieren – so geht’s!

Kirschen haben von Juni bis August Saison. Wer auch das restliche Jahr nicht auf den Genuß der Sommerfrüchte verzichten möchte, kann Kirschen einfrieren. Lesen Sie im Folgenden, was es zu beachten gibt.

So frieren Sie Kirschen richtig ein

Viele Kirschen - (Foto: iStockphoto/Niko Guido)
Viele Kirschen – (Foto: iStockphoto/Niko Guido)
  1. Wenn Sie Kirschen einfrieren möchten, sollten Sie dies möglichst rasch nach der Ernte tun.
  2. Waschen Sie die Kirschen gründlich. Die Reinigung der vielen kleinen Früchte gelingt am effektivsten in einem großen, mit Wasser gefüllten Behälter.
  3. Nach dem Waschen müssen die Kirschen zunächst gut abtropfen.
  4. Vor dem Einfrieren werden dann die Stiele der Früchte entfernt.
  5. Auch die Kerne sollten vorm dem Einfrieren entfernt werden. Es ist zwar möglich, die Kirschen mit den Kernen einzufrieren. Allerdings ist es für die Verarbeitung nach dem späteren Auftauen wesentlich einfacher und angenehmer, wenn die Kirschen bereits entkernt sind.
  6. Als nächstes legen Sie die Kirschen einzeln auf ein mit Folie belegtes Backblech. Dieses Backblech geben Sie in die Tiefkühltruhe und lassen die Früchte ein bis zwei Stunden auf der höchsten Stufe anfrieren. Diesen Vorgang nennt man Schockgefrieren. Damit wird verhindert, dass die Kirschen später zusammen frieren und nicht mehr einzeln portionierbar sind. Sollten Sie einen Tiefkühlschrank besitzen, der nicht ausreichend Platz für ein Backblech bietet, nehmen Sie ganz einfach einen flachen Teller für diesen Arbeitsschritt.
  7. Nach dem Schockgefrieren können Sie die Kirschen in Gefrierbeutel oder -behälter umfüllen.
  8. Die Kirschen halten sich nach dem Einfrieren bis zu zehn Monaten in der Tiefkühltruhe.

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Warum Sie Kirschen schockgefrieren sollten

Das Schockgefrieren ist nicht nur praktisch, um die Kirschen im gefrorenen Zustand einzeln zu entnehmen. Es ist auch für die spätere Qualität der Früchte von Bedeutung. Denn sobald der Vorgang des Einfrierens beginnt, bildet das Wasser, das in den Kirschen enthalten ist, Kristalle. Bei einem langsamen Einfrieren sind diese Kristalle größer und verteilen sich ungünstig in der Frucht. Beim Auftauen der Kirschen gehen die Zellwände der Kirschen durch die Kristalle kaputt. Die Folge ist dann eine matschige Kirsche. Beim schnellen Schockgefrieren dagegen bilden sich nur extrem kleine Kristalle, die regelmäßig außerhalb und innerhalb der Zellen verteilt sind. Die Kirsche wird nicht matschig und zudem bleibt ein Großteil der Vitamine erhalten.

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