Von Mai bis September können Sie Rittersporn anpflanzen

Der Rittersporn, wahrscheinlich die beliebteste Staude im Garten des Bauern, ist ein Hahnenfußgewächs, das in Staudenbeeten gut gedeiht.

Der bevorzugteste Standort ist hierbei sonnig im schattigen Fuß, der sich durch niedrigere Pflanzen, auch Bodendecker ergibt.

Aussaat und Vermehrung des Rittersporn

Die Erde für den Rittersporn sollte lehmig-sandig und humusreich sein. Der Samen für die Aussaat kommt von den Vorjahrespflanzen, wenn er nicht neu bezogen werden muss. Rittersporn bildet sehr viel Samen, wenn auf ein ganzes Beet zwei Stiele stehen bleiben, reicht das für die Aussaat im kommenden Jahr.

Rittersporn vermehrt sich auch durch Teilung. Die Aussaat erfolgt ab Mai bis in den September direkt im Garten, alternativ ab März auf der Fensterbank. Der Rittersporn ist ein Lichtkeimer, daher wird der Samen bei der Aussaat nur angedrückt und keinesfalls mit Erde bedeckt.

Violetter Rittersporn - (Foto: iStockphoto/BasieB)
Violetter Rittersporn – (Foto: iStockphoto/BasieB)

Der Abstand sollte zwischen zwei Stauden etwa einen Meter betragen. Pflanzen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, blühen schon im Sommer, die anderen Pflanzen zur zweiten Blüte im Herbst.

Nach der ersten Blüte einkürzen

Der Rittersporn kann an sonnigen Stellen stehen, wenn er gut bewässert wird. Nach der ersten Blüte kürzt man die Pflanzen auf 10 bis 15 cm ein, sie treiben schnell erneut aus und können dann auch ein zweites Mal blühen.

Prinzipiell kann der Rittersporn zwei Blüten haben, einmal im Juni/Juli und einmal im September/Oktober. Der Stängel ist hoch, er sollte nach dem Schnitt nicht freiliegen. Verblühtes wird regelmäßig entfernt, nur die wenigen Stauden für die Selbstaussaat bleiben stehen.

Nach dem Schneiden kann gedüngt werden. Eine Düngung mit viel Kompost im Herbst nimmt die Pflanze dankbar an, auch Steinmehl, Brennnesseljauche und Hornspäne sind gut geeignet. Die Dünger werden bei der Ausbringung leicht eingearbeitet.

Je nach Sorte wird die Pflanze zwischen 80 Zentimeter bis zwei Meter hoch und wirkt gut zwischen Mutterkraut, Frauenmantel, Storchschnabel, Lupinen, Salbei und weiteren Niedriggewächsen.

Im Herbst wird der Rittersporn dann bodennah geschnitten. Im Kübel überwintert er auch, wenn der Wurzelballen vor Durchfrieren geschützt wird. Insgesamt ist die Pflanze winterhart.

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Schutz und Pflege

Leider wird Rittersporn gern von Schnecken befallen, hier hilft Schneckenkorn, auch Sägemehl. Gegen Infektionskrankheiten ist er ebenfalls empfindlich.

Besonders bei kalter Witterung kann Bakterienschwärze auftreten, bei der sich die Blätter wölben und schwarz werden. Befallene Pflanzen müssen entsorgt werden, die Bekämpfung ist nicht möglich. Auch echter Mehltau tritt auf.

Försterzüchtungen gelten als resistent gegen diese Krankheit, diese Sorten sind auch robust. Mehltau wird zudem durch sehr gute Bewässerung vorgebeugt, allzu stickstoffreiche Düngung sollte vermieden werden. Eine Behandlung ist mit fettreicher Vollmilch möglich, mit der die Pflanzen innerhalb von vier Tagen mehrmals täglich besprüht werden.

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