So wachsen neu gepflanzte Bäume und Büsche gut an

Wer Büsche und Bäume anpflanzen will braucht nicht nur das richtige Werkzeug, sondern auch den richtigen Zeitpunkt. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Pflanzen achten sollten.

Die richtige Zeit zum Anpflanzen

Die beste Pflanzzeit für Büsche und Bäume ist der der Herbst. Eine Ausnahme bilden sehr empfindliche Büsche und Bäume. Um Frostschäden zu vermeiden, sollten Sie diese lieber erst im zeitigen Frühjahr nach dem Frost pflanzen.

Wenn der Boden frostfrei ist, kann zur Not sogar den ganzen Winter über gepflanzt werden. In diesem Fall sollten Sie aber über den ganzen Winter für eine ausreichende Bewässerung der Pflanzen sorgen. Der Lohn: Die Pflanzen erhalten durch die frühe Pflanzung einen zeitlichen Vorsprung in ihrer Vegetation.

Müssen Sie im Sommer pflanzen, sollten Sie unbedingt Büsche und Bäume im Container verwenden. Diese haben einen intakten und gut durchwurzelten Wurzelballen und können deshalb das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Frisch gepflanzter Baum - (Foto: iStockphoto/Andy Green)
Frisch gepflanzter Baum – (Foto: iStockphoto/Andy Green)

Dennoch sollten Sie nicht gerade in den heißen Mittagsstunden pflanzen. Das tut weder Ihnen noch den Pflanzen gut. Pflanzen Sie gleich in der Früh oder in den Abendstunden oder warten Sie am besten auf einen
bedeckten Tag.

Zubehör zum Pflanzen von Bäumen und Büschen

  • Spaten, eventuell Grabegabel
  • ein großer Eimer mit Wasser
  • Kompost oder Sand
  • stabiler Pfahl zum Anbinden von Bäumen plus Anbindematerial
  • viel Wasser

Ein großes Pflanzloch und viel Wasser sind entscheidend für den Erfolg

Gut wässern: Bevor Sie mit dem Graben des Lochs loslegen, stellen Sie die Büsche oder Bäume für mehrere Stunden in einen mit viel Wasser gefüllten Kübel, damit die Wurzeln gut mit Wasser versorgt sind.

Tief graben: Wenn Sie den besten Standort für Ihre neue Pflanze ausgewählt haben, können Sie nun mit dem Graben loslegen. Als Faustregel für das Ausheben des Pflanzloches im Garten gilt, dass es etwa doppelt so breit und tief sein sollte wie der Wurzelballen selbst.

Erde anreichern: Ist die Erde am Standort sehr verbraucht oder tonhaltig, können Sie, die Erde die wieder ins Loch gefüllt werden soll, mit etwas Kompost und Sand auflockern.

Teich anlegen: Damit die Pflanze gleich beste Bedingungen vorfindet, gießen Sie als nächstes großzügig Wasser in das Loch.

Loch anpassen: Füllen Sie das Loch nun soweit wieder mit der gelockerten Erde auf, dass die Pflanze auf der richtigen Höhe zu stehen kommt.

Haltepfahl setzen: Soll ein Bäumchen gesetzt werden, kommt als erstes der Haltepfahl in die Erde. Das Bäumchen darf nicht zu dicht an ihm stehen, damit es sich später ungehindert entwickeln kann.

Pflanze einsetzen: Jetzt setzen Sie das Bäumchen oder den Strauch ein.

Pflanzen Sie Containerware, lockern Sie zunächst den Wurzelballen mit der Hand vorsichtig etwas auf oder ritzen Sie ihn mit einem Stock an.

Durch diese Maßnahme finden die Wurzeln, die bisher im Kreis gewachsen sind, leichter den Weg in die Gartenerde. Containerware sollte in derselben Höhe eingesetzt werden, wie sie zuvor im Container gestanden hat.

Bei Ballenware werden das Ballentuch entfernt und überstehende Wurzeln etwas eingekürzt.

Bei wurzelnackten Pflanzen werden die Wurzen generell etwa um ein Drittel eingekürzt. Dies
erleichtert das Anwachsen.

Sowohl Ballenware als auch wurzelnackte Pflanzen werden so tief eingegraben, dass noch mehrere Zentimeter Erde den Wurzelansatz überdecken.

Gut andrücken: Wenn Sie sich davon überzeugt haben, dass die Pflanze richtig herum, tief genug und gerade im Loch steht, können Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde wieder auffüllen. Treten Sie die Erde unbedingt ringsherum gut an, damit keine Hohlräume um die Wurzeln bleiben. Gießen Sie fleißig und füllen
Sie bei Bedarf nochmal Erde nach.

Stamm anbinden: Bäumchen werden nun angebunden und zwar so, dass das Anbindeseil in Form einer liegenden Acht gewunden wird.

Das verhindert Scheuern am jungen Baumstamm und verleiht ihm zusätzlich Halt. Das Anbinden ist nötig, damit die Bäume im Wind nicht wackeln und dabei die neu wachsenden feinen Wurzeln abreißen.

Gießring anhäufeln: Haben Sie noch genügend Erde übrig, formen Sie daraus einen ringförmigen Wall rund um die neue Pflanze. Das sich darin sammelnde Gieß- und Regenwasser fließt nicht so schnell ab, sondern kommt der neuen Pflanze zu Gute.

Mulchschicht ausbringen: Wenn Sie Zeit und Energie haben, bringen Sie zuletzt auf der Wurzelscheibe eine Mulchschicht aus leicht angetrocknetem Grasschnitt aus.

So bleibt die Erde schön feucht und das Unkraut wird unterdrückt. Die Pflanzen werden es Ihnen danken.

Viel gießen: So ein Transport und eine Neupflanzung ist anstrengend für die Pflanzen. Je nach Jahreszeit und Wetter sollten Sie sie in den folgenden Tagen großzügig gießen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.