Gemüse vorziehen – was Sie wissen sollten

Im Frühling startet die Gartensaison. Jetzt können Sie viele Gemüsepflanzen im Haus oder in der Wohnung vorziehen. Hier können diese in Ruhe vorkeimen und zu kleinen Pflanzen heranwachsen, bevor es hinaus ins Freie geht. Lesen Sie jetzt, wie Sie Gemüse vorziehen.

Welche Gemüsesorten sind für das Vorziehen geeignet?

Nicht jedes Gemüse eignet sich für das Vorziehen. Manche Sorten gedeihen besser, wenn sie direkt im Freiland gesät werden.

Folgende Gemüsesorten können Sie vorziehen:

  • Fenchel
  • Gurken
  • Kürbisse
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Mangold
  • Paprika
  • Rukola
  • Tomaten
  • Zucchini
Gemüse vorziehen - (Foto: iStockphoto.com/withgod)
Gemüse vorziehen – (Foto: iStockphoto.com/withgod)

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Vorziehen von Gemüse?

Die Angaben zum Zeitpunkt, wann man Gemüse vorziehen sollte, variieren. Als Fausregel gilt, dass im März eingepflanzt werden sollte. Richten Sie sich im Zweifel nach den Angaben, die auf der Saatverpackung stehen.

Faustregel: Im März ist die richtige Zeit, um mit dem Vorziehen zu beginnen.

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Gemüse vorziehen: Anleitung

Das brauchen Sie:

  • Saatgut
  • Pflanzgefäße, zum Beispiel Töpfe aus Ton oder Plastik mit passenden Untersetzern
  • Anzuchterde
  • Pflanzholz 
  • Blumenkelle 
  • Arbeitshandschuhe

So geht’s:

  1. Befüllen Sie einen Teil der Pflanzgefäße mit der Anzuchterde, sodass das jedes Gefäß bis etwa einen Zentimeter unter den Rand mit Erde gefüllt ist.
  2. Die anderen, zu Beginn noch leeren Töpfe werden erst später gebraucht, um die Jungpflanzen zu vereinzeln.
  3. Geben Sie ausreichend Wasser in die Töpfe, sodass die Erde gut durchfeuchtet, aber nicht nass, ist.
  4. Legen Sie jetzt die Samen im Abstand von etwa zwei Zentimetern einzeln in den Töpfen aus und bedecken Sie sie leicht mit Erde.
  5. Eine Ausnahme bilden Lichtkeimer, die nur auf die Erde gelegt werden dürfen. Achten Sie deshalb auf die Angaben auf der Verpackung.
  6. Gurken und Kürbisse, die aus sehr großen Kernen gezogen werden, können sofort einzeln in Töpfe ausgelegt werden. Dadurch erspart man sich das spätere Vereinzeln der Pflanzen und kann Sie direkt auspflanzen.
  7. Stellen Sie die Töpfe an ein helles Fenster in einem frostfreien, etwa zwanzig Grad Celsius warmen Raum.
  8. Die Erde muss jetzt feucht gehalten werden. Ist sie zu trocken, können die Samen nicht keimen. Ist sie zu nass, fangen die Samen schnell an zu schimmeln.
  9. Zum Gießen eignet sich eine Sprühflasche oder Blumenspritze besser als eine Gießkanne. Durch den feinen Sprühnebel wird das Wasser besser verteilt und schwemmt die empfindlichen Wurzeln nicht frei.
  10. Nach dem Aufgehen der Saat darf nur noch vorsichtig gegossen werden, wenn die Erdoberfläche trocken ist.
  11. Besser für die anfangs noch sehr empfindlichen Wurzeln ist es, die Töpfe und Schalen von Zeit zu Zeit in eine Schale mit Wasser zu stellen, bis sich Feuchtigkeit an der Erdoberfläche zeigt.
  12. Haben die Pflänzchen eine Größe von etwa vier bis fünf Zentimetern, sollten Sie diese vereinzeln und in kleine Töpfchen umpflanzen. So können sie sich gut weiterentwickeln.
  13. Hierfür werden die Ballen der alten Töpfchen vorsichtig geteilt und die Pflänzchen freigelegt.
  14. Kürzen Sie dabei die Wurzeln etwas ein. Das klappt am besten wenn Sie sie mit den Fingernägeln vorsichtig abknipsen.
  15. Achten Sie darauf, die Pflänzchen anschließend genauso tief einzusetzen, wie sie vorher gestanden haben.
  16. Machen Sie mit dem Pflanzholz ein kleines Pflanzloch von Größe und Länge der Wurzel und setzen sie die Pflanze hinein.
  17. Danach wird das Loch mit Erde geschlossen.
  18. Dann stechen Sie nochmals neben der Pflanze mit dem Pflanzholz vorsichtig in die Erde und bewegen es in Richtung Wurzel, damit die Erde auch die Wurzeln gut umschließt.
  19. Gießen Sie weiterhin nur mäßig.
  20. Gegen Ende Mai dürfen die Pflanzen nach draußen ins vorbereitete Beet ausgepflanzt werden. Achten Sie auf den Wetterbericht und warten Sie bis nach den letzten Nachtfrösten.
  21. Lösen Sie die Topfballen vorsichtig aus den Töpfen und setzen Sie sie so wie sie sind an die gewünschte Stelle.
  22. Drücken Sie die Erde rund herum gut fest und gießen Sie sie.

Tipp: Aussaaten beschriften

Damit Sie beim Vereinzeln die Pflanzen nicht durcheinanderbringen, sollten Sie diese beschriften. Hierfür reicht ein kleines Schild mit dem Namen der angesäten Pflanze. Schneiden Sie zum Beispiel etwa 3 x 5 cm große Papierechtecke aus und beschriften Sie diese. Fädeln Sie die Papierstückchen dann jeweils auf einen Zahnstocher und stecken Sie diesen einfach an die Stelle, an der Sie die Samen angepflanzt haben.

Beschriftung von Sprösslingen
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