Spinat einfrieren – so geht’s!

Wenn Sie zu viel Spinat eingekauft haben, müssen Sie den Rest nicht wegwerfen. Sie können den Spinat einfrieren. Wie das geht und was Sie dabei beachten müssen, verraten wir Ihnen jetzt!

 

Blattspinat - (Foto: iStockphoto/Kyu Oh)
Blattspinat – (Foto: iStockphoto/Kyu Oh)

Rohen Spinat einfrieren

Tipp: Wenn Sie rohen Spinat einfrieren möchten, sollten Sie diesen vorher blanchieren.

  1. Bevor Sie den Spinat einfrieren können, muss dieser gründlich verlesen werden. Entfernen Sie hierbei dicke Stiele und verwelkte Blätter.
  2. Waschen Sie den Spinat im Anschluss gründlich.
  3. Dann kann er blanchiert werden.
  4. Kochen Sie hierfür Wasser in einem Topf und legen Sie den Spinat für etwa zwei Minuten in das kochende Wasser.
  5. Nehmen Sie den Spinat im Anschluss aus dem Wasser heraus und legen Sie ihn in ein Sieb.
  6. Schrecken Sie den Spinat ab, indem Sie das Sieb in einen Behälter mit Eiswasser stellen.
  7. Der blanchierte Spinat sollte schnellstmöglich eingefroren werden.
  8. Vorher sollten Sie die einzelnen Blätter aber vorsichtig mit einem sauberen Küchenhandtuch trocknen, damit diese nicht zusammen kleben.
  9. Sie können den Spinat natürlich auch pürieren oder fein hacken, bevor Sie ihn einfrieren.
  10. Verpacken Sie den Spinat portionsweise in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter, so können Sie ihn später einfacher entnehmen.
  11. Verschließen Sie den portionierten Spinat luftdicht und frieren Sie ihn ein.
  12. Der Spinat ist tiefgefroren etwa 12 Monate haltbar.

Tipp: Lassen Sie den Spinat ungewürzt, bevor Sie ihn einfrieren. Dies kann nach dem Auftauen, entsprechend der Verwendungsmöglichkeit, geschehen.

Gut zu wissen: Warum wird Spinat vor dem Einfrieren blanchiert?

Das Blanchieren verlangsamt den Enzymabbau beim Gefrieren und sorgt so dafür, dass der Spinat seinen Geschmack und seine grüne Farbe behält. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben durch das Blanchieren weitestgehend erhalten. Der Nitratgehalt verringert sich hingegen. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie den Spinat nach dem Auftauen zubereiten, verringert sich die Garzeit.

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Gekochten Spinat einfrieren

Auch gekochten Spinat können Sie einfrieren. Wichtig ist, dass Sie das schnell tun.

  1. Stellen Sie den übrig gebliebenen Spinat nach dem Kochen zum Abkühlen in den Kühlschrank. Der Spinat sollte nicht länger als nötig bei Zimmertemperatur stehen bleiben.
  2. Den abgekühlten Spinat können Sie in Gefrierbeutel oder Gefrierbehälter geben und einfrieren.

Nitrat, Nitrit – wie war das noch mal?

Spinat darf nicht wieder aufgewärmt werden – diesen Satz hat wohl jeder schon mal gehört. Aber was ist an diesem Gerücht dran und welchen Einfluss hat es auf das Einfrieren von Spinat? Spinat enthält von Natur aus einen recht hohen Anteil an Nitrat. Nitrat an sich ist nichts Schlimmes, sondern ein Stoff, den Pflanzen zum Wachsen brauchen. Das Nitrat kann sich aber in Nitrit umwandeln, welches gesundheitsgefährdend sein kann. Um die Nitritbildung zu vermeiden, ist es wichtig, den gekochten Spinat möglichst schnell herunterzukühlen. Wenn er direkt nach der Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt wird, ist die Nitritmenge so gering, dass er bedenkenlos aufgewärmt und verzehrt werden kann. Babys und Kleinkinder sollten allerdings keinen aufgewärmten Spinat essen, da sie empfindlicher auf Nitrit reagieren als Erwachsene. Die Warnung, Spinat nicht aufzuwärmen, stammt noch aus der Zeit, in der es keine Kühlschränke gab. Wenn Sie Spinat einfrieren, sollten Sie also im Hinterkopf behalten, dass dies schnell geschehen sollte, um die Nitritbildung zu verhindern. Dabei ist es egal, ob der Spinat blanchiert oder bereits gekocht ist.

Den Spinat auftauen

Wenn Sie den Spinat auftauen möchten, stellen Sie ihn hierfür am besten in den Kühlschrank. Alternativ können Sie den Spinat auch mit etwas Wasser langsam in einem Topf erwärmen.

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