Dickmilch selber machen – so geht’s!

Die Herstellung von Dickmilch ist im Grunde sehr einfach, denn unter den richtigen Bedingungen bildet sie sich von allein aus Kuhmilch. Wir verraten Ihnen, wie Sie Dickmilch selber machen.

Dickmilch aus Rohmilch herstellen

Am einfachsten lässt sich Dickmilch aus Rohmilch oder Vorzugsmilch herstellen, die unbehandelt ist:

  1. Füllen Sie die Rohmilch in eine flache und saubere Schüssel und decken Sie diese ab.
  2. Lassen Sie die Schüssel mit der Rohmilch bei Zimmertemperatur stehen. Die Raumtemperatur sollte zwischen 21 und 23 Grad betragen.
  3. Nach zwei bis drei Tagen ist die Dickmilch fertig und sollte schnell verbraucht werden.

 

Milch in einer Schuessel - (Foto: iStockphoto/aguirre_mar)
Milch in einer Schuessel – (Foto: iStockphoto/aguirre_mar)

 

Wie lange hält sich Dickmilch?
Die selbstgemachte Dickmilch hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche.

Hintergrund: Was ist Dickmilch?

Dickmilch wird auch Sauermilch oder Stockmilch genannt. Und das nicht ohne Grund – durch die Einwirkung von Bakterien stockt die Milch. Dadurch wird sie dickflüssiger und schmeckt sauer. Milch aus dem Supermarkt ist in der Regel durch unterschiedliche Prozesse haltbar gemacht worden. In früheren Zeiten kannte man diese Verfahren noch nicht. Man holte die Milch in Milchkannen beim Bauern. Auch Kühlschränke gab es noch nicht, so wurde die frische Milch schnell sauer. Anstatt sie wegzukippen, verwendete man sie jedoch als Dickmilch. Um Dickmilch selber zu machen, braucht es also nur frische, völlig unbehandelte Milch und etwas Zeit.

Dickmilch dank Milchsäuregärung

Dickmilch entsteht durch den Prozess der Milchsäuregärung. In der Milch sind von Natur aus Milchsäurebakterien vorhanden, die für den Menschen unschädlich sind. Als Energiequelle nutzen die Bakterien den in der Milch vorhandenen Milchzucker. Bei der Umsetzung des Milchzuckers bildet sich Milchsäure. Diese Säure führt dazu, dass ein wesentlicher Eiweißbestandteil der Milch, das Kasein, gerinnt. Das Kasein wird durch das Gerinnen fest und flockt aus. Im Prinzip reicht dieser Vorgang schon aus, um Dickmilch herzustellen.

Da Rohmilch nicht pasteurisiert ist, kann sie neben den erwünschten Milchsäurebakterien aber auch andere Keime enthalten, die schädlich sein können und sich in der Milch vermehren. Das einfache Stehenlassen von unbehandelter Milch zur Dickmilchherstellung ist also nicht ganz risikolos.

Das könnte Sie auch interessieren: Bananenmilch selber machen

Dickmilch aus Frischmilch machen

Man kann das Risiko minimieren, indem man Dickmilch aus Frischmilch herstellt.

Frischmilch vs. Rohmilch
Im Gegensatz zur Rohmilch, die vollkommen unbehandelt ist, wird Frischmilch pasteurisiert. Hierbei wird sie auf mindestens 60 °C erhitzt, um Keime abzutöten.

Bei der Verwendung von Frischmilch reicht es nicht aus, die Milch stehen zu lassen, um Dickmilch herzustellen. Denn durch das Pasteurisieren sind die Milchsäurebakterien nicht mehr aktiv. Um die Milchsäuregärung in Gang zu setzen, muss die Milch geimpft werden. Hierfür gibt es zwei Methoden:

  1. Die einfachste, allerdings weniger sichere Methode besteht darin, die Milch mit einem Löffel gekaufter Dickmilch zu impfen.
  2. Besser funktioniert die Verwendung von speziellen Dickmilchkulturen .

Wenn die Milch geimpft ist, verläuft die weitere Herstellung der Dickmilch analog wie bei der Herstellung aus unbehandelter Milch.

Die fertige Dickmilch bildet ein eiweißreiches, gesundes Nahrungsmittel. Sie lässt sich als erfrischender Zwischenimbiss gekühlt pur oder mit ein wenig Zucker genießen. Die Dickmilch ist auch zur Herstellung von Desserts mit Früchten gut geeignet. Auch in alten Kochrezepten kommt sie zum Einsatz, zum Beispiel in Herbstmilchsuppe.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.