Einkochen: So konservieren Sie Karotten

Karotten einkochen gilt als arbeitsaufwändig. Aus diesem Grunde scheuen sich viele davor, es zu versuchen.

Dabei geht im Winter doch nichts über selbstgemachten Möhrensalat aus eingekochten Karotten, nur um ein Beispiel zu nennen.

Am besten Möhren aus eigener Ernte nehmen

Am schönsten ist es natürlich, wenn man zum Einkochen Möhren aus eigener Ernte verwenden kann. Die richtige Reife zum Einkochen haben sie, wenn sie noch nicht zu fest sind, aber schon groß genug.

Faustformel: Solange das Möhrenkraut richtig grün ist, befinden sich die Möhren im Wachstum. Sicheren Aufschluss gibt der Rauszieh-Test – das handhaben auch Gartenprofis so.

Frühmöhren schaffen es, sich innerhalb von siebzig bis neunzig Tagen zu entwickeln – und können, wie alle Möhren, mehrmals im Jahr geerntet werden.

Karotten im Glas - (Foto: iStockphoto/Jaimie Duplass)
Karotten im Glas – (Foto: iStockphoto/Jaimie Duplass)

Karotten schälen

Möhren werden bei der Ernte gezogen und danach gründlich von Erde gesäubert. Zusätzlich schält man sie mit einem Gemüseabschäler, schneidet ihre Enden ab und legt sie gleich in einen Topf oder eine Schüssel mit frischem Wasser, um ein Verblassen der Farbe zu verhindern.

Währenddessen lassen sich die Einweck- oder Einkochgläser vorbereiten, indem sie mit kochendem Wasser gespült werden. Nun schneidet man die Möhren in Scheiben oder Würfel – am schnellsten geht dies mit einer Küchenmaschine. Hat man sich für kleinere oder jüngere Möhren entschieden, können diese im Ganzen eingekocht werden.

Da Möhren in halbgarem Zustand nicht gut haltbar zu machen sind, werden sie lediglich blanchiert. Manche kochen sie auch für maximal fünf Minuten vor.

Anschließend sollten sie in beiden Fällen unter Zuhilfenahme eines Siebs mit kaltem Wasser abgeschreckt und in die bereitstehenden Einkochgläser gegeben werden.

Mit Salzwassersud aufgießen

Jetzt nur noch mit Salzwassersud bis auf eine Höhe von etwa zwei Zentimetern unter dem Glasrand aufgießen. Der Sud wird hergestellt, indem in einem Topf Wasser mit etwas Salz aufgekocht wird. Andere geben kochendes Wasser in die Gläser und streuen eine Prise Salz erst danach hinein – das Vorgehen ist Geschmackssache, die chemische Reaktion dieselbe.

Nicht das Kochwasser verwenden! Auch die Gummiringe zum Verschließen der Einkochgläser sollten mit heißem Wasser abgekocht, danach trocken getupft und auf den oberen Glasrand gelegt werden. Nun wird der Glasdeckel geschlossen und mit einer Einweck-Klammer befestigt.

Während dieses Vorbereitungsprozesses wird ein Einkochtopf auf achtzig Grad vorgeheizt. Kurz bevor das erste Glas geschlossen ist, dreht man die Energie beim Einkochtopf auf „Vollgas”, sodass seine Temperatur einhundert Grad erreicht haben sollte, wenn alle Gläser drin sind.

Während des gesamten, mindestens neunzig, besser einhundertzwanzig Minuten dauernden Einkochvorganges sollten die Gläser stets mit Wasser bedeckt sein. Die Dauer richtet sich nach dem Alter der Möhren: älteren, geschnittenen Exemplaren reichen neunzig Minuten, junge Möhren am Stück benötigen einhundertzwanzig. Manche kochen in zwei „Stockwerken” ein – einfach vorher mit leeren Gläsern ausprobieren, wie viele Gläser und auf welche Weise gestapelt in den Topf passen.

In der Regel ist Eingekochtes Monate, wenn nicht gar Jahre haltbar. Es hat sich aber bewährt, im ein-Jahres-Rhythmus jeweils frisch einzukochen und das Eingekochte innerhalb dieser Zeit zu verbrauchen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.