Tomaten einkochen – drei Varianten, die schmecken

Tomaten einkochen ist kinderleicht! Wir verraten Ihnen drei Varianten, wie die Sommerernte auch noch im Winter schmeckt.

Variante 1: Tomatensalat einkochen

  1. Schneiden Sie die rohen Tomaten in 1 cm dicke Scheiben und schichten Sie diese in Gläser. Tipp: Besonders gut eignen sich Fleischtomaten.
  2. Übergießen Sie die Tomaten mit einer Lösung aus 1 Teil Essig und 4 Teilen Wasser.
  3. Verschließen Sie die Gläser und kochen Sie die Tomaten 20 Minuten bei 90 Grad Celcius in einem Einmachtopf  ein.
  4. Lagern Sie die Gläser mit dem eingekochten Tomatensalat kühl und dunkel.

Anrichten: Wenn Sie den Tomatensalat zum Verzehr anrichten, geben Sie Öl und Gewürze nach Ihrer Wahl hinzu.

Variante 2: Ganze geschälte Tomaten einkochen

  1. Entfernen Sie den Stielansatz von den Tomaten.
  2. Tauchen Sie die Tomaten partienweise erst kurz in kochendes, dann in kaltes Wasser, um die Haut zu entfernen.
  3. Füllen Sie die gehäuteten Tomaten in saubere Gläser.
  4. Übergießen Sie die Tomaten mit abgekochtem, lauwarmem Salzwasser und veschließen Sie die Gläser.
  5. Kochen Sie die Tomaten 30 Minuten bei 90 Grad Celcius in einem Einmachtopf  ein.

Tipp: Geben Sie vor dem Einkochen Küchenkräuter und Gewürze nach Ihrem Geschmack zu den Tomaten.

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Eingekochte Tomaten im Glas - (Foto: iStockphoto/Bob Coyle)
Eingekochte Tomaten im Glas – (Foto: iStockphoto/Bob Coyle)

Variante 3: Pürierte Tomaten einkochen

  1. Befreien Sie die Tomaten vom Stielansatz.
  2. Schneiden Sie die Tomaten in grobe Stücke und pürieren Sie diese in einem Mixer fein. Dadurch wird auch die Haut in winzige Stücke geschlagen.
  3. Befüllen Sie einen großen Kochtopf bis zur Hälfte mit dem rohen Tomatenpüree und erhitzen Sie es unter Rühren.
  4. Lassen Sie die pürierten Tomaten fünf Minuten richtig durchkochen.
  5. Im Anschluss lassen Sie die Tomaten abkühlen und füllen Sie sie dann in Gläser oder Flaschen.
  6. Verschließen Sie die Gläser und kochen Sie die Tomaten 20 Minuten bei 90 Grad Celcius in einem Einmachtopf  ein.

Tipp: Wenn man große Mengen an Tomaten einmachen will, ist das Pürieren die einfachste und schnellste Variante.

Vielfältig einsetzbar:

Das eingekochte Tomatenpüree kann in der Küche sehr vielseitig eingesetzt werden und wird erst bei der weiteren Verwendung gewürzt. Tomatensuppe oder Tomatensauce ist daraus schnell gekocht. Auch zum Auffüllen von Fleischsoßen oder Fischsuppen ist dieses hausgemachte, gewürzneutrale Püree geeignet.

Selbst pur getrunken oder mit Gemüsesäften gemischt ist es verwendbar. Im Gegensatz zu gefrorenem Püree ist es auch sofort verfügbar und erleidet keinerlei Farb- und Geschmackseinbußen, wenn es dunkel aufbewahrt wird.

Tipps vor dem Einkochen

  • Vollreife Tomaten sind nicht lange haltbar. Kochen Sie die Tomaten also bald ein, um sie für die kalten Monate zu konservieren.
  • Zum Einkochen eignen sich alle Sorten. Die Tomaten sollten reif sein, jedoch keine faulenden oder schimmeligen Stellen haben.
  • Grüne Tomaten sowie der Stielansatz enthalten den schwach giftigen Stoff Solanin, der zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Deshalb sollte der Stielansatz der Tomaten vor der Weiterverarbeitung immer keilförmig entfernt werden.
  • Eingekochtes Gemüse kann unter ungünstigen Bedingungen im Glas verderben und dabei giftige Stoffe produzieren. Die patentierten Weck-Einkochgläser  bieten eine zusätzliche Sicherheit. Bei verderbenden Inhaltsstoffen verliert das Glas an Unterdruck und der Deckel lässt sich leicht vom Glas abheben. Wenn diese Einkochgläser sich im Keller von alleine öffnen, sollte der Inhalt unbedingt vernichtet werden.
  • Alle Einkochgläser müssen sehr gut gesäubert werden. Hier sind die Anleitungen der Hersteller genau zu befolgen.

Halt die Klappe, Alexa! 😤

So, Schluss, aus. Alexa ist abgestöpselt. Stecker aus der Dose, ab ins Regal. Warum? Weil mir das Amazon Echo dauernd reinquatscht. Und weil es mich nicht versteht.

Warum ich von einem simplen „Plop“ so begeistert bin 🎛

VCV-Rack

Ok, es ist mehr, als ein „Plop“ – es ist auch ein „Wi-UUU-Wi-UUU“ und so vieles mehr. Ich spreche von einem modularen Synthesizer. Fast hätte ich mir so ein Ding als Hardware gekauft für über 500 Euro. Doch dann habe ich ein Programm entdeckt, das einen modularen Synthesizer auf dem Computer simuliert.