Eier kochen: So gelingt ein perfektes Ei
Viele essen gerne ein gekochtes Ei zum Frühstück oder im Salat.
Hier eine kurze Beschreibung wie das Frühstücksei gelingt:
Bringen Sie einen Topf mit Wasser zum Kochen. Das Wasser muss so hoch stehen, dass das Ei komplett bedeckt wird.
Stechen Sie das Ei an der flacheren Seite mit einem Eierpick an. Wer keinen Eierpick hat kann auch eine Stecknadel verwenden, muss aber sehr vorsichtig sein.
Kocht das Wasser, das Ei vorsichtig in den Topf legen. Durch das Loch in der Schale kann jetzt die im Ei enthaltene Luft entweichen und das Ei springt nicht.
Für ein weiches Ei das Ei drei Minuten kochen. Für ein wachsweiches Ei sollte die Kochzeit fünf Minuten betragen und ein hartes Ei sollte rund 7 Minuten kochen.
Nach dem Kochen das Ei mit einem Löffel wieder aus dem Wasser fischen und unter dem Wasserhahn mit kaltem Wasser abschrecken. Halten sie das Ei solange unter das Wasser, bis sich die Schale kühl anfühlt.
Jetzt können Sie das Ei servieren. Durch das Abschrecken wird das Ei übrigens nicht kalt, da im Inneren immer noch genug Hitze ist, um das ganze Ei wieder aufzuwärmen. Bei einem abgeschreckten Ei löst sich die Schale aber deutlich besser vom Eiweiß. Und falls Sie keinen Appetit auf gekochtes Ei haben, probieren Sie doch ein Rührei zum Frühstück.
Weiter:
Hallo,
die Schale eines gekochten Eies lässt sich keinesfalls besser vom
Eiweiss trennen, wenn es vorher in kaltem Wasser abgeschreckt wird.
Dies hat nichts mit dem Vorgang des Abschreckens sondern mit dem Alter
des Eies zu tun. Ein zu kochendes Ei sollte erst so nach ca. 7 Tagen
(ab Legedatum) verwendet werden, dann klappt es auch mit dem Schälen.
Mit dem Abschrecken kann lediglich der Garvorgang gesteuert werden.
Sollte ein gekochtes Ei noch in der Schale verbleiben, sollte auf das
Abschrecken auf jeden Fall verzichtet werden, weil damit die äußere
Schutzschicht des Eies zerstört und so die Haltbarkeit reduziert wird.
[Sigi_64 | 30.12.2004]
Eier platzen bei Kochen sehr leicht, wenn sie kalt ins kochendes
Wasser gelegt werden. Besser ist es, die Eier zusammen mit dem kalten
Wasser aufzukochen. Von der Kochzeit sind 4 Minuten abzuziehen, d.h.
ein weiches Ei darf dann nur noch 1 Minute gekocht werden.
[Carmen | 11.12.2005]
Also bei mir muß das Ei 3 einhalb minuten kochen, um es halbweich zu
kochen. Ich lege das Ei aber auch vorher ins kalte wasser dazu.
Es kommt meiner Meinung nach auch darauf an, was man für einen Herd
benutzt (Wattzahl), zu welcher Uhrzeit man das Ei kocht
(Spannungsspitzen des Netzbetreibers), was für einen Topf man benutzt
(dicker oder dünner Boden), ob man mit Deckel kocht (mit deckel siedet
das Wasser früher) und wieviel Wasser man im Topf hat (mehr Wasser
braucht länger bis es kocht und benötigt mehr Hitze, wodurch die Hitze
am Boden in Relation zur allegmeinen Hitze im Wasser höher ist).
All das führt bei jedem zu unterschiedlichen Garzeiten, die selbst
herausgefunden werden müssen.
[Micha | 30.01.2007]
Eier werden "gar gezogen" und nicht gekocht.d.h. die eier müssen nicht
bedeckt sein, es reicht ein bisschen wasser, welches dann auch
schneller kocht (spart strom).dann die eier reinlegen und 5 minuten
gar ziehen, damit sie weich sind.
[Claudia | 18.02.2007]
Da Eiweiß bereits ab 62°C und Eigelb ab 68°C bereits beginnt zu
stocken (also lange bevor das Wasser durch blubbern sichtbar macht,
daß es "wirklich" heiß ist) und jeder Herd/jeder Topf zudem völlig
unterschiedliche Geschwindigkeiten in der Hitzeentwicklung hat, ist
m.E. der Tip mit dem "kaltes Ei ins kalte Wasser legen und dann
hochkochen lassen" ungeeignet, wenn man auf unbekanntem Herd mit einer
sich selbst vorgegebenen "Garzeit ab kochendem Wasser" arbeiten will.
Das Ei beginnt nämlich, wie gesagt, innen drin schon lange bevor das
Wasser kocht, zu stocken, und je nach Herd (auch Höhe -z.B. im
Gebirge- hat einen Einfluß darauf, ab wann Wasser "kocht"!) dauert der
Zeitraum vor dem "Wasserblubbern" eben länger oder weniger lang.
Halbwegs sicher kann man deshalb nur sein, wenn man ein kaltes Ei in
kochendes Wasser legt. Wenn es vorher angestochen wird (mit dem Eipick
an der dickeren Seite), dann platzt es auch nicht, wenn man´s
vorsichtig reinlegt (dafür sind Eipicks ja da). Und dann fängt man an,
Minuten zu zählen, je nachdem, wie hart/weich man sein Ei haben möchte
- da sind dann Geschmäcker/unterschiedliche Grade von "weich" usw. am
Ende ja sehr verschieden. Ich koche ein großes Ei dann z.B. eher fast
6 Minuten, um sicherzustellen, daß das Eiweiß durchgehend fest ist und
nicht mehr glibbert, das Eigelb aber noch weitgehend flüssig. Andere
mögen es weicher lieber.
[Jens Manse | 12.04.2007]
Ok, es klingt jetzt nach Werbung, aber es passt: seit wir Schantall
haben, sind die Frühstückseier perfekt. Schantall ist ein Piep-Ei,
dass zusammen mit den Eiern im Kühlschrank steht und mitgekocht wird.
Wenn die Eier gar sind, singt es "Ich wollt', ich wär' ein Huhn.".
Dann Eier rausnehmen und lecker!
Ach ja: Es gibt auch noch das Weichei Detlef und für die ganz Harten
den Hartmut.
[der Frank | 17.05.2007]
Wenn es mal ohne Kochtopf oder eierkocher gehen muss
habe ich eine besondere lösung . Einfach eine tasse wasser in die
Kaffemaschine kippen und 1 ei dort einlegen wo sonst der filter sitzt
Wasser durchlaufen lassen und fertig iss dass ei .
[Christian J | 07.06.2007]
@christian: das geht echt? - faszinierend, das werd ich gleich mal
testen :D
[manuel | 14.06.2007]
.und wer in einer Gegend mit sehr kalkhaltigen Wasser lebt kennt die
nette Kalkkruste im Topf. Die entsteht erst gar nicht, wenn Du ein
paar Tropfen Essig mit ins Wasser gibst.
[Tobias | 24.06.2007]
Mit dem Essig sollte man nicht übertreiben, denn Essig greift die
Kalkschale des Eis an
[Dennis | 05.07.2007]
@sigi: das liegt nicht nur am abschrecken, sondern auch daran, ob das
ei von einem älteren oder jüngeren hühn gelegt wurde. die jungen
hühner haben nömlich mehr stoffe um die schale zu machen, dadurch kann
man bei diesen eiern die schale leichter abmachen.
[Jule | 12.07.2007]
Hallo,
die Eier müssen NICHT ganz bedeckt sein, da sie wie auch Kartoffeln
"gar gezogen" werden, es reicht wenn ein wenig Wasser im Topf ist, das
spart dann auch Strom, da nicht mehr so viel Wasser erhitzt werden
muss.
[Claudia | 11.09.2007]
Hallo Micha,
ich kann Dich beruhigen: Es kommt NICHT darauf an, was für einen Herd
man verwendet. Es kommt auch NICHT darauf an, ob es Spannungsspitzen
gibt. Es kommt auch NICHT darauf an, wieviel Watt die Herdplatte hat.
Es kommt auch NICHT darauf an, wie dick der Boden ist. Es kommt auch
NICHT darauf an, ob der Deckel drauf ist oder nicht.
Wasser kocht - bei gleichem Umgebungsdruck - immer bei der gleichen
Temperatur. Auf Meereshöhe ist das bei 100 °C. Dem Wasser ist es egal,
ob es durch die Microwelle, einen Elektroherd, einen Gasherd oder
einen Tauchsieder erhitzt wird. Es fängt bei 100 °C an zu kochen. Auch
wenn man nun ganz viel nachheizt, wird das Wasser nicht wärmer als 100
°C, weil es dann nämlich Wasserdampf wäre.
Also, der einzige Einfluss ist die geodätische Höhe. Eier kochen auf
der Zugspitze dauert länger, weil hier der Umgebungsdruck niedriger
ist und damit das Wasser nicht erst bei 100 °C kocht, sondern
wesentlich früher.
[Christian | 20.09.2007]
Danke christian du sprichst mir von der seele
[nicole | 18.10.2007]
Ich fürchte Christian du hast Micha nicht ganz verstanden. Die
Siedetemperatur von 100 °C hat gewiss nichts mit der Leistung des
Herds zutun, wie du sagtest. Wie lange das Wasser jedoch braucht, bis
es diese Temperatur erreicht hat durchaus was mit der Leistung zutun!
Und die benötigte Zeit wirkt sich auf die Kochzeit reduzierend aus und
Micha wollte lediglich darauf aufmerksam machen.
[Osman | 13.12.2007]
Auch eine ganz nette Idee ist der "Weichei Rechner" (
http://www.eirechner.de ) - allerdings noch nicht getestet ob die
errechnete Zeit auch zutreffend ist. Wers probiert hat kann ja mal
berichten .
[Walter | 17.12.2007]
Ich bin auch der Meinung, dass die Zeit bis das Wasser kocht, wenn das
Ei ins kalte Wasser gegeben wird, sich auf das Ergebnis auswirkt. Man
kann ein Ei ja auch mit 80° hart kochen - nur eine Frage der Zeit.
[Josef | 30.12.2007]
Also dieses www.eirechner.de funktioniert ganz gut.natürlich ist es
nicht auf die Sekunde genau, aber es ist ein guter Richtwert.
[Bernd | 14.02.2008]
Werde mir jetzt mal son Piep-Ei kaufen.
Oder besser alle drei!
[BigBen | 04.08.2008]
will ja nicht motzen, aber auf der Zugspitze geht Eier kochen dann ja
schneller weil das Wasser früher kocht und nicht wie oben erwähnt, es
würde länger dauern^^ (Dort kocht das Wasser schon bei knapp über 90°C
aufgrund des Luftdrucks)
[RSgrisu | 24.08.2008]
Aktualisiert am: 2010-02-06 11:56:41
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