So frieren Sie Zucchini richtig ein

Tippscout-Redaktion, Stand: 16.08.2013  Tipp druckenDrucken Symbol Kommentare 3 Kommentare

Viele Gartenbesitzer kennen das Problem: Man hat auf dem Kompost Starkzehrer (also Gemüse, die mit dem Überangebot an Nährstoffen auf dem Komposthaufen gut zurechtkommen) wie Kürbisse oder eben Zucchini gesät, damit sie den Komposthaufen mit ihren großen Blättern beschatten und so vor dem Austrocknen bewahren.

Zu viele Zucchini im Herbst?

Im Herbst haben Sie dann ein solches Riesenangebot an Zucchini, dass Sie jeden Tag pfundweise welche ernten könnte und Sie schier gar nicht mehr wissen, wohin damit. Und selbst sehr gemüsebeisterte Kinder streiken, wenn es jeden Tag Zucchini gibt. 

Außerdem sollten Sie aus falsch verstandenem Gärtnerstolz nicht den Fehler machen, die Zucchini zu groß werden zu lassen - sie speichern dann nur mehr Wasser, erreichen teilweise gigantische Ausmaße und werden dadurch nicht gerade schmackhafter. (Siehe dazu auch: So düngen und versorgen Sie Zucchini richtig).

Zucchini in Kiste

Lassen Sie Zucchini nicht zu groß werden

Ernten Sie die Zucchini also lieber, solange sie etwa zwanzig Zentimeter lang, dunkelgrün und fest sind. Durch das häufigere Ernten wird auch die weitere Fruchtbildung gefördert. (Ganz ausreifen lassen sollten Sie also nur einzelne Früchte, um die Fruchtbildung einzudämmen.)

Die kleineren, knackigeren Zucchini eignen sich auch besser zum Roheinfrieren (zum Beispiel als Basis für Gemüseeintöpfe). Größere Exemplaren können durch den höheren Wassergehalt beim Auftauen zu einer unansehnlichen, matschigen Pampe werden, die sich dann nur noch für pürierte Suppen eignet.

Knackige Zucchini-Würfel

Halbwegs knackig bleiben roh eingefrorene Zucchini, indem man sie in kleinere Würfel schneidet, mit Salz bestreut, nach einer Weile die ausgetretene Flüssigkeit abgießt und sie dann (möglichst in Folie vakumiert oder aber in Tupperdosen) sofort einfriert. Auf diese Weise hat man nach dem Auftauen eine schnell zubereitete Gemüsebeilage, denn das Kleinschneiden ist ja schon erledigt.

Natürlich können Sie, statt die Zucchini roh einzufrieren, auch bereits fertig gegarte und zubereitete Zucchini oder Zucchinigerichte wie Eintöpfe oder Suppen einfrieren.

Alternative: Zucchini einlegen

Als Alternative zum Einfrieren bietet sich auch noch das Einlegen an: entweder die in Scheiben geschnittenen, gesalzenen, in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen und gewürzten (etwa mit Kräutern der Provence) Zucchini in ein mit Olivenöl gefülltes Glas schichten. So halten sie sich auch einige Wochen und geben eine leckere Vorspeise ab. Oder Sie salzen die rohen Scheiben, drücken sie leicht aus, blanchieren sie mit kochendem hellen Balsamico und schichten sie nach dem Abkühlen mit Gewürzen in Olivenöl.

Diese beiden Varianten von eingelegten Zucchini lassen sich in einer Tupperdose natürlich auch einfrieren, dann halten sie sich noch länger (im Drei-Sterne-Gefrierschrank gut verschlossen oder vakumiert mindestens ein Jahr), aber in einem gut verschlossenen Glas sind sie ja auch über Monate haltbar - und länger als bis zur nächsten Ernte muss der Vorrat ja nicht reichen, oder?

3 Kommentare

@Pfeifer: Gutes Gelingen :)
[Martin (Tippscout.de) | 21.07.2014] Antworten

Das werde ich mal auspropieren mit den zucchini einfrieren weil wir so
viele haben
[Pfeifer | 21.07.2014] Antworten

Einfrieren von Zucchinis:
Wie gurken mit Schale fein hobeln, dann sofort in Tüten einschweißen
oder in Tuppadose und einfrieren. TRiefgefroren in etwas heißes
Oliveböl geben, etwas Gewürz nach Geschmack. Kurz schmoren, schmeckt
lecker zu Risotto!
[Inge | 12.05.2012] Antworten


Ihr Kommentar:


Name:


Aktualisiert am: 16.08.2013
Bildnachweis: iStockphoto/Jamie Farrant